Was meint er nur?!

Ich weiß gar nicht, was der RB hat: Nur weil ich drei verschiedene Backwaren zubereite, übersprungshandele ich doch nicht gleich meine Nervosität wegen der ersten Begegnung zwischen meinen Eltern und dem RB. Pfffff…

Ich meine, irgendwas müssen wir ja mitnehmen. Und es hätte ja sein können, dass das eine oder andere davon nichts wird. ^^

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* Rezept hier

** nach diesem Rezept

*** Hierzu gibt es auch ein Rezept.

Feud und Leid

Freud und Leid liegen bekanntlich nah beieinander. Auch kulinarisch. Nur 500 Meter* liegen zwischen dem Bornheimer Dorfstadl und dem Sonamu. In dem einen waren wir am Montag essen, im anderen heute. Ich war in beiden auch schon mal ohne den RB essen und hatte beide in guter Erinnerung.

Aber die Montagslokalität hat deutlich in der Qualität abgebaut. Ich will gar nicht auf den lieblosen Beilagensalat, der nach Salatkrönung schmeckte, eingehen und auch nicht darüber nölen, wie schlecht das Wiener Schnitzel (ja, echtes, nicht Wiener Art) war. Und dass es zwei kleine Schnitzel waren, ist dabei noch der kleinste Kritikpunkt.
Das Essen war da mal wirklich lecker. Jetzt leider nur noch okay. Es macht den Eindruck, als verkomme das Ganze zu einer Kneipe, wo sich zum Skatkloppen beim Bier getroffen wird. Da war es auch schon fast egal, dass wir nicht mit Karte zahlen konnten (was früher ging).
Sorry, but not sorry, den Laden kann ich leider nicht mehr empfehlen.**

Dafür hat uns dann der heutige Restaurantbesuch entschädigt: Koreanisch isst eine ja eh nicht so oft. Da muss eine sich erstmal bewusst werden, dass das zwar irgendwie asiatisch ist, aber dann doch ganz anders als Sushi, Thailändisch oder berühmten sieben bis acht köstlichen Kostbarkeiten***. Entsprechend lang brauchten der RB und ich, um uns auf der eigentlich nicht sehr großen Karte für Vorspeisen und Hauptgerichte zu entscheiden. Aber gelohnt hat es sich.

Leider habe ich mir nicht gemerkt, wie all die leckeren Sachen heißen. Aber weil eben lecker, besonders und nett (der Service) war, gibt es eine klare Empfehlung**** fürs Sonamu*****.

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* Zumindest, wenn ein es in Relation dazu setzt, dass die ganze Berger Straße 2,3 Kilometer lang ist.

** Es ist schon sehr aussagekräftig, dass wir keine Fotos vom Essen gemacht haben.

*** Hier wollte ich eigentlich auf Rüdiger Hoffmann’s 8 Kostbarkeiten verlinken. Aber manche Dinge sind in der Erinnerung lustiger als dann wirklich.

**** Ein klitzekleines bisschen unschön war, dass die Hauptgerichte nicht zeitgleich serviert wurden.

***** Reservierungen unbedingt erforderlich

Alles im Fluss

… oder am Fluss, zumindest liegt Nierstein am Rhein, der ja durchaus als Fluss bezeichnet werden darf. (Nein, es ist kein sehr langer, dafür recht schmaler See.*)

Dieses Schiffchen unter … äh … aus dänischer Flagge würde wohl im Fluss leider untergehen.

Aber nicht nur der Fluss fließt durch Nierstein, sondern es floss bei der tollen, entspannten, lustigen, interessanten, unterhaltsamen und überhaupt GARTYPARTY18, zu der Frau Mutti bzw. Schnickeldi und Familie wieder einmal eingeladen hatten, auch einiges an trinkbaren Flüssigkeiten. Und so tranken wir uns durch diverse Rieslinge von Dalgaard&Jordan, die auch eingeladen waren.

Das war – auch für den midi-monsieur – ein schöner Nachmittag und Abend in der Grünen Villa mit ihren Bewohnern und Gästen, sodass ich mich nur wiederholen kann:

Und sage: Hoffentlich sehen wir uns (spätestens) beim Adventskaffee wieder!

