Tabs

Gestern beim finalen Klarschiffmachen in der Küche – so gegen 23h30 – fiel mir siedendheiß ein, dass ich eigentlich noch Spülmaschinenpulver hätte kaufen wollen.

Natürlich hätte ich auch bilateral eine*n der Eingeladenden darum bitten können, mir 2-3 Spülmaschinentabs mitzubringen, damit ich die Milliarden Tassen vom Adventskaffee nicht von Hand spülen muss.

Aber irgendwie war es schon lustiger, meine Bitte in die Twittergruppe zu stellen, um zu gucken was passiert.

12 Tabs – bis Weihnachten hab ich mindestens ausgesorgt.

14

Heute um ca. 12h45 habe ich den Ofen ausgemacht und das letzte Blech Kekse rausgeholt. Um ca. 18h00 habe ich dann diese Kekse noch schnell mit Schokolade bekleckst.

Damit sind nun 14 Kekssorten fertig gestellt:

Von einigen Keksen sind die Rezepte schon hier zu finden. Von ein paar neuen werde ich die Rezepte noch ergänzen.

Langsam

Es wird langsam – so mit der Vorbereitung für den diesjährigen Adventskaffee. 12 von 13 Kekssorten sind fertig. Glögg steht schon bereit (wobei ich wohl noch Nachschub brauche), das, was noch fehlt, ist übersichtlich. Abgesehen von der Wohnung. Hier fehlt noch (mehr) Ordnung, Umräumen und Deko! Aber auch da wird es langsam.

Die Julenissen haben schon ihr Haus bezogen …

… und die Schneegeister beobachten das Treiben.

Die Spiele haben begonnen

Nachdem schon eine Weile fast alle (halt außer die ganze Butter und alle Eier) Backzutaten hier lagern, hat es mich bzw. uns (der midi-monsieur wollte zeitweise helfen) überkommen und die ersten Teige (sieben) wurde angesetzt und zum Teil (zwei davon) verbacken.

In diesem Jahr habe ich ja neben acht bekannten Rezepten fünf neue dazugenommen. Das mache ich für die Abwechslung. Allerdings sind meine Erfahrungen mit neuen Rezepten … hmmm … sagen wir mal …. durchwachsen.

Von den sieben Teigen sind vier erprobte, die zusammen mit einem neuen in der Kühlung warten.

Die zwei verbackenen Teige sind neue Rezepte. Und tja, sie bestätigen meine Erfahrungen: Die ersten sehen soweit gut aus, sind aber sehr mürbe und die Zubereitung war etwas umständlich.

In der Dose sehen die Drömmar ganz gut aus.

Bei den Zweiten ist mir ein saublöder Fehler unterlaufen. „Saublöd“ vor allem, weil ich den habe kommen sehen:

Bitte beachten, wie die die vierten von unten heißen und was nach der Zahl steht.

Das „ggf.“ steht in der Spalte „Kühlen“, denn:

Ich habe den Teig natürlich NICHT gekühlt. Und was VOR dem Backen noch gut aussah …

… verwandelte sich während des Backens in …

… eine wohlriechende Steppdecke.

Jetzt bin ich natürlich sehr gespannt auf die anderen drei neuen Kekssorten (und überlege, ob ich die Zimtmürbchen nochmal – dann mit Kühlung – probiere).

Überraschung

Gestern Abend kam ich auf die Idee, jemandem eine kleine Überraschung schicken zu wollen. Nur ein Kleinigkeit, um die ihm bevorstehenden anstrengenden Tage zu versüßen.

Mittags besorgte ich dann die Kleinigkeit. Schrieb die Karte, die ich gestern schon rausgesucht hatte und verpackte alles in einem B5-Umschlag. Ich beschriftete den Umschlag und guckte schnell bei der Post online, ob das ein Kompaktbrief à 1,45 Euro wäre. War es und ich wusste, dass ich noch entsprechende Marken da hatte.

Weil ich dann aber arbeiten musste, legte ich den Brief erstmal beiseite. Wusste ich doch, dass der Briefkasten um die Ecke erst um 17h30 geleert würde.

Ich schickte mein Projekt um 16h58 raus und beschloss, dass ich bis zum Feedback mal eben schnell den Brief wegbringen könnte. Ich setzte den Pussyhat auf, zog nur einen Hoodie über (weil nicht weit), schnappte mir den Brief, flitzte die gut 60 Meter die Straße hoch und warf den Brief, der nur mit Adressat, aber nicht mit Absender beschriftet war (Überraschung, nech), ein.

Und just in dem Moment, in dem der Brief auf dem Briefkastenboden mit einem kleinen „plopp“ aufkam, fiel mir ein, dass ich die Briefmarke weder rausgesucht noch aufgeklebt hatte. Mist, Mist, Mist.

Mir kam die Idee, einen Zettel an den Briefkasten zu kleben, in dem ich meine Misere erklärte und um Anruf bat. Ich ging nach Hause, suchte Stift, Zettel und Tesa. Schnell war ich wieder am Briefkasten und befestigte die Nachricht.

Dabei prägte ich mir die Telefonnummer auf dem Briefkasten ein, die ich zu Hause direkt anwählte. Es war mittlerweile 17h14 und ich hing 7 Minuten am Telefon, wovon 6:30 Minuten Ansage und Warteschleife waren. Am Ende erfuhr ich von der netten Dame, dass sie mir nicht helfen könne.

Irgendwie war mir meine Zettelaktion zu unsicher. Ich meine, das wäre ja eine tolle Überraschung, deren Porto man selbst nachzahlen muss. Nicht. Also entschied ich – es war ja mittlerweile 17h21 -,dass ich mit Briefmarke wieder zum Briefkasten latsche und da halt darauf warte, dass er geleert würde.

Es waren dann 13 Minuten und der Briefkastenausleerer war sehr nett und hatte Verständnis für meine Situation. Ich fand den Brief schnell, klebte die Marke drauf und mischte meine Sendung wieder unter die anderen Briefe, die noch heute rausgehen und hoffentlich morgen ankommen werden.

So wird es dann vielleicht doch was mit der Überraschung.

Blau

Wer weiß schon, wie viele so schöne Tage wir noch haben, bevor es wirklich kalt und vor allen Dingen össlig wird.

Der Blick auf die WetterApp zeigte 20 °C und der Gang auf den Balkon offenbarte: sonnig, aber im Schatten etwas frischer*. Perfektes Bike-Wetter. Ich plante mit Else die Route, machte das Rad klar und schon ging es los.

Unter strahlend blauem Himmel fuhr ich quer durch die Felder nach Friedrichsdorf und wieder zurück.

Sosososo schön!

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* Weswegen ich die lange Radhose, sowie ein langärmliges Untershirt (unter dem kurzärmeligen Trikot) entschied. Und auf der Hinfahrt hoffte, dass mein Rückfahr-Ich meinem leicht schwitzendem Hinfahr-Ich danken würde.