4 Monate ohne

Ich war ja schon fast auf Entzug, aber die tolle Tante Emma hat mich nachdem ich etwas nachgeholfen habe vor Schlimmerem bewahrt: Ich darf wieder 11 Fragen beantworten. Die ersten in diesem Jahr. Jippiiiee! Und nein, das ist nicht ironisch gemeint. Ich freue mich wirklich – zumal ich die Fragen auch sehr spannend finde.

  1. Warum hast Du mit dem Bloggen angefangen?
    Den ersten wordpress-Blog, weil ich andere Blogs las und dachte: Das kann und will ich auch.
    Den zweiten, also diesen Blog, weil mir das Bloggen fehlte und ich ein Ventil brauchte.
  2. Was fällt Dir beim Bloggen am schwersten?
    Seitdem ich täglich blogge, fällt mir manchmal die Themenfindung schwer. Oder ich habe tolle Themen, aber keine Zeit, sie ausführlich abzuhandeln.
  3. Was magst Du besonders an Dir?
    Meinen Optimismus, meinen Mut, meine Stressresistenz, meine Nase, meine Fähigkeiten im Beruf, zwischen verschiedenen Themen schnell umschalten zu können
  4. Was vermisst Du in Deinem Leben?
    Gundsätzlich vermisse ich nichts. Aber ganz manchmal vermisse ich …
    … mehr finanzielle Sicherheit (es ist ok, aber manchmal halt ein Balance-Akt),
    … meine Eltern – also dass sie nicht so nah bei uns wohnen,
    … meine Großmutter, die mein Vorbild war bzw. ist und die ich gerne noch so viel gefragt hätte,
    … meine blonden Haare,
    … noch mehr Bewegung,
    … Verantwortung abgeben zu können,
    … einen Partner (sehr selten und Sex noch seltener). Obwohl, wenn ich ehrlich bin, vermisse ich hin und wieder einfach einen 2. Erwachsenen, der z.B. während ich die Küche aufräume, dem Kind hilft, das Zimmer aufzuräumen oder endlich mal die neue Vorhangstange anbringt. Oder wenn ich mich um die Wäsche kümmere, er mal feucht durchwischt. Was weitergedacht bedeutet, dass ich eigentlich Zeit vermisse. Es ist schon blöd, dass der Tag (einer Alleinerziehenden auch) nur 24 Stunden hat.
  5. Welche Entscheidung würdest Du gerne korrigieren?
    Ich neige nicht dazu, nach hinten zu schauen und „hättewärewenn“ zu jammern. Viele getroffene Entscheidungen kann man einfach nicht korrigieren. Und wenn man darüber nachdenkt, ärgert man sich eher viel zu sehr über sich selbst. Dafür habe ich keine Zeit und auch keine Lust.
  6. Was würdest Du immer wieder genauso machen?
    Alles. Ich wäre nicht die, die ich bin, wenn ich andere Entscheidungen getroffen hätte. Manchmal denke ich, Dinge wären einfacher gelaufen, wenn ich hier und da anders entschieden hätte. Aber das ist extrem hypothetisch und es gehört auch ein bisschen zu meiner Persönlichkeit, nicht immer den ganz geraden Weg zu gehen.
  7. Wem schuldest Du Dank?
    Ich glaube bin mir ziemlich sicher, dass ich niemandem Dank schulde. Aber ich bin vielen Menschen, denen ich in meinem Leben bisher begegnet bin, dankbar. Für die Begegnung als solche, für die Person, für ihr Tun.
    Obwohl: Wem ich nie danken konnte (weil es wohl auch unangemessen gewesen wäre), ist der Familienrichter, der bei der Sorgerechtsangelegenheit zuständig war.
  8. Woraus ziehst Du die meiste Kraft?
    Wenn ich das mal wüsste, dann hätte ich vielleicht mehr Kraft. Aber ich glaube das meine allgemeine Lebenslust ein großer Antrieb ist. Und der midi-monsieur. Sport hilft mir auch sehr, Kräfte zu (re)generieren). Und der generelle Wille etwas bewegen/ schaffen zu wollen.
  9. Wo machst Du am liebsten Urlaub?
    Am Meer
  10. Was ist eine typische Marotte von Dir?
    Schon gewusst: „Marotte ist das französische Diminutiv des Namens Marie und ursprünglich die Bezeichnung für eine auf einem Stab angebrachte Puppe beim Puppentheater.“ (Quelle: wikipedia)?!
    Das beschreibt eine Marotte von mir ganz gut: Gib mir ein (Stich-/ Fremd-)Wort und ich kommentiere es mit (un-)nützem Wissen. Oder ich recherchiere dazu. So kam mal auf einer Party die Frage auf, warum die einen „Plätzchen“ und die anderen „Kekse“ zu kleinem Feingebäck sagen. Ich habe daraufhin erstmal recherchiert und mir ein Herkunftswörterbuch ausgeliehen.
  11. Bier oder Sekt?
    Wenn ich nur diese Wahl habe: Bier. Sekt ist mir zu blubberig. Allerdings vertrage ich Bier nicht (mehr) so gut. Wenn es um alkoholische Getränke geht, mag ich Apfelwein, Gin und Wein am liebsten.

