Was fehlt

Mir fehlen gerade ein paar Dinge …

… gutes Wetter – gerne Schnee … SEHR gerne Schnee
… der midi-monsieur
… Schlaf
… Bewegung
… Struktur
… der Drive

Es ist nicht wirklich schlimm – außer die Sache mit dem Schnee -, aber die Dinge bedingen sich zum Teil: So ist Wandern oder Radfahren im Regen einfach nicht lustig. Aber wenn ich mich nicht regelmäßig bewege, wirkt sich das auf den Schlaf aus. Das wiederum beeinflusst meinen Drive. Und wenn ich weiß, dass ich früh raus möchte/ sollte, damit ich mich bewegen kann, dann hätte ich auch mehr Struktur. Aber solange das Össelwetter össelig ist, lohnt sich früh raus halt nur bedingt. Weil ich Nachteule ja auch nachts arbeiten kann. Und schwubbs, beisst sich die Katze in den Schwanz.

Össeliges Össelwetter

Aber ich sehe Licht am Horizont. Spätestens wenn der midi-monsieur wieder zur Schule muss, läuft es wieder geregelter. Fröne ich also noch zehn Tage dem Lotterleben.

Im Dunkeln

Um 10h00 aufgestanden. Eine Begegnung gehabt. Besuch aus dem Internet gehabt. Nun um fast 1 Kilogramm französisches Nutella reicher. Bild aufgehangen. Spazieren gegangen.

Fotos gemacht:

Frankfurtliebe. Große.

Schlaf2

Ich habe heute kein Tageslicht gesehen. Denn gefühlt habe ich den ganzen Tag geschlafen. Weil ich mir wohl was Magen-Darmiges eingefangen habe.

Und nein, nicht „oh, wie blöd, ausgerechnet an Weihnachten“ und auch nicht „und das, wo Du alleine bist“. Denn das ist alles prima so. Wegen der Feiertage habe ich ja schon mal keinen Arbeitsstress. Wegen Kind in Frankreich habe ich keinen Weihnachts- und vor allem Verantwortungsstress.

So konnte ich einfach tun, was mir gut tat. Und das war halt schlafen.

Ein bisschen Weihnachten

Wie schon vor zwei Jahren, als der midi-monsieur Weihnachten in Frankreich feierte, habe ich auch dieses Jahr darauf verzichtet, irgendeinen Bohei zu machen.

Ich habe lange und tief und gut geschlafen. Was auch einfach überfällig war. Ich bin das, was vom Tag übrig war, entspannt angegangen, habe irgendwann geduscht, Glögg warm gemacht und mich dann mit einer der Besten zum Stadtgeläut getroffen.

Ich hätte, wenn ich gewollt hätte, mit ihr und ihren Eltern weihnachten können.

Aber ich wollte mit mir allein sein.

Launisch

Orrrrrrr, ich gehe mir selbst auf den Keks. Kurz nachdem ich heute zu Hause war, schlug meine Laune von „müde, aber fröhlich“ auf „boah, mir ist so schwer ums Herz“ um. Als das Kind draußen unterwegs war, legte ich mich aufs Sofa und schlief tatsächlich kurz ein. Aber es half nix. Meine Laune war nach dem Nickerchen nicht besser. Ich habe keinen Bock auf diese Laune. Ich will das nicht. Und ich wüsste gerne, woher das kommt. Dann könnte ich es vielleicht abschalten. Die Analyse bis jetzt hat verschiedene Optionen ergeben:

  • Zu wenig Schlaf (seit Tagen)
  • Beginn der Wechseljahre
  • Oxytocin-Jetlag
  • Alkohol-Nachwehen
  • Freiheits-Jetlag
  • das noch nicht final geklärte Problem
  • Wunsch nach Veränderung
  • fehlender Sport

Der midi-monsieur ist es definitiv nicht. Mit ihm läuft gerade alles ziemlich gut. Vermutlich ist es eine Mischung aus allem.

A.ber.ich.will.das.nicht! Ich will nicht nölig und weinerlich sein. Ich will gute Laune haben.