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Heute um ca. 12h45 habe ich den Ofen ausgemacht und das letzte Blech Kekse rausgeholt. Um ca. 18h00 habe ich dann diese Kekse noch schnell mit Schokolade bekleckst.

Damit sind nun 14 Kekssorten fertig gestellt:

Von einigen Keksen sind die Rezepte schon hier zu finden. Von ein paar neuen werde ich die Rezepte noch ergänzen.

Die Spiele haben begonnen

Nachdem schon eine Weile fast alle (halt außer die ganze Butter und alle Eier) Backzutaten hier lagern, hat es mich bzw. uns (der midi-monsieur wollte zeitweise helfen) überkommen und die ersten Teige (sieben) wurde angesetzt und zum Teil (zwei davon) verbacken.

In diesem Jahr habe ich ja neben acht bekannten Rezepten fünf neue dazugenommen. Das mache ich für die Abwechslung. Allerdings sind meine Erfahrungen mit neuen Rezepten … hmmm … sagen wir mal …. durchwachsen.

Von den sieben Teigen sind vier erprobte, die zusammen mit einem neuen in der Kühlung warten.

Die zwei verbackenen Teige sind neue Rezepte. Und tja, sie bestätigen meine Erfahrungen: Die ersten sehen soweit gut aus, sind aber sehr mürbe und die Zubereitung war etwas umständlich.

In der Dose sehen die Drömmar ganz gut aus.

Bei den Zweiten ist mir ein saublöder Fehler unterlaufen. „Saublöd“ vor allem, weil ich den habe kommen sehen:

Bitte beachten, wie die die vierten von unten heißen und was nach der Zahl steht.

Das „ggf.“ steht in der Spalte „Kühlen“, denn:

Ich habe den Teig natürlich NICHT gekühlt. Und was VOR dem Backen noch gut aussah …

… verwandelte sich während des Backens in …

… eine wohlriechende Steppdecke.

Jetzt bin ich natürlich sehr gespannt auf die anderen drei neuen Kekssorten (und überlege, ob ich die Zimtmürbchen nochmal – dann mit Kühlung – probiere).

Tradition

Das erste Novemberdrittel ist um und so langsam bekomme ich Panik, weil hier noch kein Rentier steht ich meine Keksplanung noch nicht abgeschlossen (vor einem Jahr stand die Liste schon) habe. Aber gerade steppt hier an vielen Ecken der Bär und ich komme zu nix.

Wenigstens habe ich letztens, nachdem ich die entsprechenden Ausgaben von Brigitte und freundin gekauft hatte, schon mal wild Fähnchen in meiner Keksrezeptsammlung verteilt.

43 Fähnchen für die Vorvorauswahl #backwahn #badventskaffee #weihnachtskekse #weihnachtsbäckerei

Heute dann kam ich mal dazu, mehr so als Übersprungshandlung, denn meine To-Do-Liste für den Job und anderes Wichtiges reicht bis Nikolaus, eine Übersicht der ausgewählten Rezepte zu erstellen.

Das muss nun weiter reduziert werden. #backwahn #badventskaffee #weihnachtskekse #weihnachtsbäckerei

Dabei flogen zwei Rezepte schon mal direkt raus. Drei sind keine Kekse und ich behalte mir vor, eines davon trotzdem für den Adventskaffee zu machen, und acht Rezepte sind schon mal gesetzt (meine Klassiker und Lieblinge). Bleiben noch 30 Rezepte aus denen ich eigentlich nur noch vier auswählen kannwillsollte.

Mal schauen, ob ich das kann. Aber ich fürchte, es werden wohl wieder mehr als 12 Kekssorten.

Traditionen wollen gepflegt werden.

Le Kouglof

Als wir in Strasbourg waren, haben wir zwei Gugelhupfe probiert – also jeweils einen von zwei verschiedenen Bäckereien. Die erste Bäckerei weiß ich nicht mehr, die zweite war die Bäckerei Dreher in unmittelbarer Nähe zum Place Gutenberg. Der erste Gugelhupf war auch nicht so gut: ziemlich trocken. Der zweite war sehr lecker.

In Frankfurt habe ich bislang noch keinen Elsässer Gugelhupf gesehen – naja, gesucht habe ich bislang auch nicht, vermutlich gäbe es den in der Kleinmarkthalle; in der Kleinmarkthalle gibt es ja alles, was essbar ist. Aber mir widerstrebt es, Dinge außerhalb ihrer Region zu kaufen. Außerdem kann es ja nicht so schwer sein einen Gugelhupf zu backen. Ich hatte mir eine Karte mit einem Rezept aus Strasbourg mitgebracht. (Auf der steht zwar „Le Kugelhopf“, aber eine Internetbefragung ergab, dass das nicht sehr gängig ist.) Heute habe ich es ausprobiert.

