Liebes Tagebuch am Fünften (April 2018)

Wohoooo! Seit Fünf Jahren nun beantworte ich Frau Brüllen* einmal pro Monat** die Frage: WMDEDGT?

1h40 Der RB und ich sind vom Konzert aus der Landeshauptstadt zurück. Noch einen kleinen Happen essen, damit wir nicht von knurrenden Mägen geweckt werden.

9h40 Langsam wach werden (ja, das ist gerade großer Luxus)

10h00 Der Wecker vom RB spielt Banjo. Wacher werden, vernünftig sein, Frühstück mit Tee, Kaffee und Rührei.

11h15 Die eine Kollegin ruft an, um das gestrige Meeting, dem ich per Telefon beiwohnte, nachzubesprechen.
Danach: Frühstück beenden, duschen, den RB zur Arbeit verabschieden.

13h05 Eine Nachricht erinnert mich daran, dass ich ja ein Tweep-Meet habe. Ich muss aber erst noch ein Angebot fertig machen und rausschicken.

13h45 Zeit ging schnell rum, jetzt schnell föhnen und fertig machen.

14h00 Ich sitze in der Bahn.

14h10 Ich warte am Bahnhof. Mein Tweep verspätet sich etwas. Dann quatschen wir bei Kaffee, kurz aber sehr nett.

15h30 Elsa muss los und ich stelle fest, dass ich schon zum Bahnhof schwarz gefahren bin und weil ich eh noch Besorgungen machen will und der Fuß Bewegung ganz cool findet, gehe ich erstmal zu Fuß los. Erste Station: DM. Ich hatte da einen Lippenstift ins Auge gefasst (den es aber in „meiner“ Filiale nie gab). Neue Wimperntusche brauche ich auch. Dann weiter Richtung Innenstadt. Huch, da ist ja ein HEMA auf dem Weg zur Konsti… Marzipanmasse in den Rugbyvereinsfarben vom Kind kann man immer gebrauchen. Das Lakritz muss mal getestet werden.

Sechsbeinige Spinnen aus Lakritz kann ich nicht ernstnehmen. Aber sie schmecken.

Uuuuund – tadaaaaa – da gibt es Diskokugeln. Und weil ich für die eine Stelle im Wohnzimmer ja schon immer mit einer liebäugel, musste ich sie einfach mitnehmen.

16h45 Ich bin wieder zu Hause und habe Hunger. Aber erstmal muss ich die Diskokugel an ihren Platz hängen.

Fast*** ready to Disco

Dann gucke ich, ob den Kolleginnen irgendwas Wichtiges eingefallen ist. Danach mache ich mir erstmal zwei Brote (belegte, aber weder mit Schinken noch mit Ei). Ich esse und verdaddel etwas Zeit im Internet, während ich überlege, ob ich gleich nach Offenbach radel.

18h01 Ich könnte gucken, ob ich es schaffe, mich als erste in die Linkliste bei Frau Brüllen einzutragen. Könnte! Mache ich natürlich nicht, denn verlinkt wird erst, wenn der Post beendet ist. Und das ist er erst am Ende des Tages.
Also teste ich den neuen Lippenstift – coole Farbe, blöd nur, dass der Konturenstift vieeeeeel zu hell ist (wenigstens nicht zu dunkel).

18h10 ich kümmere mich mal um die Wäsche, während ich beobachte, wie sich das Wetter noch so entwickelt.

19h15 Wäsche gefaltet, gesaugt. Es regnet immer noch nicht. Ich schwinge mich dann gleich mal aufs Rad.
Aber erstmal noch Wäsche sortieren.

19h45 Los geht’s. Der Blick auf die Fluruhr sagt: Die Uhr geht 55 Minuten nach.

20h05 Ankunft in OF. Die Fahrt war sehr schön, so mit Blick auf den Sonnenuntergang über Frankfurt. Auf der anderen Seite von der Kaiserlei-Brücke hätte ich angehalten und ein Foto gemacht.

20h10 Bekomme die Bestätigung, dass unser geplanter Rückzug aus Paris am Sonntag streikbedingt nicht fährt. Bespreche mit dem RB, was wir machen und kontaktiere die Bahn, ob eine eventuelle Übernachtung in Paris erstattet würde.

20h20 Kurzer Schnack mit Herrn Walther.

20h35 Wasser und Wein für mich.

20h55 Der RB und ich polieren Gläser.

21h30 Abfahrt nach Hause.

22h00 Zu Hause angekommen, schnell was zu essen machen: Nudeln gehen immer. Und Salat ist auch noch da.