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* Nein, der Rhein ist auch nicht so schmal, also für einen Fluss. Für einen See wäre er das durchaus.

L wie …

… Laufen übers Vereinsgelände. Übers sehr trockene Vereinsgelände. Übers Vereinsgelände mit vielen Aschebahnen.

Am Ende eines langen Tages auf dem tockenen Vereinsgelände sind die Schuhe auch nicht mehr schwarz.

… wie Lakritz. Wie feinster Lakritz-Likör, den mir der RB von der Whisky-Messe mitgebracht hat.

… wie Liebe. Denn Liebe muss es wohl sein, dass mir der RB Lakritz-Likör mitbringt, obwohl er Lakritz total ekelig findet.
Wobei die Liebe nicht so weit reicht, dass er mich küsst, nachdem ich gerade Lakritzschnaps getrunken habe. 😉

Sonntags

… wird eine früh um 7h25 mit Tee am Bett geweckt.
… dreht sich eine noch ein paar Mal um, bis um 8h30 der Wecker klingelt und das Kind am Bett steht.
… mahnt eine den midi-monsieur, sich fertig zu machen, den Rucksack zu packen und zu frühstücken.
… fährt eine in einem Elefantenrollschuh Smart nach Heidelberg.

Joah, die Versetzung des Mittelstreifen hat’s voll gebracht.

… guckt eine dem Kind 3 Stunden beim Rugbyspielen zu.

… freut sich über das gute Wetter.
… fährt eine durch den schöneren Teil Heidelbergs zurück (mit Blick aufs Schloss) und versteht immer noch nicht, was alle Welt an Heidelberg so toll findet.
… nutzt eine die südlicheren Gefilde, um die ersten leckeren Erdbeeren der Saison (und badischen Spargel) am Straßenrand zu kaufen.

1-kg-Körbchen, von dem das Kind ca ein Drittel wähhrend der Fahrt verputzte und dann den Rest der Fahrt im Erdbeerkoma war.

… ist eine dann auch wieder froh, zu Hause zu sein und von der ersten leckeren Melone der Saison zu kosten.

… lassen der RB und ich den Tag bei Whisky und Erdbeeren auf dem Balkon ausklingen.

Sonnenglas an Leuchtbirne

Geheilt

Es war 2003. Da war ich wegen eines nicht so schönen Ereignisses in Frankfurt: Der Vater einer Freundin wurde beerdigt. Ich war schon am Abend vorher angereist, nächtigte bei der Besten. Die Freundin kam auch dazu, um sich bei einem Gläschen Wein mit uns abzulenken. Es war Rosé. Keine Ahnung mehr was für einer, aber vermutlich nicht unbedingt irgendein Fusel. Und viel tranken wir auch nicht. Wir mussten und wollten ja am nächsten Tag fit sein. Trotzdem musste ich mich in der Nacht übergeben. Und auch bei der Beerdigung selbst war mir auch noch sehr kodderig. Nein, nicht verkatert.

Dann ergab sich lange nicht, dass ich Rosé-Wein trinken musstedurftekonnte. War auch nicht schlimm: Rot- und Weißwein reichen ja aus.

Doch als ich wieder Rosé trank, war mir danach wieder nicht gut. Sollte ich Rosé einfach nicht vertragen? Warum auch immer? Denn eigentlich macht das keinen Sinn, da ich ja sowohl Weiß- als auch Rotwein vertrage. Komische Sache.

Aber ich hatte nun Rosé mit Unwohlsein verknüpft und mache seitdem einen Bogen um den Rotwein im SchafsWolfsWeißweinpelz. Der RB war schon enttäuscht, dass er mit mir nicht seine Lieblingsweine teilen musskanndarf.

Doch seit heute hat sich mir dieser Teil der Weinwelt wiedereröffnet: Beim Aperó bei einer der Besten gab es einen Rosé-Crémant, den ich aber nur bewusst als Crément trank, dabei aber das Rosé-Feature völlig ignorierte.

Rosé-Crémant an Maiglöckchen

Und vermutlich wäre mir auch immer noch nicht bewusst, dass ich Rosé getrunken hatte, wenn der RB nicht nachfragt hätte, ob das mein Glas und sozusagen mein Rosé in dem Glas gewesen sei auf dem Foto.

