Was wäre, wenn

… wir auf einmal nicht mehr sechsunzwanzig, sonern nur noch fünfunzwanzig Buchstaben nutzen würen?! Wie gut könnten wir uns ann noch verstehen?

Un as passiert, enn noch ein Buchstabe eniger genutzt üre?

Ie gut oer ie schlecht unser Verstännis äre, zeigte heute aben einrucksvoll er Ortakrobat Markus Jeroch im Tigerpalast.

Darüber hinaus sahen wir die Ruslan Fomenko, Selyna Bogino, Gyrenchenko-Brothers, Domitil, Alyona, Menno&Emily, Marie-Ève Dicaire, Marko Karvo.

Und es war faszinierend, spannend, beeindruckend, sehenswert.

Entsinglet

Nun ist es wohl vorbei, das Singleleben. Also das temporäre Singleleben. Heute noch kommt der midi-monsieur wieder. Der Kv wird auch ein paar Tage bei uns bleiben.

Das war wieder eine schöne kindfreie Zeit. Was Frau so alles ohne Kind schafft:

  • viel schlafen
  • Sushi-Essen und Lieblingsbier trinken
  • nach Heidelberg gefahren
  • angespargelt
  • 4 Radtouren
  • Kino
  • einmal wandern
  • Schnitzel-OF
  • Den Vorhang im Kinderzimmer aufgehangen
  • Kirschblüten sehen
  • zweimal sehr lecker bekocht werden
  • eine Kröte gekillt
  • Theater

Zum Abschluss habe ich heute zwei Hefezöpfe und zwei kleine Rüeblikuchen gebacken sowie einen Rhabarbertortenkuchen gemacht. Und dann musste ich mein Singledasein noch ordnungsgemäß mit Pizza vom Pizza(liefer)dienst beenden.

Liebes Tagebuch am 5ten (April)

Mich ficht Frau Brüllens neue Regel für WMDEDGT? ja nicht so an. Ich war ja meistens eine der Letzten, die sich eingetragen hat. So auch heute, wie ich gerade beim URL-Kopieren sah.

0h10 Ich habe mit Else Routen für einen Radausflug am Wochenende geplant.

3h27 Text endlich fertig gestellt. Jetzt warten nur noch sechs Texte auf mich. (Und Texte sind mind. 2 Din A4 Seiten, Arial 10/11pt lang. Alles andere zählt schon nicht mehr.)

3h58 Im Bett mit Wärmflasche.

10h15 Der Wecker klingelt

10h30 Ich stehe auf. Wasser für Tee anmachen, Teekanne vorbereiten. Außentemperatur auf BalkonOffice-Tauglichkeit prüfen. (War zu frisch.)

10h45 Kleine Runde durchs Internet mit Tee und Mini-Brötchen.

11h15 Stunden für gestern und vorgestern eingetragen und damit schon 80% meines Wochensolls erfüllt…

11h35 Meine kommende Nichterreichbarkeit kommuniziert.

11h45 Endlich Start des einen Projekts

13h10 Dramatisch dringende Anfrage meiner Dienste erhalten. Verlockend. Aber ich kann frühestens nächste Woche.

13h30 Projekt fertig und verschickt. Suche Unterlagen zum nächsten Projekt.

14h00 Kann am nächsten Projekt nicht arbeiten, da mir nicht klar ist, was ich machen soll. Drucke erstmal Bäume für ein anderes Projekt tot.

14h15 Telefonat wegen des nicht klaren Projekts. Ich mag es nicht. Ich mag alles daran nicht. Aber gut. Augen zu und durch.

14h40 Kurze Projektbesprechung mit der einen Kollegin. Sie sind ja schon ein bisschen in Panik ob meiner telefonischen Nichterreichbarkeit bis Ostern.

15h35 Das unliebsame Projekt bearbeitet und abgegeben. Jetzt mache ich mich fertig und gehe auf den Markt.

15h55 Abflug.

16h50 Erfolgreiche Runde gedreht: Dichtungsringe, Spargel und Bärlauch, spätes Markt-Mittagessen (Waffel und Worscht), Supermarkt. Jetzt lesenlesenlesen.

17h40 Irgendwie bin ich im Internet hängen geblieben und am Fernseher. Und an privaten To-Dos.

18h10 Balkon regensicher gemacht.

18h15 Nochmal raus: Endlich den letzten Strick-Pussyhat verschickt, ein Retouren-Paket endlich aufgegeben, Chips gekauft, die Hort-Vertragsveränderung eingeworfen.

18h45 Wieder zu Hause. Mal kurz aufs Sofa legen.

19h45 Tatsächlich eingeschlafen. Jetzt aber flott fertig machen.

20h05 Ankunft am Kino. Die Feundin wartet schon.

22h15 Moonlight gesehen. Toller Film.

22h30 Zu Hause fallen mir die Dichtungsringe ein. Direkt mal tauschen. Hmhm, möglicherweise ist der Schlauch kaputt. Was sehr ärgerlich wäre.

22h55 Dieser Beitrag geht online und ich muss noch arbeiten.

Groupie

Wenn man innerhalb von fünf Monaten auf zwei Konzerten derselben Band war, ist man ein klitzekleines bisschen auf dem Weg zum Groupie.

Es hat sich wieder gelohnt. Und ein wenig bin ich auch in Justin Sullivan verliebt. (Mal abgesehen davon, dass er mein Vater sein könnte.)

Ersatz

Weil die Kindersitterin im Urlaub ist und ich ausgerechnet während dessen min 4 Abendtermine habe, habe ich mir heute eine Ersatzsitterin, eine Freundin der eigentlichen Kindersitterin, „angeguckt“.

Pinken Jersey habe ich gekauft, damit ich eine leichtere Alternative zum gestrickten Pussyhat nähen kann.

Als ich für den midi-monsieur einen Zahnschutz bestellte, damit er beim Tackle-Training mitmachen kann, gleich einen zweiten mitbestellt.

Aus Zeitgründen gab’s heute TK-Pizza, doch anstatt wie üblich die normal großen zu nehmen, gab’s heute „nur“ Mini-Pizzen. Für jeden eine. Reicht auch.

Im Schnee 3

Klar lag heute noch Schnee, aber es war sehr warm. Wirklich warm, sodass der Schnee auf den Wegen größtenteils Matsch war. Wir konnten noch einen gemütlichen Kaffee in kleiner Runde in der Sonne genießen. Dann ging es auch schon talwärts.

Der Schnee taute, je weiter wir ins Tal kamen. Und je weiter wir aus ebendiesem rausfuhren, desto grüner wurde es.
In Interlaken und rund um den Thuner See war Frühling.