23h15 Ich gucke, mit welchem Zug wir am Sonntag noch von Paris zurückkommen können und beantrage bei der Bahn einen Umtausch. Ich bin gespannt, ob das klappt.

23h25 Ich beende jetzt mal diesen Post. Wir werden wohl gleich noch etwas von meiner genialen Eiskomposition genießen und dann ist der Fünfte auch schon rum.

————–
* Also nicht nur ihr, sondern allen, die es lesen wollen

** Einzige Ausnahme bislang: Im Juni 2013 habe ich nicht getagebuchbloggt. Im Juni 2013 habe ich aber wohl auch gar nicht gebloggt.

*** Irgendwann hätte ich gerne mal einen Motor dazu und einen Spot. Aber wenigstens die Kugel hängt schon mal.

Liebes Tagebuch am Fünften (März 2018)

Irgendwie ist hier Alltag. Aber: neuer Alltag, anderer Alltag. Und dadurch ist blogtechnisch noch nicht alles im Fluss. Doch der Fünfte ist der Fünfte und Frau Brüllen fragt: WMDEDGT?

7h55 Da der midi-monsieur erst zur Zweiten hat, klingelt jetzt erst der Wecker. Ich stehe auf, der RB darf liegen bleiben. Im Flur treffe ich das Kind. Die übliche Routine beginnt: anziehen, ebendieses anmahnen, Frühstücksdose richten, Frühstück fürs Kind.

8h30 Der midi-monsieur verlässt das Haus und ich habe – weil gerade so wenig zu tun ist – die Chance, dem RB noch Gesellschaft zu leisten.

11h25 Hups, wohl nochmal eingeschlafen. Jetzt Frühstück, Rechner an und sich zumindest mal um e-Mails kümmern.

12h45 Das Kind kommt nach Hause. Ist eigentlich gut drauf. Hat aber Hunger. Ich mache ihm mit den übriggebliebenen Spätzle von gestern Kässpätzle. Er isst, macht die wenigen Hausaufgaben und muss dann um

13h55 wieder los. Die Stunde, bis er wiederkommt, nutzen wir zum Duschen.

15h00 Es gibt einen Kuchenbeschluss. Und lassen uns danach, weil der RB ja seit Sonntag ein Mii hat, vom Kind breitschlagen, eine Runde auf der Wii zu zocken. Das war durchaus sehr lustig.

16h00 Das Kind muss sich fürs Rugby fertig machen, ich hole schnell mein Rad aus der Inspektion.

16h30 Wir düsen los, kommen pünktlich an. Ich habe dann ein Treffen zum Thema Kommunikation für die Rugby-Sektion des Vereins. Und ja, ich habe mal wieder hier geschrien…

18h50 Wieder zu Hause sitzt der RB noch am Rechner. Ich koche eine vegane Speed-Kürbissuppe (Kürbis raspeln, dann gart er schneller), mache etwas Klarschiff in der Küche und ziehe mich dann um, denn: Die Babysitterin kommt gleich – der RB und ich haben ein Date.

19h30 Die Babysitterin ist da, kurze Übergabe und dann gehen wir los. Das erste Restaurant der Wahl hat montags Ruhetag. Aber zum Glück muss man auf der oberen Berger nicht verhungern und so werden es Tapas.

20h45 Jetzt sind wir etwas knapp, aber Aufbruch zum Kino: Aus dem Nichts. Der Film nimmt einen mit, ist gut gemacht und gut gespielt. Diane Kruger ist auch einfach verdammt hübsch.

23h00 Wir sind wieder zu Hause, lassen den Abend noch mit einem Whisky ausklingen.

Liebes Tagebuch am Fünften (Februar 2018)

Hui, hier ist einiges so dorschenanner, dass ich fast verpasst hätte, dass der 5. Februar ist und Frau Brüllen natürlich fragt: WMDEDGT?

Um 2h00 bin ich noch wach, danach gucke ich nicht mehr auf die Uhr. Der Schlaf ist etwas gestört, aber das ist ok. Es gibt tatsächlich sowas wie positive Müdigkeit.

Der midi-monsieur hat erst zur Zweiten, weswegen wir erst um 8h00 aufstehen müssen. Das Kind macht sich fertig und ich sein Pausenbrot. Dann frühstückt er und ich leiste ihn Gesellschaft. Als er aus dem Haus ist, gehe ich nochmal ins Bett.

