Alles im Fluss

… oder am Fluss, zumindest liegt Nierstein am Rhein, der ja durchaus als Fluss bezeichnet werden darf. (Nein, es ist kein sehr langer, dafür recht schmaler See.*)

Dieses Schiffchen unter … äh … aus dänischer Flagge würde wohl im Fluss leider untergehen.

Aber nicht nur der Fluss fließt durch Nierstein, sondern es floss bei der tollen, entspannten, lustigen, interessanten, unterhaltsamen und überhaupt GARTYPARTY18, zu der Frau Mutti bzw. Schnickeldi und Familie wieder einmal eingeladen hatten, auch einiges an trinkbaren Flüssigkeiten. Und so tranken wir uns durch diverse Rieslinge von Dalgaard&Jordan, die auch eingeladen waren.

Das war – auch für den midi-monsieur – ein schöner Nachmittag und Abend in der Grünen Villa mit ihren Bewohnern und Gästen, sodass ich mich nur wiederholen kann:

Und sage: Hoffentlich sehen wir uns (spätestens) beim Adventskaffee wieder!

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* Nein, der Rhein ist auch nicht so schmal, also für einen Fluss. Für einen See wäre er das durchaus.

Nachtwerk

Bis 6h50 morgens Text geschrieben.

Tipptipptipp

Um 6h59 an den Kunden verschickt. Dann erstmal nicht schlafen können. Zum Glück doch noch eingeschlafen. 11h00 recht fit wach geworden. Text korrigiert. Kind allein ins Schwimmbad geschickt. Noch einen Text verfasst. Kind auf den Spielplatz verabschiedet. Einkaufen gewesen. Gegrillt. Kurz hingelegt, aber nicht geschlafen. Das Kind nutzte die Gunst der Stunde und bekuschelte mich und den RB. Kind ins Bett gebracht und dann in die nächste Nachtschicht übergeleitet: Wein und Käse und dabei Flug und Unterkunft nach Berlin bzw. in Potsdam gebucht.

Tagewerk

Ein Teil des heutigen Tagewerks

Diverse Pflanzen eingepflanzt

  • Gurken
  • Rosmarin
  • 2x Lavendel
  • 2x Thymian
  • Schokominze
  • Lorbeer
  • Himbeere
  • Tomate

und einige umgetopft

  • Hibiskus
  • Apfel
  • Einblatt
  • Elefantenfuss
  • Ficus

Nicht im Bild: die geputzte und aufgeräumte Wohnung (abgesehen vom Rumpelzimmer).

Sehr produktiver Tag!

Nicht eingeladen

Es scheint, als sei heute der „Tag der unliebsamen Besucher“:

Gegen 6h00 stürmte der midi-monsieur das Schlafzimmer: „Ich habe eine Motte im Zimmer.“ Im Halbschlaf murmelte ich: „Mach das Licht im Flur an und in Deinem Zimmer aus und dann fliegt sie schon raus.“ Er zog von dannen und ließ uns und sich noch zwei Stunden schlafen.
Zwischen Anziehen, Sachen für die Bundesjugendspiele* packen und Frühstück auf die Hand** erzählte er mir, er habe die Motte mit dem Puschen erwischt und dann den Ameisen*** zum Fraß hingeworfen.

Während des Morgenchaos kroch mir auf einmal eine kleine braune Raupe**** aus dem Wohnzimmer kommend entgegen. Nach einem spontanen „Iihh“ suchte ich das Kehrblech und hielt es ihr in den Weg. Aber da wollte sie erst drauf, nachdem ich sie mir dem Handfeger draufschubste. Da krümmte sie sich zusammen und ich beförderte sie im hohen Bogen Richtung Zierkirsche.

