Zugvogel

Heute beobachteten der midi-monsieur und ich fasziniert die Kraniche, die in tollen Formationen den eh schon vollen Himmel über Frankfurt bereicherten und eindeutig auf dem Weg gen Süden waren.

Neidisch Wehmütig blickte ich ihnen nach. Nein, nicht weil es mich in den Süden zieht oder ich Bock auf eine lange Reise habe. Auch kann ich mir kein Zugvogelleben für mich vorstellen. Aber ich spüre gerade, dass es Zeit ist aufzubrechen. Ich hätte jetzt fast „auszubrechen“ geschrieben, denn:

Aber ausbrechen geht nicht. Und ausbrechen ist es auch nicht. Ich will und kann mein Leben nicht komplett auf den Kopf stellen – ja, „radikal ändern“ klingt danach -, da ich ja auch eine Verantwortung für den midi-monsieur habe. Und der hat mir schon unmissverständlich klar gemacht, dass er diese Stadt – und eigentlich auch das Viertel – nicht verlassen möchte. Aber da braucht er keine Angst haben: Frankfurt und ich, das ist schon eine große Liebe und auch ich habe keine Lust und Muße, mir bzw. uns in einer neuen Stadt alles neu aufzubauen.

Aber es gibt genug andere Stellschrauben, an denen kurz- bzw. mittelfristig gedreht werden muss. Und je klarer ich weiß, welche Stellschrauben ich drehen will, desto unruhiger werde ich. Unruhig, weil Geduld einfach nicht meine Stärke ist und wenn ich erstmal weiß, was in Angriff genommen werden muss, dann möchte ich es am liebsten sofort umsetzen. Aber dafür sind die Stellschrauben etwas zu groß…

Ein Gedanke zu „Zugvogel

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