Um ca. 10h30 gibt’s endlich Frühstück. Später kläre ich einen beruflichen Termin. Und dann kommt auch schon das Kind aus der Schule. Er isst etwas, schimpft über die Hausaufgaben und muss um 13h50 los zu seinem ersten Termin des Tages. Ich nutze die Zeit, um mir endlich wieder die Haare zu färben. Weil ich heute etwas fahrig bin, vergesse ich beim Nachschütteln den Deckel aufs Farbfläschchen zu schrauben, weswegen nun nicht nur meine Haare, sondern auch Teile des Bads schwarz sind.

Um kurz nach 15h00 ist der midi-monsieur wieder da. Ich spüle die Haare aus, er spielt. Als ich duschen gehe, macht er Hausaufgaben. Dann ist es auch schon Zeit, sich fürs Rugby-Training parat zu machen. Es ist ziemlich kalt auf dem Rad und auch am Pitch. Vermutlich lasse ich mich deswegen überreden, mit zur Teambesprechung fürs Rugby-Jugendfestival ins Warme mitzukommen. Nunja, nun bin ich im SocialMedia-Team des Vereins.

Da das Training wegen der Kälte verkürzt ist, sind wir um 18h30 zu Hause. Das Kind verschwindet in die heiße Wanne, ich bereite Essen vor und telefoniere mit dem besten Kumpel. Dann essen wir.

Um 19h50 machen wir uns an die letzten Hausaufgaben. Zum Glück Mathe. Das fällt ihm leicht. Und weil es ihm zu leicht fällt, möchte er, dass ich ihm die Rechenaufgaben auf Französisch ansage. Wir machen Quatsch und so dauert es doch ein Weilchen bis er fertig ist.

Danach: Zähneputzen und Band 2 vom Sams weiterlesen. Kuscheln und einschlafen.

Ich mache es mir auf dem Sofa gemütlich.

Gute Nacht.

Liebes Tagebuch am Fünften (Januar 2018)

Auch 2018 gibt es Monatsfünfte und auch 2018 fragt Frau Brüllen – zumindest bislang: WMDEDGT?

0h00 Als der Fünfte beginnt, bin ich noch wach. Eigentlich bin ich müde, aber gleichzeitig etwas aufgepusht. Daher sondiere ich zur Entspannung die diesjährige Konzert-Situation in Frankfurt und im erweitertem Umfeld. Die Ausbeute ist mau.

1h45 Rechner aus. Fernseher auch. Ab ins Bett.

3h00 Ich schlafe immer noch nicht. Das kann ja heiter werden später, wenn ich früh aufstehen willmuss, weil ich arbeiten muss.

8h15 Wecker 1 klingelt. Ich werde sogar wach, beschließe aber, noch ein bisschen die Kuscheligkeit des Betts zu genießen und lese das Internet leer.

8h35 Wecker 2 klingelt. Aber ich bin ja schon wach.

8h45 Raus aus den Federn. Tee kochen. Und – was ja nicht immer so ist – ich muss umgehend frühstücken.

09h15 Ich sitze am Rechner. Die relevanten Dokumente sind schon geöffnet. Aber ich lasse mich noch ein bisschen vom Internet ablenken und fasse einen Galette-de-Rois-Beschluss.
Dann aber wird für Projekt 1 gelesen und nachgedacht und mit mir selbst gebrainstormt.

11h00 Projekt 1 erstmal fertig. Kurze Pause, damit ich zwischen den Indikationen nicht ins Schleudern komme.

12h30 Ich habe Hunger und Lust auf Sushi… aber:

Alles nicht so einfach.

12h45 Anti-Dusch-Beschluss gefasst. Ich habe zu großen Hunger. Also Fisch und Spinat aus dem TK.
Stelle fest, dass mich der Radiosender „Broilers“ vom großen Fluss nervt. Erstmal was anderes probieren.

13h10 Essen fertig. Der BAP-Sender ist etwas besser.

13h45 Übersprungshandlungen kann ich ja: Weil mich diese Playlists und Radiosender vom großen Fluss nicht wirklich ansprechen, ich aber seit heute Morgen ein paar meiner alten „Mixtapes“ im Kopf habe, erstelle ich erstmal Playlists.
Weil ich was in meiner Hausbar nachgucke, stoße ich auf eine Flasche Martini Bianco.

Verschenken wäre mir allerdings immer noch die liebste Option.