Tjanun, Santé, würde ich sagen, und à la mienne.

Schwarzer Freitag

Pechrabenschwarzer und vor allen Dingen total verkohlter Freitag. So empfand der midi-monsieur zumindest den heutigen Tag zwischen 17h05 und 17h40 und dann nochmal zwischen 21h00 und 21h30.

Was genau am Nachmittag, als er vom Hort kam, loswar, weiß er noch nicht einmal selbst. Er hatte zumindest wirklich Kacklaune und ich hatte keine Lust, das abzubekommen. Also schickte ich ihn ins Zimmer. Wo er weiter mopperte, aber irgendwann Ruhe gab. Und noch ein irgendwann später, also so gegen 17h40 kam er deutlich besser gelaunt aus dem Zimmer und machte sich etwas zu essen. Dann war er auch dem Vorschlag zugänglich, dass wir den RB von der Arbeit abholen. Also schwangen wir uns auf die Räder und düsten los.

Als wir wieder zu Hause waren, hatten wir alle mehr oder weniger* Hunger. Ich schmiss also schnell Herrn Weber an, zum Glück hatte ich das Grillgut (Kartoffeln, Spargel und Hühnerbeine**) schon vorbereitet. Als der Grill anfing heiß zu werden, legte ich die Kartoffeln auf und kurz darauf auch die Hühnerbeine. Dann ging ich in die Küche und kümmerte mich um den Nachtisch – Rhabarber-Crumble -, bis der midi-monsieur panisch reinstürmte: „Mama, der Grill ist bei 300 und es brennt.“

Mist, ich hatte vergessen, den Grill runterzudrehen, als ich die Hühnerbeine drauftat. Am Ort des Geschehens sah ich Flammen*** und Rauch. Ich drehte den Grill runter, wartete etwas und guckte dann rein. Das Dunkel des Abends war gnädig, sodass ich nicht gleich das ganze Ausmaß sah. Der RB murmelte was von „Röstarmomen à la Tim Mälzer“ Ich nahm die Hühnerbeine runter, drehte die Kartoffeln um. Derweil stand der midi-monsieur neben mir, beobachtete das Geschehen und insbesondere die Hühnerbeine und lamentierte: „Das ess ich nicht. Das ist verbrannt. Das kann man nicht mehr essen. Und ich habe mich so auf die Hühnerbeine gefreut.“ Er bekam sehr sehr sehr schlechte Laune.

Jaha, das war etwas heiß…

Ich legte die Hühnerbeine wieder auf den etwas abgekühlten Grill, überließ dem RB das Feld (und den midi-monsieur) und beendete die Crumble-Vorbereitung. Und während ich in der Küche stand, musste der RB den Dramaking deluxe ertragen. Ja, all das Leid dieser Welt lag auf dem midi-monsieur, der sich doch soooooo auf die Hühnerbeine gefreut hatte. Und ich wüsste doch, wie sehr er Hühnerbeine liebe. Und IMMER würde sowas passieren. Ihm – dem RB – würde sowas ja nicht passieren. Und nein, er könne die Hühnerbeine auf gar keinen Fall essen. Nein, auch nicht, wenn wir die verkohlte Haut abmachen würden.

Dann saßen wir am Tisch, ich puhlte die verbrannte Haut vom Fleisch und es sah innen sehr gut aus. Der RB und ich aßen, während das Kind das Essen theatralisch abkühlen ließ. Der RB und ich befanden das Fleisch für gut und sehr genießbar. Da traute sich auch endlich der midi-monsieur und – tadaaaa -:“ Das ist echt lecker, Mama.“

Später war es dann zum Glück nur noch in seinem Zimmer schwarz.****

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* Das Kind eindeutig mehr.

** vom Hähnchen

*** in der Fettwanne

**** Was dazu führte, dass er sich beim im Halbschlaf Umdrehen den Kopf an einem Balken andötzte.

Whisky und Eis

Letztens postete azurgrau Eis bzw. Eismasse und ich fragte sie nach dem Rezept, das sie mir freundlicherweise zuschickte. So eine Basiseismasse aus Ei, Zucker, Sahne und Mascapone. Ja, das ist nichts für Kalorienzählerinnen, aber Asketinnen wohnen hier nun mal nicht.