Ich hoffe, Tante Emma nimmt es mir nicht übel, dass ich keinen Blog nominiere. Aber für alle, die Bock auf Stock (ich bin ja soooo kreativ) haben, stelle ich ein paar Fragen:

  1. Wie gut kannst Du Fünfe gerade sein lassen?
  2. Deine aktuellen Lieblingsbands/ -musiker (min. 3)?
  3. Was ist Dein liebstes/ skurrilstes/ (un-)praktischstes Küchen-Gadget?
  4. Kartoffel/ Reis/ Nudeln: Auf welche Sättigungsbeilage kannst Du nicht verzichten?
  5. Gibt es etwas, was Du Dir selbst beigebracht hast (Hobby, Sprache etc.)?
  6. Du musst umziehen. Welche Kriterien muss die Wohnung (neben gewünschter Zimmerzahl) unbedingt erfüllen?
  7. Könntest Du Dir vorstellen, ab sofort nie wieder Alkohol zu trinken?
  8. Lackierst Du Dir die Nägel? Wenn ja, regelmäßig? Immer klassisch rot oder experimentierst du gerne mit neuen Farben?
  9. Welches war die letzte Demo, an der Du teilgenommen hast?
  10. Dekorierst Du Deine Wohnung entsprechend der Jahreszeiten bzw. zu besonderen Anlässen?
  11. Hattest Du schon mal ein Frisuren-/ Haardrama (falscher Schnitt und/ oder Farbe; kein Bad-Hair-Day)? Wenn ja, was und gibt es ein Foto davon?

Ich bin eine „Nominee“

Ich wurde mal wieder mit einem Stöckchen beworfen von Mein Name sei Mama für den Liebster-Award nominiert. Stöckchen sind immer gut. Und Stöckchen aus neuen Gefilden sind spannend. Da mache ich gerne mit und beantworte mal die Fragen:

1. Numerik, Numismatik, Philatelie – was ist dein spannendstes Hobby?
Ich fürchte glaube, mein spannendstes Hobby ist Mountainbiken. Ich habe einfach keine Zeit für viele Hobbies.

2. Welches Wort würdest du sofort abschaffen, wenn du den Duden überarbeiten würdest?
Ich würde so einige Wörter, die im Zuge der Rechtschreibreform leiden mussten, wie zu altem Ruhm verhelfen: z.B. Phantasie, Portemonnaie, Layout.