16h25 Ich habe Projekt 2 bearbeitet. Aber auch noch weitere Playlists erstellt (Meine Playlists finden sind nun rechts unter „Was für die Ohren“. Da kommen mit der Zeit vielleicht noch ein paar dazu.). Projekt 3 wird später in Ruhe bearbeitet. Da muss ich in den Flow kommen. Vielleicht gehe ich doch mal duschen. Aber erstmal räume ich die Hausbar auf.

17h35 Bevor ich raus gehe, muss ich duschen. Sporteln wäre aber vor dem Duschen sinnvoll. Also Matte raus und Bandage ans Knie. Meine rechte Hüfte ist total zu. Und ich weiß nicht warum. Vielleicht wird es besser, sobald ich die neuen Einlagen habe. Vielleicht hat die Masseurin nächsten Freitag eine Idee. Vielleicht müsste ich auch einfach mal wieder Yoga machen und ordentliche Hüftöffner-Übungen machen.

18h50 Runtergekühlt. Jetzt aber endlich unter die Dusche. (Dafür, dass ich seit 08h45 auf bin, zieht sich das Thema mal wieder unendlich.)

19h45 Geduscht, geföhnt und angezogen bin ich nun bereit Sushi und die zwei Punkte (Blätterteig, Kokosmilch) auf der Einkaufsliste zu jagen.

20h30 Mit allem, was ich wollte, wieder zurück. Jetzt „This is us“ und Sushi. Yeah! \o/

22h20 Die Rückenschmerzen werden unerträglich. Ich fürchte kurz, dass ich meine Massage-/ Faszienrolle in der Wohnung verloren habe, finde sie dann doch. Nach 5 Minuten Rückenrollen geht es dem Rücken etwas besser.

22h40 Ich recherchiere für einen Blogartikel. Dazu komme ich ja (leider) nicht so oft, weil ich keine Zeit habe. Das werde ich wohl für den Rest des Abends tun. Daher ist hier Ende.

Liebes Tagebuch am Fünften (Dezember)

Nun ist es bald rum, das Jahr 2017. Die Jahresrückblicke scharren schon mit den Hufen, aber bis es soweit ist, fragt heute Frau Brüllen – wie an jedem Fünften: WMDEDGT?

Der Fünfte ist schon ein paar Stunden alt, als ich endlich einschlafe. Der Grund: Ich habe Halsschmerzen und die hindern mich daran, entspannt einzuschlafen. Irgendwann übermannfraut mich der Schlaf dann doch.

8h00 Der Wecker klingelt. Das Kind muss diese Woche jeden Tag erst um 8h45 an der Schule sein, denn er hat Waldwoche.
Mir geht es überhaupt nicht gut, aber ich muss dafür sorgen, dass der midi-monsieur pünktlich aus dem Haus kommt. Er ist schon wach und ich finde ihn spielend in seinem Zimmer. Er soll sich bitte vorher anziehen. Ich wabere in die Küche und richte seine Brotdose. Er kommt soweit, wie es geht angezogen dazu und frühstückt. Dann schlüpft er in die Schneehose, die Skijacke, Stiefel, Handschuh, Mütze und Schal.

8h35 Er stapft los und ich mache mir einen Kanne Ingwertee, bereite mir einen Teller mit Apfel und Orange und gehe wieder ins Bett. Ich lese noch ein bisschen das Internet leer und erheische mir Mitleid:

Nachdem mir etwas warm wird, schlafe ich endlich wieder ein. Das ist dringend nötig.

13h30 (etwa) Ich werde wach und mir ist warm. Immerhin. Und Hunger habe ich auch. Ich gehe also in die Küche und mache ein Brot. Damit gehe ich wieder ins Bett. Ich gucke eine Folge „Die Anstalt“ auf dem Tablet des Kindes.

15h10 Ein Aktivitätsschub überkommt mich und ich stehe auf. Da ist immer noch eine Hälfte von dem Teig, den ich gestern angefangen haben zu verbacken. Dem widme ich mich jetzt. Es werden nochmal 3 Bleche. Puh. Ich merke, dass ich nicht fit bin, denn im Stehen kann ich nicht arbeiten, ohne dass mit schwummrig wird. Zwischendrin (16h50) beordere ich das Kind nach Hause.

17h10 Der midi-monsieur kommt. Er lernt etwas für die Deutscharbeit nächste Woche. Ich backe noch weiter. Ein weiterer Teig aus der Kühlung will verarbeitet werden.

18h00 Das Kind guckt etwas Fernsehen und darf danach Wii spielen

18h50 Nachdem die zweite Kekssorte aus dem Ofen ist, gehe ich endlich mal duschen. Das tut ganz gut.