Beim ersten Versuch war noch ein angebrochene Dose Maronencreme im Kühlschrank, für die ich in absehbarer Zeit keine Verwendung hatte. Also kam sie ins Eis. Und weil meine Geschmacksnerven es sagten, kam auch noch ein Schuss Whisky dazu. Kein rauchiger. (Dank RB gibt es hier ja eine etwas breitere Auswahl als nur mein verrauchtes Zeug.) Der RB und ich waren sehr begeistert. Entsprechend schnell war das Eis alle.

Als ich ein zweites Mal Eis machen wollte, gab es in unserem kleinen Supermarkt keine Mascapone. So nahm ich erstmal Schmand mit (ja, ist nicht das gleich und schon gar nicht gleich fett, aber nun…). Aber zu Hause fiel mir ein, dass wir ja noch Ziegenfrischkäse en masse (ja, noch weniger fett als Schmand) haben, der in absehbarer Zeit verwertet werden musste. Und so gab es Ziegenfrischkäse-Honig-Rosmarin-Eis. Das ist (noch ist was da) eine sehr leckere Kombination.

Es ist ganz schlimm: Der RB und ich müssen testen, welcher Whisky am besten zum Ziegenfrischkäse-Honig-Thymian-Eis passt. Im Gegensatz zum Maronen-Whisky-Eis braucht es einen rauchigen Whisky.*

Der aktuellste Streich ist ein Eis mit Ahornsirup, Thymian und Apfel. Mir fiel irgendwie erst, als ich den Ahornsirup mit dem Thymian aromatisierte und der Apfel gerieben war, ein, dass ich eigentlich was mit Mohn machen wollte.

Der RB überlegt noch, welcher Whisky dazu passen könnte. Der Apfel ist ja etwa speziell.

Und wenn ich daran denke, gibt es als nächstes ein Mohn-Eis.

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* Ich fand den Caol Ila besser, der RB den Oban. Einig waren wir uns beim Wolfburn Northland

Wochenende #12

Das zwölfte Wochenende des Jahres war zwar nicht das erste Wochenende 2018 ohne Kind – und so ganz ohne war es ja auch nicht -, aber gefühlt irgendwie schon. Und um schon mal zu spoilern, es war ein tolles Wochenende, obwohl es Samstag morgen nicht danach aussah. Denn nachdem um 5h15* das Kind sich von mir und dem RB verabschiedet hatte, war ich wach. Und als der midi-monsieur um 5h30 mit dem Kv das Haus verließ, war ich immer noch wach und steigerte mich in was rein. Weswegen ich erstmal eine Stunde mit Wärmflasche und Tee auf dem Sofa bockte. Danach ging ich wieder ins Bett, aber als zweieinhalb Stunden später der Wecker vom RB ihn zum Aufstehen ermahnte, war ich ziemlich unausgeschlafen – aber wach. Fein, fein, so konnte ich mich – trotz kleiner verbaler Spitzen zur Ableitung – weiter in meine Laune reinsteigern. Vor allem, als der RB weg war.

Der Liebesbrief vom Kind war an diesem Morgen einer von zwei Aufhellern. Ansonsten ärgerte ich mich über den Samstagmorgentermin, Kopfschmerzen, WordPress-Eigenwillen, Kopfschmerzen und den Ausfall von Heizung und Warmwasser. Es wurde auch nicht besser, als ich dann viel später als geplant aus dem Haus kam und zu Fuß zum Markt marschierte, um Grie Soß zu besorgen, DENN: Es gab um 14h00 kaa Päggscher Grie Soß aufm Konstimarkt. Ich war sehr, sehr, sehr genervt und auch sehr in meinem Zeitplan im Verzug (zum Glück auch die Gäste). Ich marschierte also im Stechschritt zurück, fand zum Glück Grie Soß auf dem Bernemer Markt und aß etwas. Oh Wunder, meine Laune wurde etwas besser. Ich ging nach Hause, ging einkaufen, machte mir einen Tee und tadaaa, die Kopfschmerzen besserten sich nun endlich**. Ich machte Grie Soß, die Gäste kamen endlich an, das Wetter war schön. Ach, das Leben ist doch ganz schön – die schlechte Laune war weg.

