Nachtwerk

Bis 6h50 morgens Text geschrieben.

Tipptipptipp

Um 6h59 an den Kunden verschickt. Dann erstmal nicht schlafen können. Zum Glück doch noch eingeschlafen. 11h00 recht fit wach geworden. Text korrigiert. Kind allein ins Schwimmbad geschickt. Noch einen Text verfasst. Kind auf den Spielplatz verabschiedet. Einkaufen gewesen. Gegrillt. Kurz hingelegt, aber nicht geschlafen. Das Kind nutzte die Gunst der Stunde und bekuschelte mich und den RB. Kind ins Bett gebracht und dann in die nächste Nachtschicht übergeleitet: Wein und Käse und dabei Flug und Unterkunft nach Berlin bzw. in Potsdam gebucht.

Mööööp

So ein mööpiger Mööptag. Der Vormittag war irgendwie unruhig. Der RB war – aus meiner Sicht – zu früh weg. Aber er hätte heute gar nicht fahren dürfen. Musste er natürlich. Aber blöd war der Tag ohne ihn trotzdem.

Ich saß wie das Kaninchen vor der Schlange vor meinem Text. Kam nicht voran. War mööp. Und um 18h30 war ich auch müde. So müde, dass ich mich hinlegen musste. Irgendwer hatte den Stecker gezogen. Der Text hatte sich während der anderthalb Stunden Schlaf immer noch nicht geschrieben. Ich war weiterhin mööp und vermisste den RB.

Erstaunlich, wie sehr eine einen anderen Menschen vermissen kann, obwohl eine weiß, dass sie ihn doch bald wiedersieht.

Maiblockade

Der letztjährige Mai war schon ziemlich zäh* und der 2018er lässt sich auch noch nicht so gut an.** Ich bin müde, müde, müde. Dazu kommt, dass mir ein Text quer liegt und ich keinen Zugang bekomme.*** Freitag ist Abgabe und ich sehe schon Nachtschichten am Horizont auftauchen.

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* Da lag es ja erwiesendermaßen an dem wackeligen Implantat

** Unser Ausflug gestern war natürlich toll.

*** Was gaaaaanz vielleicht auch daran liegen könnte – aber nur ganz eventuell -, dass ich ihn jetzt fast zwei Wochen vor mir herschiebe.

Blutdruckmittel

Freitag, 13h55, kurz bevor die Veranstaltung anfängt, gucke ich auf mein Handy. Es blinkt: Anruf in Abwesenheit. Vom Hort. Ich gehe diverse Notfallszenarien durch, denn viel kann ich ja von Potsdam aus nicht ausrichten, und rufe zurück. Ob der midi-monsieur mit auf einen Ausflug könne. Mir erschließt sich nicht, warum ich deswegen angerufen werde. Zumal das Kind ja weiß, dass er bis Ende im Hort bleibt. Und was bis dahin da passiert, ist mir gewissermaßen egal, denn beeinflussen kann ich es ja eh nicht.

Samstag, 13h00, ich sitze mitten in der Veranstaltung, ruft eine Rugby-Mom an. Als ich nicht drangehe, schickt sie mir eine Sprachnachricht. Orrrr. Ich fürchte, dass dem Kind was beim Spiel passiert ist. 20 Minuten später höre ich sie ab: Sie ist auf dem Weg zum Verein. Joah, ich bin halt noch in Potsdam.

Samstag, 14h02, die Veranstaltung ist zu Ende, ich sitze in der Sonne. Nachricht vom Rugbykumpelvater: Ich solle mich bitte melden. Sehe sie um 14h12 und denke: „Jetzt ist doch was passiert“ und rufe zurück. Der Rucksack vom midi-monsieur ist am Pitch verschwunden. Dadrin halt Schlüssel für Zuhause und das Rad. Die Babysitterin ist aber auch schon da: Sie nimmt das Kind mit zu sich. Gut, klingt nach ner probaten Lösung.

Samstag, 14h16, weitere Nachricht vom Rugbykumpelvater: Der Rucksack ist wieder da.

Na, halleluja, mein Blutdruck ist zwar niedrig, aber mit sowas muss er auch nicht gepusht werden. Gut, dass ich jetzt wieder alles vor Ort regeln kann.

Eine Insel

… zwar nicht mit zwei Bergen, aber dafür mit einem Fluss, der Havel, aus dem sich vier (?) Seen speisen… Dit ist Potsdam.

Viel* Zeit zum Sightseeing hatte ich nicht. Aber dafür bin ich, weil ich eh schon am Wasser war, einmal am Wasser lang, an der Glienicker Brücke vorbei,

durch die Vorstadt und das Holländische Viertel spaziert.