19h30 Weil ich diverse Nikoläuse verbacken oder verkocht habe, muss ich nochmal los, einen Nikolaus für den Stiefel zu kaufen. Zum Glück habe ich Geschenke schon vor einiger Zeit besorgt. Und Oma hatte ja auch noch was mitgebracht. Aber ohne Schokohohlkörperfigur* ist Nikolaus nun mal nicht Nikolaus.

20h15 Weil ich im Supermarkt noch eine Klassenmutter treffe, komme ich etwas spät nach Hause. Der midi-monsieur spielt noch Wii.
Ich backe schnell Brötchen auf, mache mir Suppe warm und wir essen spät Abendbrot.

21h05 Der midi-monsieur macht sich bettfertig. Ich kuschel ihn noch einmal. Dann schneide ich die Kekse zu und dose sie ein. Nun sind 9 Kekssorten fertig. 2 Teige sind noch im Kühlschrank und 2 Sorten sind noch gar nicht vorbereitet. Ich überlege, ob ich eine dieser Sorten, nämlich die Bethmännchen noch mache. Stelle dann aber fest, dass ich nur ungeschälte gemahlene Mandeln habe. Da ich für die Bethmännchen ja eh Mandeln schälen muss, überlege ich, ob ich einfach mehr schäle und dann selbst mahle. Aber dann fällt mir ein, dass ich erstmal tagebuchbloggen „muss“.

22h55 Eintrag fertig. Mir geht es – so auf dem Sofa – erstaunlich gut. Jetzt noch schnell die Nikolaussachen für den midi-monsieur bereit machen und dann versuche ich mich weiter gesund zu schlafen.

———————-
* Es ist kein Nikolaus, sondern ein Weihnachtsmann.

Liebes Tagebuch am Fünften (November)

2h30 Weil ich auf dem Sofa abhing und dann an einer Sendung hängenblieb, nachdem ich zuvor „Paula“ streamte, komme ich mal wieder viel zu spät ins Bett. Schlafe aber zum Glück recht zügig ein.

8h50 Ich werde wach und denke, dass ich ja langsam wacher werden könnte, um dann mal zeitig(er) aufzustehen.

10h30 Ich bin wohl wieder eingeschlafen. Und wie so oft, wenn ich morgens nochmal einschlafe, träume ich recht intensiv. Zumindest ist der Traum sehr präsent, als ich wach werde. Und irgendwie war er auch schön. Da spielte wohl viel (Un-)Bewusstes rein. Die Lösung aus dem Traum fände ich zumindest nicht schlecht.
Ich stehe auf, finde das Kind Nils Holgerson guckend auf dem Sofa. Ich kümmere mich ums Frühstück.
Nach dem Frühstück kümmere ich mich ein bisschen um den Haushalt und das Kind ist in seinem Zimmer beschäftigt.

13h00 Der midi-monsieur ist in einer Stunde bei einem Kumpel verabredet. Ich mahne ihn, dass er rechtzeitig angezogen sein müsse. Ich übersprungshandele mein eigenes Anziehen mit Schminkpinselwaschen.

13h45 Wir sind beide angezogen und gehen los. Es ist auch gerade trocken. Ich gebe das Kind ab und gehe an der eigenen Wohnung vorbei, um mir eine andere Wohnung anzugucken. Dann gehen wir zu dritt, um meine Wohnung anzugucken.

14h45 Ich rufe meine Mutter an und wir telefonieren 1,5 Stunden (eigentlich wollte ich ja arbeiten). Aber es ist gut und wichtig und nimmt mir ein paar meiner Sorgen. Phew.

16h15 Telefonat beendet. Eigentlich könnte ich direkt eins mit dem Kv führen. Aber ich habe keinen Bock. Es geht um Weihnachten und ich bin einfach nur genervt. Soll er sich doch alleine kümmern.

16h50 Zeit für eine kleine Sporteinheit, bevor das Kind wiederkommt und die internette Übernachtungsgästin hier sein wird.

17h40 Das Kind ist wieder da. Das Kind will mit mir kuscheln, was wir auch tun. Dann darf er etwas Tablet spielen. Ich fange an, meine Keksrezeptsammlung zu sichten.

18h25 Die internette Übernachtungsgästin klingelt. Wir kommen direkt ins Quatschen.

19h30 Ich mache schnell was zu essen. Der midi-monsieur ist schön ziemlich k.o., sodass er sich direkt und ohne Murren den Schlafanzug anzieht.

