10 – 3 – 7

Oder auch Oktober 2016, März und Juli 2017 – innerhalb eines dreiviertel Jahres dreimal zu einem Konzert der gleichen Band ist vielleicht etwas verrückt, aber sie – New Model Army – waren sind es wert.

Und zur eigenen Belohnung für meine Mühen (haha), gab es heute ein Fan-Shirt.

Schlechter Witz

Ich habe es nicht so mit Witzen. Früher konnte ich mal ganz viele (schlechte) Blondinenwitze. Mittlerweile muss ich präpubertäre Witze ertragen, die der midi-monsieur aus Schule und hort mitbringt. Leider hat er das Witzerzähltalent meiner Mutter geerbt, was die Witze nicht wirklich erträglicher macht.

Der einzige (schlechten, aber nicht Blondinen-) Witz, den ich noch kenne, geht so:

Mann: „Hätte ich gewusst, dass Du noch Jungfrau bist, hätte ich mir mehr Zeit gelassen.“
Frau: „Hätte ich gewusst, dass Du Dir Zeit lässt, hätte ich die Strumpfhose ausgezogen.“

Ja, der ist flach und schlecht und überhaupt. Aber trotzdem musste ich heute daran denken, als ich einen Drink serviert bekam und die Bedienung auf meinen etwas irritierten Blick ins Glas sagte: „Hätte ich gewusst, dass Du den Gimlet in einer Schale haben willst, hätte ich es entsprechend weitergegeben.“

Tja, hätte ich gewusst, dass der Gimlet bei Euch* mit einem Riesen-Eiswürfel und ohne Limettenzeste** serviert wird, hätte ich nen GinTonic bestellt.

An den Gimlet aus der Luna Bar kommt eh nichts ran. Und auch wenn er geschmacklich ok war mit dem Gin Mare: SO sieht ein Gimlet einfach nicht aus.

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* Sugar
** Das Glas fand ich befremdlich aber nicht ausschlaggebend für meinen Unmut.

Nächte ohne Kind

Die letzte Nacht nächtigte ich ohne Kind via AirB’n’B in Krefeld.
Diese Nacht schlafe ich bei Familie Gemischtwaren in der Mansarde.
Morgen werde ich die Nacht in Bochum in einem Hotel verbringen.

Das ist ein großer Luxus als Mutter. Einfach so irgendwo zu übernachten. Das kann ja auch keine Mutter in aktiver Partnerschaft so einfach. Und es macht auch keine die ich kenne – einfach so ohne Anlass. Geschäftlich schon.

Doch meine Kindfrei-Zeit will genutzt werden. Mich die wenigen Tage im Jahr einfach frei und ungebunden fühlen zu können, geben mir Kraft für die überwiegenden Standby-Zeiten als Single-Mom.

12von12

12 Bilder am Zwölften sammeln. Heute gewissermaßen parallel mit Frau Rabe. Für die besondere Note war ich mal schwarz-weiß unterwegs.

#1: Der Tag fängt damit an, dass das Ebbelwoi-Tasting aufhört.

#2: Trotz kurzer Nacht verschicke ich noch vor 9h00 berufliche e-Mails. (Eigentlich hätte ich um 10h00 einen Tattoo-Termin gehabt, aber der wurde um 8h20 abgesagt und auf Freitag verschoben.)

#3: Nachdem Frau Rabe und ich per WA in Nebenzimmern geklärt haben, dass alle wach sind und Hunger haben, wird Pancake-Teig angerührt. Für den braucht’s flüssige Butter, was ohne Mikrowelle für einen kleinen Moment eine Herausforderung ist, aber ein Wasserbad reicht für die kleine Menge aus.

#4: Der große kleine Rabe kennt nun auch Hagelslag.

#5: Als ich duschen will, riecht es im Bad nach Kaffee. Ich trinke aber gar keinen Kaffee (zu Hause). So ist das, wenn noch eine Erwachsene in der Wohnung ist.

#6: Der große kleine Rabe interessiert sich (gefühlt) für alle Bilderbücher vom midi-monsieur. So komme ich zu dem Vergnügen, seit langem mal wieder den Grüffelo vorzulesen.

#7: Ich gestehe: Ich habe den großen kleinen Raben mit dem Minions-Karten-Sammelfieber infiziert. Und weil er seit gestern 8 Sticker hat, die er ja gegen 2 Wackel-Minions eintauschen kann, kommt er bereitwillig mit zum Einkaufen und schiebt auch den Einkaufswagen.

#8: Wir haben tatsächlich Glück, als wir gegen 14h30 zum Markt aufbrechen, denn wir haben das einzig lange trockene Zeitfenster erwischt. Für die weitere Hessisierung bzw. höchst spezifisch Bernemerisierung gibt’s Marktkaffee mit Latte Macchiato für die Muttis und Kinder-Cappucino für die kleinen Raben, Waffeln und Worscht.

#9: Nachdem wir auf Wunsch vom großen kleinen Raben die Berger noch ein Stück gelaufen sind, kann er irgendwann doch nicht laufen und ich fahre mit ihm zwei Stationen mit dem Bus.

#10: Auf dem Markt gab es die ersten Ockstädter Kirschen. So lecker!

#11: Abends lasse ich die Raben alleine und treffe mich mit einer Freundin fürs Kino. (Frankfurter erkennen sicherlich, in welchem Kino wir waren.)

#12: Rückfahrt nach einem tollen Film*.

Alle 12von12 sammelt wie immer Draußen nur Kännchen.

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* Die Erfindung der Wahrheit – sehr, sehr empfehlenswert!

Verquatscht

Nach einem tollen Tag mit 34 km Radeln, der ersten Brombeere vom Strauch, einem tollen Treffen mit Frau Rabe, Frau Hasenherz, Frau Halbesachenblog und Lia, einem kurzen Treffen mit der liebsten Freundin und ihrem Freund, die mich und das Rad freundlicherweise nach Hause brachten, schnellem Aufräumen des Kinderzimmers, dem Einzug von Frau Rabe und ihren Minions bei mir, was wir mit einer Grillade feierten, friedlichem Spiel und entspanntem Einschlafen der Minions, Beobachten des Gewitters haben Frau Rabe und ich uns ziemlich verquatscht.

Achtunddreißig

Es liegen noch 38 Tage vor der nächsten Kindfrei-Phase vor mir. In dieser Zeit haben der midi-monsieur und ich viel vor: 8 Tage Kv bei uns, 4 Tage Straßburg, 3 Tage Oma und Opa, 3 Rugby-Turniere, 2 Tage Basel, Mathe-Arbeit, Deutsch-Arbeit, Klassenfest, Geburtstag vom midi-monsieur, Circus FlicFlac, GartyParty, Depeche-Mode-Konzert, Geburtstags-Party, Roche Tower, Europapark. Das bedeutet, dass wir bis wir nach Paris fahren kein Wochenende mehr frei haben.

Dazu die üblichen Termine wie Rugby-Training (9), weitere (8), Aikido-Training (6) und Französisch (1) für den midi-monsieur. Ich habe evtl. noch einen beruflichen aushäusigen Termin und arbeiten muss ich generell ja auch (wobei von den 27 Arbeitstagen in den 38 Tagen mindestens 5 arbeitsfrei sind).