Liebes Tagebuch am 5ten (April)

Mich ficht Frau Brüllens neue Regel für WMDEDGT? ja nicht so an. Ich war ja meistens eine der Letzten, die sich eingetragen hat. So auch heute, wie ich gerade beim URL-Kopieren sah.

0h10 Ich habe mit Else Routen für einen Radausflug am Wochenende geplant.

3h27 Text endlich fertig gestellt. Jetzt warten nur noch sechs Texte auf mich. (Und Texte sind mind. 2 Din A4 Seiten, Arial 10/11pt lang. Alles andere zählt schon nicht mehr.)

3h58 Im Bett mit Wärmflasche.

10h15 Der Wecker klingelt

10h30 Ich stehe auf. Wasser für Tee anmachen, Teekanne vorbereiten. Außentemperatur auf BalkonOffice-Tauglichkeit prüfen. (War zu frisch.)

10h45 Kleine Runde durchs Internet mit Tee und Mini-Brötchen.

11h15 Stunden für gestern und vorgestern eingetragen und damit schon 80% meines Wochensolls erfüllt…

11h35 Meine kommende Nichterreichbarkeit kommuniziert.

11h45 Endlich Start des einen Projekts

13h10 Dramatisch dringende Anfrage meiner Dienste erhalten. Verlockend. Aber ich kann frühestens nächste Woche.

13h30 Projekt fertig und verschickt. Suche Unterlagen zum nächsten Projekt.

14h00 Kann am nächsten Projekt nicht arbeiten, da mir nicht klar ist, was ich machen soll. Drucke erstmal Bäume für ein anderes Projekt tot.

14h15 Telefonat wegen des nicht klaren Projekts. Ich mag es nicht. Ich mag alles daran nicht. Aber gut. Augen zu und durch.

14h40 Kurze Projektbesprechung mit der einen Kollegin. Sie sind ja schon ein bisschen in Panik ob meiner telefonischen Nichterreichbarkeit bis Ostern.

15h35 Das unliebsame Projekt bearbeitet und abgegeben. Jetzt mache ich mich fertig und gehe auf den Markt.

15h55 Abflug.

16h50 Erfolgreiche Runde gedreht: Dichtungsringe, Spargel und Bärlauch, spätes Markt-Mittagessen (Waffel und Worscht), Supermarkt. Jetzt lesenlesenlesen.

17h40 Irgendwie bin ich im Internet hängen geblieben und am Fernseher. Und an privaten To-Dos.

18h10 Balkon regensicher gemacht.

18h15 Nochmal raus: Endlich den letzten Strick-Pussyhat verschickt, ein Retouren-Paket endlich aufgegeben, Chips gekauft, die Hort-Vertragsveränderung eingeworfen.

18h45 Wieder zu Hause. Mal kurz aufs Sofa legen.

19h45 Tatsächlich eingeschlafen. Jetzt aber flott fertig machen.

20h05 Ankunft am Kino. Die Feundin wartet schon.

22h15 Moonlight gesehen. Toller Film.

22h30 Zu Hause fallen mir die Dichtungsringe ein. Direkt mal tauschen. Hmhm, möglicherweise ist der Schlauch kaputt. Was sehr ärgerlich wäre.

22h55 Dieser Beitrag geht online und ich muss noch arbeiten.

Liebes Tagebuch am Fünften (März)

Diese Sonntags-Fünften sind immer etwas anders. Aber irgendwas habe ich ja doch gemacht so den ganzen Tag, sodass ich Frau Brüllen ihre Frage „WMDEDGT?“ beantworten kann.

  • Halbmittellang geschlafen.
  • Gefrühstückt.
  • Kinoplätze reserviert.
  • Wäsche gewaschen.
  • Geduscht.
  • Das Nähmaschinchen rausgekramt, um zwei Jeans vom midi-monsieur zu reparieren.wp-1488747304317.jpg
  • Fertig gemacht.
  • Losgelaufen, um zum Kino zu fahren. Handy mit der Reservierungs-e-Mail vergessen. Zurückgelaufen (nur 230 Meter).
  • Den Kinder-Kumpel mit seiner Mutter an der Bahnhaltestelle getroffen. Zusammen in die Stadt gefahren.
  • Im Mini-Kinosaal (61 Plätze) „Mein Leben als Zucchini“ gesehen.
  • Zu Hause direkt Abendbrot gemacht.wp-1488747304555.jpg
  • Während dessen zwei meiner Jeans repariert.
  • Gegessen. Der midi-monsieur hat’s verweigert.
  • Mit dem midi-monsieur gespielt.
  • Auf einmal total k.o. gewesen. Hingelegt. Eingeschlafen.
  • Dem midi-monsieur vorgelesen.
  • Mich um die Wäsche gekümmert.
  • „Toni Erdmann“ angemacht.
  • Total leckeren Kuchen gegessen.
  • Noch mehr Wäsche gemacht.
  • Job-Termin für morgen vorbereitet.