3. Was liegt auf deinem Nachtkästchen und warum räumst du es nicht weg?

Zimmerschlüssel: Der liegt da gut.
Uhr vom midi-monsieur: Nach dem Foto auf die Kommode im Flur gelegt, damit ich sie endlich mal zum Batteriewechseln bringe
Lab*l*o: Wird vor dem Schlafen benutzt.
Selfiestick: Ja, der könnte mal wieder woanders hin.
2 Haarspangen: Die gehören eigentlich ins Bad.
Bodylotion: Ich creme mich in meinem Zimmer ein.
Medikamente: Damit ich morgens daran denke, sie zu nehmen.
Schlüssel für „meine“ Balkontür: So habe ich sie immer zur Hand.
ein kaputter Kreisel: Den hat der midi-monsieur angeschleppt.

4. Sonnenauf- oder untergang?
Als bekennende Eule: Sonnenuntergang. Außer ich mache die Nacht durch, dann auch mal Sonnenaufgang.

5. Was würdest du einem Kind für die Zukunft raten?
Mach den Mund auf! Steh ein für Deine Überzeugungen! Sei dabei höflich, aber verstrick Dich nicht in diplomatischen Floskel! Jede*r kann was bewegen, wenn sie*er es will!

6. Eine Liedzeile/-strophe, die dich besonders berührt, dir besonders gut gefällt lautet …

On veut faire de moi c’que j’suis pas
Mais je poursuis ma route j’me perdrai pas
C’est comme ça
Vouloir à tout prix me changer
Et au fil du temps m’ôter ma liberté
Hereusement, j’ai pu faire autrement
Je choisis d’être moi tout simplement

Je suis comme ci
Et ça me va
Vous ne me changerez pas
Je suis comme ça
Et c’est tant pis
Je vis sans vis-à-vis
Comme ci comme ça
Sans interdit
On ne m’empêchera pas
De suivre mon chemin
Et de croire en mes mains

Die erste Strophe und der Refrain von Comme ci, comme ça von Zaz.

7. Bitte vervollständige: Heute ist/war ein schöner Tag, weil …
… er nicht so schlimm war, wie die Nacht befürchten ließ.
(Normalerweise habe ich mehr Schönes zu erzählen, aber heute war wegen wirklich bescheidener Nacht nicht gut und ich bin froh, dass nickte aus dem Ruder gelaufen ist.)

8. Wenn du eine Katze siehst, denkst du sofort …
… „maunz“.

9. Bloggen: Sucht oder Disziplin?
Mittlerweile ein Selbstläufer. Seit der Wette mit Frau Novemberregen blogge ich ja täglich und das hat sich mittlerweile verselbstständigt.

10. Wenn man die Sonne im Herzen trägt, wo genau ist dann die Erde zu finden?
Im Idealfall steht man mit beiden Beinen fest auf dem Boden, also der Erde, denn so kann man am besten die Sonne in die die Welt tragen und Gutes bewirken.

Die Regeln besagen eigentlich, dass der Liebster-Award eine Serie ist, in der sich Blogger gegenseitig Fragen stellen und weitere Blogs mit neuen Fragen nominieren. Das Ziel ist die Vernetzung untereinander und die Leser können so mehr über den Blogger und seine Beweggründe erfahren.

  • Verlinke die Person, die dich nominiert hat
    Hab ich gemacht.
  • Beantworte die 10 Fragen die dir gestellt wurden
    Ist auch erfolgt.
  • Nominiere 5 Blogs (oder weniger), die weniger als 200 Follower haben und mach sie darauf aufmerksam, dass du sie nominiert hast
    Ich hoffe, Mein Name sei Mama ist mir nicht böse, wenn ich das auslasse, aber ich lasse das Stöckchen einfach liegen. Es bediene sich bitte, wer möchte.
  • Erstelle 10 (eigene) Fragen für die Nominierten
    Man möge mir verzeihen, aber ich habe dieses Jahr schon wirklich viele Fragen gestellt. Wer das Stöckchen aufgreifen möchte kann sich also diese neuen Fragen schnappen oder sich aus den „alten“ ein Top10 zusammenstellen.

Übersprungsfragen

Frau Novemberregen hat mal wieder Fragen in ihrem Blog ausgelegt. Das ist ja immer ganz praktisch, wenn man mal Blogcontent braucht. (Vermutlich haben schon 11 Leute mitgemacht, aber darauf kann ich als tägliche Bloggerin keine Rücksicht nehmen.)

