Siebzehnter August

  • Grauenhaft geschlafen: spät ins Bett, nicht in den Schlaf gefunden, 3h00 kam der midi-monsieur wegen Keineahnung, ließ sich wieder ins Bett schicken, kam um 5h30 wieder und nahm viel Platz ein.
  • Nein, Achtjährige gehören in ihr eigenes Bett. Es fühlt sich mehr und mehr falsch an.
  • Um 8h00 saß ich am Schreibtisch.
  • Um 11h00 musste ich raus. Für Rad war nicht genug Zeit. Für Schwimmen war ich zu geizig. Also schnürte ich die Wanderstiefel und ging auf meinen lieben Lohrberg.
  • Mittagessen mit zwei jungen Herren aka midi-monsieur und Kumpel.
  • Zerstückelter Nachmittag.
  • Beim Hausaufgabenmachen kratzte sich das Kind wiederholt am Kopf. Ich hatte da so ein Gefühl und holte direkt den Läusekamm.
  • Zum Glück sind die Haare kurz, wir haben noch Goldgeist und so war die Behandlung nicht so aufwändig.
  • Und weil ich nicht so wirklich happy mit dem Braun auf meinem Kopf war, habe ich mir kurzerhand wieder Schwarz aufgepinselt. Viel besser!

Gar nichts 

Ach, Mist! Der Tag ging weiter, wie der gestrige aufhörte: mit Kopfschmerzen.

Das kenne ich – zum Glück – kaum von mir. Ist aber dadurch nicht minder ätzend. Geschafft habe ich dadurch tatsächlich gar nichts außer eine To-Do-Liste zu schreiben.

Ich hoffte ja, dass Dusche und kleiner Gang durchs Viertel – zwar bei Regen, aber wenigstens an der frischen Luft – Besserung brächte. Doch nichts.

Und als auch noch Übelkeit zum ganzen Mist hinzu kam, musste ich mich um 17h00 ins Bett legen.

Nach etwas Schlaf hatte ich etwas Hunger.

Jetzt geht’s wieder ins Bett.

Nichts

Gefühlt habe ich heute nichts gemacht. Was nicht ganz stimmt. Aber ich habe nichts Sinniges gemacht. Und nun habe ich am Ende des Tages Kopfschmerzen vom Nichtstun, also vom erfolgreichen Ablenken.#

Nunja, es muss auch mal solche Tage geben.

Blöd nur, dass sie sich nach hinten raus tendenziell rächen.