Und weil alles so gut war, gingen wir zu Fuß in die Stadt, sammelten den RB ein, machten eine erste Sightseeing-Runde und fuhren dann – recht spät – auf den Maintower (an der Stelle bin ich bekennende Eingeplackte und gerne da oben!).

Wir drehten noch eine kleine Runde durch die Stadt und fielen dann nach gut 8,5 Kilometern zur Fuß durch die Stadt ziemlich hungrig in der Prager Botschaft ein. (Und ich hatte auf einmal ziemlich fiese Schmerzen im linken Fuß.) Nach ein paar Absackern bei uns der Zeitumstellung ging’s dann auch mal ins Bett.

Am Sonntag hatte ich immer noch Fußschmerzen, was meine Laune aber weder trübte, noch mich daran hinderte, Brunch mit Pancakes vorzubereiten und den RB zum Bäcker zu schicken. Das Wetter war immer noch so gut wie am Vortag und deswegen drehten wir mit unseren Gästen nach eine Runde durch die Stadt – wer zum ersten Mal in der schönsten Stadt der Welt ist, bekommt natürlich alle Klassiker zu sehen.

Und Klassiker zu essen:

Jaha, Grie Soß vor Gründonnerstag ist Frevel.

Die zwei verabschiedeten sich und der RB und ich beendeten wegen Frischluftschock, wenig Schlaf und vor allen Dingen wegen Fuß auf dem Sof.

Doch, doch, das Wochenende war sehr schön und auch sehr lustig (wobei man ja durchaus schaft angeblinzelt wird, wenn man im Frankfurter Dom*** und im Plenarsaal der Paulskirche Tränen lachen muss).

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* vermutlich; ich habe nicht auf die Uhr geguckt

** Irgendwann lerne ich es bestimmt, dass ich morgens Koffein brauche – vor allem, wenn ich mit Kopfschmerzen aufwache.

*** Der ja kein Dom ist, sondern Krönungskirche.

Lametta

Letztens hatte ich Lust auf Szegediner Gulasch. Das ist ja bekanntlich mit Sauerkraut. Der midi-monsieur ist zwar nicht übermäßig schnepisch mit dem Essen, aber Sauerkraut ist durchaus speziell. Aber – tadaaa – nach einem anfänglichen kritischen Blick aufs „Lametta“ wollte er dann doch probieren. Und es war wohl durchaus genießbar.

Eigentlich wollte ich ja schon gestern was mit dem Sauerkraut, den Kartoffeln und den Speckwürfeln, die noch hier rumflogen, machen. Aber dann kamen mir selbstgemachte Semmelködeln dazwischen. Also heute.

Zutaten
8 mittelgroße Kartoffeln (festkochend)
500 g Sauerkraut (abgetropft)
50 g Speckwürfel
1/2 Apfel
1 Be Creme Fraiche
3 Eier
Salz (viel), Muskat (frisch gerieben), Pfeffer, Kümmel
geriebenen Käse nach Belieben

Zubereitung
1. Kartoffeln schälen und in feine Scheiben schneiden (ich mach’s mit dem Messer, geht wohl auch mit dem Gurkenhobel)
2. Creme Fraiche, Eier und Gewürze (außer Kümmel) vermischen
3. Apfel in kleine Stückchen schneiden
4. Auflaufform mit einer Lage Kartoffelscheiben auslegen, etwas von der Creme-Fraiche-Ei-Masse drübergeben
5. Hälfte des Sauerkrauts draufzupfen, Apfelstückchen gleichmäßig verteilen
6. Mit einer Schicht Kartoffelscheiben belegen, etwas von der Creme-Fraiche-Ei-Masse drübergeben
7. zweite Hälfte des Sauerkrauts draufzupfen, Speckwürfel und Kümmel nach Belieben gleichmäßig verteilen
8. Mit einer Schicht Kartoffelscheiben belegen, restliche Creme-Fraiche-Ei-Masse drübergeben
9. geriebenen Käse drübergeben
10. bei 150 °C backen, bis Käse goldbraun (ggf. mit Messer einstechen und gucken, ob die Kartoffeln gar sind)