1. Wie geht es Ihnen heute?
Ich bin ziemlich müde. Seit einer Woche schlafe ich wenig. Da bin ich diesmal selbst schuld dran und es bekommt mir nicht.

2. Wie finden Sie die Sache mit Pokémon-Go?
Ich stehe dem recht neutral gegenüber. Wer das machen möchte, soll das tun. Ich eben nicht. Anstrengend finde ich einzig, wie absorbiert manche Menschen davon sind, sich nicht mehr als Teil des (ruhenden) Verkehrs empfinden und dann einfach im Weg stehen.

3. Haben Sie Pläne für das kommende Wochenende?
Da das Kind wieder da ist, werde ich mich nach ihm richten. Aber vielleicht möchte er ja auch Fahrrad fahren.

4. Was machen Sie, wenn Sie nicht schlafen können?
Unterschiedlich. Meistens wälze ich mich erst mal. Bis mir wieder einfällt, dass das ja nichts bringt. Je nach Müdigkeit mache ich mir entweder irgendeine Schlafmeditation an (eigentlich sehr müde) oder ich lese (müde) oder ich stehe einfach auf (knallwach).

5. Haben Sie schonmal die ISS vorbeifliegen sehen?
Ja. Ich hatte sogar mal eine App, um zu gucken, wann sie übers Haus fliegt. Aber das gute Ding (also die App) war so voller Bugs, dass ich sie deinstalliert habe.

6. Wie ist das bei Ihnen mit Vertrauen: Vorauskasse oder auf Rechnung?
Beides. Und ich habe bislang keine schlechten Erfahrungen gemacht. Rechnung ist mir meist lieber, da ich meistens was zurückschicke und dann brauche ich nur das überweisen, was ich auch wirklich bezahlen muss. Wobei Rückzahlungen bislang kein Problem waren.

7. Also wenn wir jetzt zum Karaoke gehen, welches Lied singen Sie dann auf jeden Fall?
Ich singe ja _immer_ „Lemon Tree“ von Fool’s Garden. Wobei „The Lion sleeps tonight“ auch gesungen werden muss.

8. Worüber machen Sie sich gerade Sorgen?
Ich versuche mir so wenig Sorgen wie möglich zu machen. Ich denke ein bisschen darüber nach, wie der Schulstart wird. Über mein Arbeitspensum mache ich mir auch hin und wieder Gedanken (es ist generell nicht zu viel, nur so wellenförmig). Und ob ich irgendwann doch umziehen müsste.

9. Welche Chipssorte finden Sie am besten?
Ich bin nicht so der Chipsfan, aber wenn dann klassisch Paprika. Oder echte Salt&Vinegar-Chips.

10. Wahlrecht ab 16, ja oder nein?
Nur wenn der Politik- und Geschichtsunterricht an den Schulen entsprechend darauf vorbereitet. Und durchgehend ab Klasse 5 unterrichtet wird.

11. Welchen Luxus leisten Sie sich?
Meine Wohnung.

Ich stelle auch wieder 11 Fragen in den Raum (ich kontrolliere jetzt nicht, welche ich davon schon mal gestellt habe, oder welche davon mir schon mal gestellt wurden.) und freue mich, wenn sie zahlreich beantwortet werden.

  1. Was ist in Deiner Hausapotheke?
  2. Was darf in Deinem Haushalt nicht fehlen?
  3. Hast du einen Lebensplan?
  4. Berge oder Meer?
  5. Welche Sprachen sprichst Du?
  6. Wann warst Du das letzte Mal unvernünftig?
  7. Rauchst Du? Warum? Warum nicht (mehr)?
  8. Magst Du Kreuzworträtsel?
  9. Reist Du lieber mit dem Zug, Auto oder Flugzeug?
  10. Hast Du Angst vor Krieg in/ mit Europa in absehbarer Zeit?
  11. Austern, Champus, Kaviar, Trüffel etc. – nice to have oder komplett überbewertet?