Zutaten
375 g Mehl
150 ml warme Milch
25 g Hefe
2 EL Zucker
160 g Butter
3 Eier (ich nahm nur 2 L-Eier)
Prise Salz
Rosinen (Menge nach Belieben, bei mir waren es knapp 3 Hände voll)

Zubereitung
1. Mehl in Schüssel; Kuhle reindrücken
2. Hefe mit Zucker in Milch auflösen; in Kuhle geben; 5 Minuten gehen lassen‘
3. Butter, Eier und Salz zugeben; kneten (ich lasse das immer die Maschine machen)
4. an warmen Ort (Backofen auf niedrigester Stufe) abgedeckt gehen lassen (45-60 Minuten)
5. Rosinen unterkneten* (wenn mit Maschine, dann nur niedriege Stufe, weil die Rosinen sonst zerreißen); Backofen vorheizen auf 160 °C
6. Gugelhupf-Form (ich habe keine klassische Gugelhupfform) ausbuttern (ich habe noch Mandelhobel eingestreut); Teig rein
7. Backen bei 160 °C mit ner Schüssel Wasser im Ofen für ca. 45 Minuten (bitte gucken und ggf. Stäbchenprobe machen!)
8. stürzen, etwas auskühlen lassen (schmeckt lauwarm sehr gut), mit Puderzucker bestäuben.

Sehr lecker – gerade, weil er nicht so süß ist.

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* Ich wollte ja eigentlich auch noch ganze Mandeln in den Teig packen, aber …

Yummy

Seit einiger Zeit schon spukt mir ein Salat mit rohem Brokkoli durch den Kopf. Gestern sprang passenderweise ein frischer (meist nehme ich ja TK) in den Einkaufswagen.

Das war drin (für 1 Person):

1 kleiner Brokkoli
1/3 rote Paprika
5 Cherrytomaten
1 Handvoll Mandelhobel

Und so einfach gehts:

1. Brokkoliröschen vom Strunk schneiden; beides klein schneiden
2. Paprika in kleine „Würfel“ schneiden
3. Tomaten dritteln oder halbieren
4. Alles mit Salz, Pfeffer, etwas Salz und weißem Balsamico (je nach Geschmack 3-5 EL*) mischen
5. Mandelhobel in heißer, trockener Pfanne anrösten; noch warm auf den Salat geben; mischen
6. Olivenöl** (ca. 2-3 EL*) zugeben; alles mischen

Bon Appetit!

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* Ich mach das aus der Lamäng und messe nicht.
** Ich hatte Basilikum-Olivenöl. Passte sehr gut.

Es war die Nachtigall …

… ähm … nein, es war die Lerche. Um genau zu sein, waren (sind) es fünf Lerchen. Und um ganz genau zu sein fünf Leipziger Lerchen.

Die Leipziger Lerche ist eine Gebäckspezialität aus Leipzig, dessen Name an die früher in Leipzig als kulinarische Delikatesse insbesondere zu Festtagen verzehrten Singvögel erinnert. Erfunden wurde das Gebäck nach dem offiziellen Verbot des Vogelfangs im Stadtgebiet 1876. Findige Bäcker kreierten aus Mürbeteig, Mandel, Nüssen und Erdbeerkonfitüre einen kulinarischen Ersatz. Die vereinfachte Form ahmt die Form der Vögel nach. Das Kreuz auf dem Gebäck sind die Bänder, die damals zum Zubinden der gefüllten Tiere verwendet wurden.

Weil ich ja einen kleinen Hau habe, habe ich, als ich für einen Arbeitstermin in Leipzig war, bei vier verschiedenen Bäckern fünf Lerchen gekauft und alle fünf getestet (börps, nun ist mir schlecht).

Von 1 Uhr bis 11 Uhr: Lerchen von Erntebrot, Lukas, Wiener Feinbäcker, Kleinert (Pistazie), Kleinert (traditionell)

Von der Bäckerei Kleinert habe ich eine Pistazien- und eine traditionelle Lerche mitgenommen. Die waren beide ganz gut und hatten beide Kirschkonfitüre am Boden. Die Pistazien-Lerche schmeckte allerdings nich sehr pistazig und war ziemlich mächtig. Sie hatte – wie auch die traditionelle – viel Füllung. Die traditionelle war etwas trocken und die Füllung schmeckte nicht so marzipanig.

Die Lerche von Erntebrot war so gar nix. Ich weiß auch nicht, ob die sich wirklich Lerche nennen dürfen sollten. Zum einen war das Kreuz nicht gut erkennbar. Dann fehlte jedwede Marmelade ganz. Und eigentlich bestand sie nur aus Teig – also keine marzipanige Füllung.

Auch die Bäckereikette „Wiener Feinbäckerei“ bietet in Leipzig Lerchen an. Optisch mit am hübschesten. Allerdings war sie sehr teigig und (dadurch) ziemlich trocken. Die Marmelade (Erdbeere) war ein feiner Strich in der Füllung.

Die für mich beste Lerche habe ich bei Lukas erstanden. Sie hat sehr viel Füllung, die sehr marzipanig ist. Als Frucht-Einlage dient eine Amarena-Kirsche am Boden. Auch wenn sie mir fast ein bisschen zu marzipanig war, war sie geschmacklich am rundesten.