20h00 Das neue Vorlesebuch ist ab heute „Die Brüder Löwenherz“. Ich lese das erste Kapitel vor und dann ist das Kind auch schon im Bett verschwunden.

20h30 Wir reden weiter, trinken Tee, reden noch mehr. Ich finde es toll, dass 16 Jahre Altersunterschied keine Rolle spielen. Wir können selbst über Politik sprechen und ich freue mich über die interessanten – zum Teil auch erschreckenden – Einblicke.

23h50 Ich gähne schon wieder und läute damit mein Zubettgehen ein. Zähne putzen und dann schnell diesen Post veröffentlichen.

Mehr Tagebuch-Einträge gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

Liebes Tagebuch am Fünften (Oktober)

Herrje, schon Oktober. So langsam sollte ich mal zum Adventskaffee einladen. In 12 Tagen sind es nur noch 2 Monate. Aber erstmal beantworte ich Frau Brüllen ihre allmonatliche Frage: WMDEDGT?

Trotz Seuche komme ich später ins Bett als geplant. Als ich dann drinliege, kann ich nicht schlafen, weil immer noch der Hals kratzt und so das Atmen schwer fällt. Aber gut, irgendwann schlafe ich dann doch ein. Es ist vor dem Wecker – ich glaube so 6h30 -, als der midi-monsieur mit Sack und Pack zu mir kommt. Ich bin fertig von der Seuche, sodass ich das nur so halb mitbekomme und wir beide nochmal tief einschlafen. Sehr tief. Zu tief. Denn um 7h40 schrecke ich auf und sehe, dass es zu spät ist, um das Kind noch pünktlich zur Schule zu schicken. Also stehen wir langsam auf, er macht sich fertig, frühstückt, ich schreibe eine Entschuldigung für die erste Stunde und dann geht er los.

Ich könnte ins Bett gehen, also so vom Krankheitsgefühl her, aber ich habe um 11h00 eine Telefonkonferenz und muss mich darauf noch vorbereiten und auch einen Text überarbeiten. Davor mache ich mir einen Ingwertee. Das tut gut. Ich bin ganz froh, dass der Hals nicht mehr kratzt, dafür aber die Nase läuft. Zum Tee gibt es noch eine ASS, denn der Kopf ist halt schon etwas dicht.

Ich arbeite, schreibe, telefoniere, schreibe, telefoniere. Unterhalte mich über die diesjährigen Nobelpreisträger und über Türkisch. (Vielleicht lerne ich das.) Und weil ich gerade beim Thema bin, suche ich nach Musik von der einzigen türkischen Band, die ich kenne. Dann ist es auch schon 12h00 und ich muss schnell Zutaten fürs Mittagessen besorgen. Wie fast jeden Donnerstag kommt nicht nur der midi-monsieur, sondern auch sein Kumpel zum Essen.

Ich koche, die Jungs kommen, dann können wir auch schon essen. Beim Essen stellen wir fest, dass der midi-monsieur heute nicht seinen alldonnerstäglichen Termin hat und so haben die Jungs mehr Zeit zum Spielen. Ich arbeite derweil weiter. Ich muss mir überlegen, wie ich einen Wirkmechanismus visualisiere – sowohl im Bewegt- als auch im 2D-Bild.

Dann müssen die Jungs auch schon los zum Aikido-Training. Und kurz darauf kommt SaBine. Wir quatschen und quatschen und es ist sehr nett. Der midi-monsieur kommt, sagt guten Tag und verzieht sich dann in sein Zimmer. Wir quatschen weiter und dann ist es schon spät und SaBine muss noch in den Süden zurückfahren.

Ich fange an, die Klamotten für des Kindes Aufenthalt beim Kv zusammenzusuchen. Es ist ja nur eine Woche und so reicht tatsächlich mein kleines Boardcase als Koffer.

Der midi-monsieur bekommt Hunger. Ich habe keinen und so sitze ich nur bei ihm, während er isst. Wir unterhalten uns endlich über die gestern geschriebene Sachkunde-Arbeit. Er ist ganz zuversichtlich.

Dann macht er sich bettfertig. Ich lese noch ein Kapitel Jim Knopf vor. Wir sprechen kurz darüber, dass die Vorfreue auf Frankreich sehr begrenzt ist und ich erinnere ihn daran, dass er mich via Skype immer erreichen kann.

Er schläft ein. Ich hadere, ob ich noch den einen Text schreiben kann/ will, der bis morgen fertig sein muss.

Naja, erstmal diesen Post schreiben 😉