Dann frühstückten der RB und ich auf dem Balkon und ich hörte den RB sagen: „Da ist eine Maus.“ Ich dachte zuerst, er habe eine auf dem Stück Rasen in unserem Hof gesehen, aber er zeigte auf den Spalt zwischen Mäuerchen und Sonnenschirmständer AUF unserem Balkon. Sie huschte durch ihr Loch zurück, als sie bemerkte, dass wir sie bemerkt hatten. Aber sie kam wieder und flitzte über den ganzen Balkon. Woraufhin wir etwas räumten und ich dann auch endlich mal anfing, die Blütenblätter von der Zierkirsche zusammenzufegen. Die dabei gefundenen kleinen Pflastersteine nahm ich, um der Maus, die mittlerweile unter meinen Augen wieder vom Balkon gehuscht war, ihren Aufgang auf den Balkon zu verstopfen.
Gut, dass wir eh in den Baumarkt wollten. So kamen noch Mausefalle und Mörtel (o.ä.) auf die Einkaufsliste.

Nach etwas längerer Diskussion am Mausefallenregal haben wir doch Nicht-Lebendfallen***** mitgenommen.

Aber erstmal werden wir der Maus ihren Zugang vermörteln. Ich hoffe sehr, dass das reicht.

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* Ja, die werden von mir unterstützt, indem das Kind – auch wenn Leichtathletik nicht seins ist – hingehen „muss“.

** Es war zeitlich etwas knapp, weil er nach Samstag, Sonntag und Montag Rugby doch durchaus etwas platt war und nicht aus dem Bett kam.

*** Die wohnen auf dem Balkon.

**** Vermutlich von irgendeinem Nachtfalter.

***** Ich hätte lieber eine Lebendfalle genommen, aber der RB war mit „Und was machen wir dann mit der Maus?“ argumentativ eindeutig im Vorteil.

Fake-News

Möglicherweise tue ich meinen Followerinnen Unrecht, wenn ich nun Folgendes aufkläre:

In diesem Tweet steht zweimal „Fake“ und zwar so, dass sich die beiden NICHT gegenseitig – à la Minus mal Minus ergibt Plus – aufheben. Und das Ganze hat ja eine Vorgeschichte:

Für den midi-monsieur ist das Thema Heiraten gerade ziemlich groß. Also so seit ca. zwei Monaten. Das hat sicherlich damit zu tun, dass die Sache zwischen dem RB und mir durchaus ernst ist und das Kind sich so seine Gedanken macht und aus dem Bisschen, das er kennt (bislang erst auf einer Hochzeit), sich seinen Reim macht. Ein Rolle spielt sicherlich das Bedürfnis vom midi-monsieur nach Sicherheit: Er mag den RB, akzeptiert ihn wirklich und merkt auch, wie gut es mir mit dem RB geht. Das soll bitte so bleiben.*

Allerdings weiß der midi-monsieur auch, dass eine Heirat keine Garantie für „das bleibt so“ ist. Und so wird hier, da der RB und ich uns bei diesem Thema sehr einig sind, sicherlich nicht mehr als fakegeheiratet.

Weder Ehe-, Verlobungs- noch Freundschaftsring.**

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* Wünscht sich nicht nur der midi-monsieur, sondern auch der RB und ich.

** Den habe ICH MIR kurz nach der Trennung vom Kv geschenkt.

L wie …

… Laufen übers Vereinsgelände. Übers sehr trockene Vereinsgelände. Übers Vereinsgelände mit vielen Aschebahnen.

Am Ende eines langen Tages auf dem tockenen Vereinsgelände sind die Schuhe auch nicht mehr schwarz.

… wie Lakritz. Wie feinster Lakritz-Likör, den mir der RB von der Whisky-Messe mitgebracht hat.

… wie Liebe. Denn Liebe muss es wohl sein, dass mir der RB Lakritz-Likör mitbringt, obwohl er Lakritz total ekelig findet.
Wobei die Liebe nicht so weit reicht, dass er mich küsst, nachdem ich gerade Lakritzschnaps getrunken habe. 😉

Liebes Tagebuch am Fünften (Mai 2018)

Es ist RugbyJugendFestival. Der midi-monsieur spielt. Ich bin für den Verein aktiv und auf dem Gelände unterwegs und entsprechend beschäftigt, aber dennoch benantworte ich Frau Brüllen ihre monatliche Frage: WMDEDGT?