Liebes Tagebuch am Fünften (Februar)

Wieder Fünfter, wieder fragt Frau Brüllen: WMDEDGT?

Da heute Sonntag ist und man ja auch eh immer wieder mal Neues probieren soll, gibt es das heuteige Tagebuchbloggen nicht in der üblichen Form.

Der Tag fängt um Mitternacht (haha) an und ich bin noch wach. Ich bin müde und doch nicht müde und irgendwie auch immer noch im Strickwahn. Auftrags-Pussyhat Nr. 6 hatte ich ein paar Stunden zuvor angefangen und das monotone Glatt-rechts-Stricken läuft so schön nebenher. Also suche ich auf Netflix nach ein bisschen Unterhaltung. Nach zwei Folgen „The good Wife“ (ich sah damals (2010) die deutsche Erstausstrahlung) und einem halben Pussyhat gehe ich dann auch ins Bett, in dem schon der midi-monsieur vor sich hin schnurchelt.

Um 8h00 ist das Kind wach, aber ich noch nicht. Er geht spielen und macht dann irgendwann seine Hausaufgaben. Als die fertig sind, darf er kika gucken. Ich stehe irgendwann – verhältnismäßig spät – auf. Zum FrühSpätstück gibt es Pancakes, frischgepressten O-Saft und – nur fürs Kind – Bananenmilch.

Ich kläre, dass wir uns mit einem Kumpel vom Kind und dessen Eltern treffen. Die Kinder zum Spielen und die Erwachsenen zum Besprechen, was gerade so alles unrund bis schief läuft in Schule und Hort.

Der midi-monsieur spielt in seinem Zimmer und ich stricke. Da kommt die Nachricht, dass das Treffen ausfallen muss. Der midi-monsieur ist enttäuscht; hatte er sich doch auf Spielen mit dem Kumpel gefreut.

Das Wetter ist mild und trocken, also werde ich das Kind lüften müssen. Ich rufe die Mutter vom anderen Kind-Kumpel an, ob dieser mit auf den Spielplatz möchte. Ja, er möchte. Win-win-win-Situation für alle Beteiligten.

Der midi-monsieur macht die letzten Hausaufgaben, zieht sich an und ich gehe duschen.

Dann ist der Kumpel auch schon da und wir gehen zum Spielplatz. Die Kids spielen und ich – wer ahnt es?! – stricke.

Als wir gehen wollen, treffen wir noch einen Hort-Kumpel und dessen Mutter. Das passt gut, denn so kann mir die Mutter mal ihre Telefonnummer geben, damit die beiden Jungs sich mal verabreden können.

Zu Hause spielen die Kinder noch etwas. Ich stricke derweil den 6. Pussyhat fertig.

Der Kind-Kumpel wird abgeholt. Der midi-monsieur macht noch Deutsch-Übungen (keine Hausaufgaben!).

Ich mache alles für Burger fertig. Wir essen. Nomnomnom.

Jetzt werde ich noch kurz Harry Potter 8 anfangen vorzulesen. Dann geht das Kind ins Bett. Ich werde vielleicht noch Lindenstraße und/ oder Tatort nachgucken oder halt noch ne Folge „The good wife“. Stricken kann ich nicht wirklich, weil ich kaum mehr Wolle habe. Aber den 7. Pussyhat kann ich noch anschlagen.

Liebes Tagebuch am Fünften (Januar)

Das neue Jahr hat kaum angefangen, da fragt Frau Brüllen auch gleich: WMDEDGT? Hat so ein Fünfter halt an sich, dass der schnell am Monatsanfang kommt.

0h50 Anstatt – wie es schlau wäre – ins Bett zu gehen, suche ich den der Mediathek eines ÖRR nach der Fortsetzung eines Krimis. Gefunden. Also „muss“ ich den auch gucken.

2h20 Nun aber ins Bett. Zumindest Zähneputzen. Irgendwie bin ich knallwach. War ja zu befürchten. Ach Schlaf, ach Schlaf, warum sind wir denn so ein komisches Team zur Zeit.

3h00 Liege im Bett. Wach. Na, dann lese ich halt was.