Das Hotel war Nähe Nauener Tor

 

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* Eher keine

„Hier wird keine Bombe entschärft“

Eigentlich war ich ja wach, nachdem ich den midi-monsieur zur Schule geschickt hatte. Und eigentlich wollte ich mich nur nochmal kurz an den RB kuscheln. Tja, und zack war ich wieder eingeschlafen. Dann klingelte der Wecker vom RB und mein Handy blinkte*. Ich guckte nach, wer bzw. was da nach mir begehrte und sah zwei verpasste Anrufe: Die Nummer konnte ich zuordnen und bevor ich zurückrief, guckte ich in meine e-Mails. Und siehe da, die Anruferin hatte auch schon gemailt: Aufgrund der Bombenentschärfung in Berlin sei meine Anreise am Freitag in die Hauptstadt gefährdet, ob ich auch um 6h20 (statt 10h45) fliegen könne. Tja, und zack hatte ich Rückenschmerzen aus der Hölle. Aber nicht wie üblich im Lendenwirbelbereich, sondern im Bereich der oberen Brustwirbelsäule. Jippie, neues Feature. Nicht. DAS.TAT.SEHR.WEH. Ich konnte noch nicht einmal die Nase schneuzen, geschweige denn mich wirklich bewegen. Der RB musste mir erstmal eine Wärmflasche machen.

Als es wieder halbwegs ging, suchte ich nach näheren Informationen zur Problematik Bombenentschärfung und Flug nach Berlin. Wirklich hilfreiche Informationen fand ich nicht. Also rief ich bei Lufthansa an, denn DIE sollten es ja eigentlich wissen. Eigentlich… Nach dem Telefonat ärgerte ich mich, dass ich es nicht aufgezeichnet habe, denn das war … ähm … speziell. Aber vielleicht bin ich auch einfach etwas zu kritisch, dass ich es … ähm … speziell finde, wenn der Mitarbeiter im CallCenter NICHT weiß, dass am Freitag in Berlin eine Bombe entschärft werden soll. Zudem wollte er mir mehr als einmal erzählen, dass ich ja eigentlich um 8h45 flöge, aber auf 10h55 umgebucht worden sein.** Das war also nur semi-hifreich.*** Also rief ich beim Flughafen Tegel selbst an und fragte dort nach. Das war deutlich hilfreicher.**** Nein, der Flughafenbetrieb sei nicht ernsthaft in Gefahr. Es könne sein, dass der Flieger eine Extrarunde drehen müsse. Damit könnte ich leben.

Dann rief ich die morgentliche Anruferin zurück und beruhigte sie mit meinen Infos und wir beschlossen zusammen, dass ein früher Flug keinen Sinn***** mache und vor allem unnötig sein.

Dann war es auch schon 23 Stunden vor Abflug und ich konnte einchecken.

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* Ich habe ja sämtliche Töne und Benachrichtigungen am Handy ausgemacht, aber verpasste Anrufe, SMS und WhatsApp-Nachríchten dürfen sich mit Blinken bemerkbar machen.

** Nein. Einfach nur nein.

*** gar nicht

**** Was natürlich wegen *** keine Kunst war.

***** Dann wäre ich vor 8h00 in Berlin, könnte aber nicht ins Hotel und muss zudem bis 18h00 fit sein. Der Tag wäre sehr anstrengend und tendenziell nach hinten raus unproduktiv.

Liebes Tagebuch am Fünften (April 2018)

Wohoooo! Seit Fünf Jahren nun beantworte ich Frau Brüllen* einmal pro Monat** die Frage: WMDEDGT?

1h40 Der RB und ich sind vom Konzert aus der Landeshauptstadt zurück. Noch einen kleinen Happen essen, damit wir nicht von knurrenden Mägen geweckt werden.

9h40 Langsam wach werden (ja, das ist gerade großer Luxus)

10h00 Der Wecker vom RB spielt Banjo. Wacher werden, vernünftig sein, Frühstück mit Tee, Kaffee und Rührei.

11h15 Die eine Kollegin ruft an, um das gestrige Meeting, dem ich per Telefon beiwohnte, nachzubesprechen.
Danach: Frühstück beenden, duschen, den RB zur Arbeit verabschieden.

13h05 Eine Nachricht erinnert mich daran, dass ich ja ein Tweep-Meet habe. Ich muss aber erst noch ein Angebot fertig machen und rausschicken.

13h45 Zeit ging schnell rum, jetzt schnell föhnen und fertig machen.

14h00 Ich sitze in der Bahn.

14h10 Ich warte am Bahnhof. Mein Tweep verspätet sich etwas. Dann quatschen wir bei Kaffee, kurz aber sehr nett.

15h30 Elsa muss los und ich stelle fest, dass ich schon zum Bahnhof schwarz gefahren bin und weil ich eh noch Besorgungen machen will und der Fuß Bewegung ganz cool findet, gehe ich erstmal zu Fuß los. Erste Station: DM. Ich hatte da einen Lippenstift ins Auge gefasst (den es aber in „meiner“ Filiale nie gab). Neue Wimperntusche brauche ich auch. Dann weiter Richtung Innenstadt. Huch, da ist ja ein HEMA auf dem Weg zur Konsti… Marzipanmasse in den Rugbyvereinsfarben vom Kind kann man immer gebrauchen. Das Lakritz muss mal getestet werden.