7h55 erstmals wach, Toilette, das Kind spielend finden

8h25 Wecker klingelt, wohl wieder eingeschlafen, Kind kommt kuscheln

9h00 aufstehen, duschen, frühstücken, Sachen packen, schminken.

10h05 Aufbruch mit Kuchen, nochmal rein weg Handy vergessen, Kuchen auf Gepäckträger montieren, nochmal rein wegen fehlender Rocksicherung, dann endlich los Richtung Festival.

10h20 Ankunft am Vereinsgelände, Kind zur Mannschaft schicken, Kuchen abgeben, Crew-T-Shirt holen
Ab dann bin ich auf dem Gelände unterwegs, mache Fotos, zwitschere darüber, halte Smalltalk und gucke die drei Spiele vom midi-monsieur.
Es ist heiß, es ist laut, aber es ist eine tolle Stimmung und ich mag es dabei zu sein.

17h00 Das letzte Spiel vom Kind ist fertig. Er ist fertig. Ich bin auch ganz gar. Ab nach Hause.
Eigentlich.
Uneigentlich ist mein Schlüsselbund weg. Mit allem, inklusive Fahrradschlüsseln.
Mist.
Ich suche an allen möglichen Stellen. Aber ich war halt auch auf dem ganzen Gelände unterwegs. Zwischendurch mit dem RB telefonieren: Er müsse mit den Ersatzschlüsseln für die Fahrradschlösser kommen.

17h47 Ich frage an letzter „offizieller“ Stelle nach und – tadaaaa – der Schlüssel liegt schon seit heute morgen im Vereinsrestaurant. Immerhin. Also pfeife ich den RB zurück, schließe die Räder ab und es geht nach Hause.

18h10 Zu Hause wasche ich schnell meine Pitch-Füße …

… dann geht der midi-monsieur duschen, ich sortiere mich und bekomme Kopfschmerzen, der RB kommt nach Hause und ich gehe Eis kaufen

18h55 der Kv schlägt bei uns auf. Ich bin noch einkaufen. Er bleibt kurz, das Kind will nicht mehr mit ihm essen gehen.

19h30 Der Kv ist weg und wir, also der midi-monsieur, der RB und ich – machen eine kleine Eisparty auf dem Balkon.

20h15 Der midi-monsieur darf mit dem Tablet chillen und der RB und ich sind so k.o., dass wir uns hinlegen wollenmüssen.

21h15 Die Viertelstunde Powernapp haben 60 Minuten gedauert. Nun aber hoch mit uns. Ich schmeiße die Zutaten für den Quicheteig in die Küchenmaschine und lasse sie machen, während ich dem Kind vorlese und ihn ins Bett bringe. Der RB bereitet derweil Käse und Wein vor.

21h45 Wir lassen den Tag mit Wein (der eine snobt, die andere prollt) und leckerem Käse ausklingen.

Schwarz-rot

Die Farben des Wochenendes: schwarz-rot

Was eine so alles tut für den Support

Aber das Frankfurter RugbyJugendFestival ist auch nur einmal im Jahr.

Mööööp

So ein mööpiger Mööptag. Der Vormittag war irgendwie unruhig. Der RB war – aus meiner Sicht – zu früh weg. Aber er hätte heute gar nicht fahren dürfen. Musste er natürlich. Aber blöd war der Tag ohne ihn trotzdem.

Ich saß wie das Kaninchen vor der Schlange vor meinem Text. Kam nicht voran. War mööp. Und um 18h30 war ich auch müde. So müde, dass ich mich hinlegen musste. Irgendwer hatte den Stecker gezogen. Der Text hatte sich während der anderthalb Stunden Schlaf immer noch nicht geschrieben. Ich war weiterhin mööp und vermisste den RB.

Erstaunlich, wie sehr eine einen anderen Menschen vermissen kann, obwohl eine weiß, dass sie ihn doch bald wiedersieht.