3h20 Sehr komische Geräusche sind aus dem Hausflur vor meiner Tür zu hören. Komisch ist auch, dass kein Licht im Hausflur brennt. Orr, sowas mag ich ja nicht. Erstmal weiterlesen zum Runterkommen.

6h11 Ich bin immer noch nicht eingeschlafen, aber immerhin müde. Ich versuch das nochmal mit dem Schlaf.

9h25 Wecker klingelt. Nein, das geht noch nicht mit dem Aufstehen. Ich gönne mir nochmal zwei Stunden. (Gut, dass das geht. Ab Montag muss hier wieder Zug rein.)

11h20 Wecker, die zweite. Ich werde wach und mahne mich, mich nicht wieder einzurollen. Zum Glück klingelt auch das Telefon. Die Arbeit ruft an. Ich muss aber erstmal meine Stimme wiederfinden und den Rechner anmachen.

12h10 Erste Mail an den Kunden ist raus. Tee oder was zu essen hatte ich noch nicht. Die eine Kollegin ruft zum dritten Mal wegen eines Mini-Angebots an (damit sind die Stunden ja auch schon so gut wie aufgebraucht, bevor überhaupt schon wer gearbeitet hat).

12h20 Terminklärung mit der anderen Kollegin.

13h00 Kleine Internetrunde und Beginn dieses Posts.

13h10 Terminklärung mit Kunde.

13h40 Endlich was gegessen und Tee steht auch neben mir. Die neuen Scharniere für die Kühlschrank sind endlich da (und ich hätte jetzt gerne einen 2. Erwachsenen im Haushalt, der die anbaut. Weil ich schlicht und einfach keinen Bock dazu habe.) und eine Klamottenbestellung ist auch angekommen. Das gute an den beiden Paketen ist, dass ich jetzt gleich rausgehen kann.

14h25 Klamotten probiert. Ja, es ist bescheuert, aber ich freue mich schon, dass ich die größere Größe nicht brauche. Aber bei den Sachen, die passen, muss ich nochmal in mich gehen, ob ich die will und ob die so sitzen, wie sie sollen und ob ich es gut finde, wie sie sitzen.

14h30 Kleiner Kundenauftrag ist bestätigt. Also gleich nochmal ran, denn morgen hole ich ja das Kind ab.

15h50 Endlich auch mal geduscht. Jetzt gehe ich mal in dieses „Draußen“. Frische Luft und so.

18h00 Wieder zu Hause. Das war ein schöner, aber auch sehr eindrücklicher Spaziergang durch Frankfurt. Weil ich am Mainufer langlaufen wollte, bin ich zur EZB runter. Interessant, wie viele Stolpersteine unterwegs waren. An der EZB „stolperte“ ich dann über das Deportationsmahnmal. Also ich stolperte gewissermaßen hinein. Es ist ein Betonweg, in den Erinnerungen zur Deportation eingraviert sind. An jeder einzelnen bin ich stehen geblieben, um sie zu lesen, um innezuhalten. Puhhh, das war doch sehr bedrückend.photogrid_1483639034554.jpgAber schön war der Spaziergang trotzdem.img_20170105_204114_129.jpg img_20170105_204529_317.jpg18h30 Essen gemacht. Füße hochlegen. Fernsehn gucken. Mit Mutti whatsappen.

20h05 Spülmaschine ausräumen, Küche aufräumen. Aus dem Weihnachtsstrauß die Amaryllis retten. Müll rausbringen.

21h30 Hier weitertippen. Gleich muss ich nochmal was arbeiten, damit die Kollegin sich morgen darum weiter kümmern kann.

23h55 Gerade noch so heute die e-Mail an die Kollegin rausgeschickt. Jetzt schnell Zähneputzen. In fünf Stunden klingelt der Wecker. Da ich ja um kurz vor 7h00 im Zug sitzen muss.

Liebes Tagebuch am Fünften (November)

Nun zum elften Mal in diesem Jahr fragt Frau Brüllen: WMDEDGT?

Ja, was mache ich eigentlich an einem Samstag. Naja, besser: Was machen wir eigentlich an einem Samstag?!

Aus irgendwelchen Gründen schaffe ich es zur Zeit nicht so superfrüh ins Bett und dann fällt es mir auch noch schwer, direkt einzuschlafen. Es ist daher vermutlich so

3h00 als ich endlich einschlafe.

8h30 Klingelt der erste Wecker, denn das Kind hat heute Französisch.

9h00 Ich stehe endlich auf, der midi-monsieur hat sich schon selbst um sein Frühtück gekümmert.