Sechsbeinige Spinnen aus Lakritz kann ich nicht ernstnehmen. Aber sie schmecken.

Uuuuund – tadaaaaa – da gibt es Diskokugeln. Und weil ich für die eine Stelle im Wohnzimmer ja schon immer mit einer liebäugel, musste ich sie einfach mitnehmen.

16h45 Ich bin wieder zu Hause und habe Hunger. Aber erstmal muss ich die Diskokugel an ihren Platz hängen.

Fast*** ready to Disco

Dann gucke ich, ob den Kolleginnen irgendwas Wichtiges eingefallen ist. Danach mache ich mir erstmal zwei Brote (belegte, aber weder mit Schinken noch mit Ei). Ich esse und verdaddel etwas Zeit im Internet, während ich überlege, ob ich gleich nach Offenbach radel.

18h01 Ich könnte gucken, ob ich es schaffe, mich als erste in die Linkliste bei Frau Brüllen einzutragen. Könnte! Mache ich natürlich nicht, denn verlinkt wird erst, wenn der Post beendet ist. Und das ist er erst am Ende des Tages.
Also teste ich den neuen Lippenstift – coole Farbe, blöd nur, dass der Konturenstift vieeeeeel zu hell ist (wenigstens nicht zu dunkel).

18h10 ich kümmere mich mal um die Wäsche, während ich beobachte, wie sich das Wetter noch so entwickelt.

19h15 Wäsche gefaltet, gesaugt. Es regnet immer noch nicht. Ich schwinge mich dann gleich mal aufs Rad.
Aber erstmal noch Wäsche sortieren.

19h45 Los geht’s. Der Blick auf die Fluruhr sagt: Die Uhr geht 55 Minuten nach.

20h05 Ankunft in OF. Die Fahrt war sehr schön, so mit Blick auf den Sonnenuntergang über Frankfurt. Auf der anderen Seite von der Kaiserlei-Brücke hätte ich angehalten und ein Foto gemacht.

20h10 Bekomme die Bestätigung, dass unser geplanter Rückzug aus Paris am Sonntag streikbedingt nicht fährt. Bespreche mit dem RB, was wir machen und kontaktiere die Bahn, ob eine eventuelle Übernachtung in Paris erstattet würde.

20h20 Kurzer Schnack mit Herrn Walther.

20h35 Wasser und Wein für mich.

20h55 Der RB und ich polieren Gläser.

21h30 Abfahrt nach Hause.

22h00 Zu Hause angekommen, schnell was zu essen machen: Nudeln gehen immer. Und Salat ist auch noch da.

23h15 Ich gucke, mit welchem Zug wir am Sonntag noch von Paris zurückkommen können und beantrage bei der Bahn einen Umtausch. Ich bin gespannt, ob das klappt.

23h25 Ich beende jetzt mal diesen Post. Wir werden wohl gleich noch etwas von meiner genialen Eiskomposition genießen und dann ist der Fünfte auch schon rum.

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* Also nicht nur ihr, sondern allen, die es lesen wollen

** Einzige Ausnahme bislang: Im Juni 2013 habe ich nicht getagebuchbloggt. Im Juni 2013 habe ich aber wohl auch gar nicht gebloggt.

*** Irgendwann hätte ich gerne mal einen Motor dazu und einen Spot. Aber wenigstens die Kugel hängt schon mal.

Co-Working

Eigentlich wollte ich heute nur ein Bild von unserem Esstisch posten. Aber weil ich in einem HangOut hing (jaja, der Kalauer ist schwach) und das Handy nicht zur Hand hatte (es geht noch schlechter), gibt es nur ein diskriptives Bild:

Gegenüber von meinem Rechner stand das Apfelbuch vom RB und der midi-monsieur saß auf der Bank vor Kopf: Ich hörte andächtig einem Probevortrag zu, der RB tippte fleißig und der midi-monsieur ließ sich von der arbeitssamen Atmosphäre so anstecken, dass er seine restlichen Hausaufgaben ganz schnell und ohne sich ablenken zu lassen erledigte.

Das funktioniert alles erstaunlich ziemlich gut.

Produktiv

Der Tag war – v.a. beruflich – sehr produktiv. Entsprechend müde, aber nicht nur wegen Prouktivität, sondern auch wegen PMS, war ich dann, nachdem das Kind im Bett war, der RB und ich gegessen und noch einen neuen Gin getestet hatten.

Schmeckte pur super, mit dem Tonic (Schweppes Dry Tonic) so gar nicht.

Lustigerweise hatte ich dem RB den Link zu dem Gin geschickt, da stand auch schon wer mit der Flasche in seinem Laden…