9h30 So ganz in der Spur bin ich nicht, aber ich schaffe es noch mir ein Buch in die Handtasche zu werden. Kindle lohnt sich derzeit nicht, weil aus irgendwelchen Gründen die komplette Sammlung verschwunden ist.

9h40 Weil es regnet, gehen wir los Richtung Straßenbahn. Kurz vor der Haltestelle fällt mir auf, dass ich mein Handy nicht mitgenommen habe. Ich fühle mich ein bisschen nackt, vor allen Dingen, weil ich so keine Uhr bei mir habe.

10h00 pünktlich kommen wir beim Französisch an. Ich schicke das Kind rein und gehe weiter zum Frühstück, wovon es diesmal wegen fehlendem Handy kein Foto gibt.

11h30 Ich hole das Kind ab. Es regnet immer noch. Doller als noch vor zwei Stunden. Ich bekomme nasse Füße.

12h00 Wir sind zu Hause. Es ist ungemütlich draußen. Und weil ich schon seit ein paar Tagen kein mobiles Internet habe, möchte ich das jetzt klären und versuche auf der Webseite von O2 irgendeine Telefonnummer zu finden, weil die vorgeschriebenen FAQ mir natürlich Null weiterhelfen. Nach verzweifelter Suche unter Kontakt werde ich im Impressum fündig. Es folgt ein seeeehr unbefriedigendes Telefonat, das einen eigenen Eintrag verdient. Eins ist aber sicher:

Denn ich werde mindestens noch das komplette Wochenende kein mobiles Internet haben. Und vermutlich wird noch erwartet, dass ich dankbar auf die Knie falle, weil sie mich noch telefonieren lassen.

12h50 Und weil ich gerade in so einem Flow bin, rufe ich auch bei meiner Bank an. Denn gestern Abend war mir aufgefallen, dass ich angeblich zwei aktive Girokarten (eine alte, die Ende des Jahres abgelaufen wäre, und eine Folgekarte, die ich bereits erhalten hatte) habe. Dies meldete ich per Kontaktformular an die Bank, woraufhin sie beide Karten sperren mussten. Am Wochenende. Wo ich noch nicht einkaufen war. Nunja, ein Anruf bei der Bank (zum Glück sind sie am Wochenende erreichbar) ergab, dass das alles seine Richtigkeit hätte und dass ich auf gewisse Weise selbst Schuld war. Der Vorgang wäre so oder so passiert (auch dazu einen eigenen Eintrag), allerdings habe ich es mit meiner Meldung beschleunigt. Immerhin konnte die nette Dame am Telefon eine gute Lösung für den Übergang finden. Einkauf gerettet.
Jetzt spiele ich erst mal mit dem Kind Memory.

14h15 Wir müssen zum nächsten Termin los. Der midi-monsieur hat einen Wissenschafts-Kurs – auf Französisch.

14h35 Kind abgegeben. Da die nächste Straßenbahn erst in 9 Minuten kommt, laufe ich zu Fuß zum Drogeriemarkt. Erster Teil der Einkäufe erledigt.

15h15 Wieder zu Hause erwartet mich unschöne Post, die mich schlucken lässt. Da muss ich erst mal eine e-Mail zur Richtigstellung schreiben.

15h45 Später als geplant gehe ich einkaufen. Erstaunlich, wie günstig man einkauft, wenn man sich an den Einkaufzettel hält. Mal sehen, wie lange es reicht.

16h32 Sehr knapp komme ich nach Hause. In 7 Minuten geht meine Bahn, um das Kind abzuholen. Ich verräume nur schnell die gekühlten Lebensmittel. Der Rest muss warten

16h39 Ich sitze in der Straßenbahn und komme mehr als pünktlich an.

17h15 An der Straßenbahn-Haltestelle das gleiche Bild wie schon gut zweieinhalb Stunden zuvor: Die nächste Bahn kommt erst in 9 Minuten. Der midi-monsieur will laufen. Soll mir recht sein.

17h35 Noch schnell beim kleinen Supermarkt Wasser kaufen.

17h45 Endlich zu Hause. Ich bin auf einmal total k.o.

17h52 Ich bekomme eine WA-Nachricht, dessen Absender ich nicht kenne und die auch nicht für mich bestimmt ist. Weil ich ein freundlicher Mensch bin, schreibe ich zurück, dass ich nicht die gewünschte Person sein. Tja, so kann man wohl auch Menschen kennenlernen. 😉

18h50 Essen ist fertig. Es gibt Ofenkäse mit Kartoffeln und Rohkost.

19h30 Ich liege auf dem Sofa. Das Kind auch. Er darf ein bisschen zappen.

20h10 Öhmja, da muss ich wohl eingeschlafen sein. Mal schauen, was wir noch so machen und wann ich das Kind ins Bett bekomme. ICH müsste eigentlich noch arbeiten.

21h15 Nach ein bisschen Supertalent soll ich jetzt doch lieber Harry Potter weiter vorlesen

22h15 Das Kind ist endlich im Bett. Schlau wäre, wenn ich es ihm gleich täte. Aber Samstagabends bin ich nicht so schlau 😉

Liebes Tagebuch am Fünften (Oktober)

Das Jahr ist ja schon zu dreiviertel um. Eieiei, wo ist denn die Zeit hin?! Obwohl ich mich das zur Zeit eh täglich frage: Kaum aufgestanden und gearbeitet, gemacht und getan und schwubbs ist es schon wieder Zeit ins Bett zu gehen. Gut, dass Frau Brüllen einmal monatlich fragt: WMDEDGT? Vielleicht gibt das ja Aufschluss.

3h03 Der midi-monsieur war gerade bei mir im Bett und hat mir erzählt, dass er gehustet hat. Nun ist er wieder in seinem und ich muss dringend weiterschlafen.

6h10 Total übermütig klingelt der Wecker. (Ja klar, auf mein Geheiß hin) Ich werde langsam wach und döse noch ein bisschen. Auch nicht soo schlecht.

7h05 Jetzt bin ich richtig wach und stehe auf.

7h20 Das Kind hat erst zur Zweiten, deswegen auch an dieser Stelle keinen Stress. Aber da er ja morgens gerne noch etwas spielt, kletter ich in sein Hochbett und wecke ihn.

8h05 Ich ermahne das Kind, sich dann doch mal anzuziehen.

8h20 Er frühstückt.

8h40 Kind ist weg und ich sitze am Schreibtisch. Text fertig stellen, der eigentlich schon gestern fertig sein sollte.

10h50 Versuche meinen Nachmittagstermin zu verschieben. Meine Ansprechpartnerin ist nicht im Büro. Meldet sich dann aber noch selbst und wir verschieben den Termin nicht um eine Stunde, sondern um fünf Tage. Auch gut.

11h00 Der Kunde ist nicht zufrieden mit dem Text. Und ich muss panisch feststellen, dass ich am Briefing vorbei geschrieben habe. Eieiei, das ist mir ja noch nie passiert. Überarbeite fieberhaft den Text.

11h50 Zweite Textversion ist draußen. Jetzt erst mal was essen und nen Tee trinken. Dann kommt der nächste Text.

12h50 Text fertig, aber immer noch kein Tee. Von Essen ganz zu schweigen.

13h00 Ich koche für die vegane Babysitterin und das Kind heute Abend vor, da ich ja nicht da sein werde.

13h15 Endlich mal Wäsche aufhängen. Joghurt essen. Tee trinken.

13h45 Ich bügele eine Bluse. Immer wieder erstaunlich, wie viel besser die gebügelt fallen 😀

14h05 Unterlagen für Text Nr. 3 des Tages ausdrucken, sichten und dann ran. In 2,5 Stunden muss ich los zu meinem Abendtermin und davor noch duschen, aufrüschen und Garderobe aussuchen.

14h40 Dieses Mal-eben-Drucken funktioniert irgendwie nicht. Nichts druckte. Druckertreiber neu installiert. Rechner hoch und runter gefahren. Zwei Dokumente gedruckt. Festgestellt, dass das eine Dokument die Druckerwarteschlange zerschießt.

15h20 Gearbeitet hab ich jetzt nix mehr. Dafür aber geduscht.

16h05 Uffgerüscht verlasse ich das Haus. Weil ich zu früh dran bin, mache ich auf meinem Weg kurz Halt, um für das Kind eine weitere Jeans zu kaufen.

16h40 An der S-Bahn-Haltestelle treffe ich eine Freundin. Wir fahren ein Stück zusammen und lassen uns über den Unsinn der Ehe aus.

17h30 Ankunft in der Einöde.

21h50 Rückfahrt aus der Einöde.

22h40 Ankunft zu Hause und da spukt mir doch tatsächlich ein Kind entgegen. Aber er hatte wohl schon geschlafen und war just wach geworden.

23h30 Noch eine Runde durchs Blogdorf ziehen, kurz wundern. Einen Moment lang überlege ich, ob ich noch was arbeite, aber ich bin zu k.o. Also nur noch bettfein machen und …

… Gute Nacht.