Lernen, lernen, lernen

Ich habe der lieben Nike einen Stock vor die Tür gelegt. Und das Bloggesetz will, dass sie auch eins hinlegt. Und weil ich ihre Fragen so interessant fand, habe ich mal das Stöckchen aufgesammelt:

1. Non scholae sed vitae oder andersherum discimus?
Es gibt Dinge, die lernt man nur für die Schule. Manche Dinge lernt man gar nicht in der Schule – ich z.B. Chemie und habe trotzdem Biochemie studiert. Die ganzen Grundlagen lernt man durchaus fürs Leben. Das ist auch gerade das Mantra für den midi-monsieur: Du lernst das alles NUR für Dich. Damit DU schreiben, lesen und rechnen kannst. Das Wissen aus Sachkunde bleibt glücklicherweise eh hängen.

2. Wenn Du versuchst Dich zu erinnern, war Deine Schulzeit zumutbar oder eher eine Zumutung?
Ich bin gerne in die Schule gegangen. Gut, Englisch-Unterricht war eine Zumutung. Und als ich älter war, habe ich großzügig über zumutbar und Zumutung entschieden und war halt mal da und halt mal nicht. Das hatte zur Folge, dass ich vor nicht allzu langer Zeit geträumt habe, dass mir aufgrund meiner Fehlstunden das Abi nachträglich entzogen worden ist. Aber soooo schlimm war ich dann doch nicht. Die LKs habe ich nie geschwänzt.

3. Wer war Dein*e Lieblingslehrer*in und wieso?
Von der Grundschule an alle meine Mathelehrer. Zum einen weil ich Mathe gerne gemacht habe und zum anderen weil kein einziger dabei war, der uns Mädchen vermittelt hat, dass Mädchen kein Mathe könnten. Dazu noch meine Lateinlehrer.
Insgesamt habe ich v.a. die Lehrer gemocht, die uns NICHT mit dieser unsäglichen Kumpelmasche begegnet sind. Von den Kumpellehrern hatte ich drei. Das ging gar nicht. Die konnte ich nicht ernst nehmen.

4. Und was war Dein Lieblingsfach?
Mathe, Mathe, Mathe. In der Grundschule auch Deutsch und Sachunterricht. Auch Biologie. Später (ab Klasse 9/10) dann auch Latein und Informatik. Je nach Lehrer eigentlich auch Geschichte.

5. Sind wir uns einig darin, dass Hausaufgaben einfach mal DAS ALLERSCHLIMMSTE waren? Hast Du Deine trotzdem gemacht? Hätte ich meine machen sollen?
Mit den Hausaufgaben habe ich es so gehalten wie mit dem Hingehen. Durchaus nach dem Lustprinzip. Mathe habe ich immer gemacht. Das war meine Währung fürs Abschreiben anderer Aufgaben. Was ich sehr wenig gemacht habe: Vokabeln lernen.
Ich persönlich finde Hausaufgaben gar nicht so schlimm. Gerade jetzt mit dem Perspektivenwechsel durch den midi-monsieur. Irgendwie muss sich das erlernte vertiefen, festsetzen. Das geht nun mal nur durch Übung, Wiederholung und Selbsterarbeitung. Hätten wir eine echte Ganztagsschule, hätten die Aufgaben allerdings nichts mehr zu Hause zu suchen.

6. Was war das „schlimmste“ was Du in der Schule je angestellt hast?
Ich habe mal in der Unterstufe einen Tadel bekommen, weil ich angeblich das Schulgelände verlassen hatte. Was aber nicht stimmte. Und ich das auch meinen Eltern erklären konnte und sie daraufhin sehr entspannt darauf reagierten.
Ich habe mal einen Lehrer „Schlamper“ genannt, weil er wiederholt vergessen hatte ins Klassenbuch zu schreiben, als ich Klassenbuchdienst hatte.
Was ICH nicht schlimm fand, sondern gerechtfertigt: Ich habe mal einem Lehrer auf die Finger gehauen, weil er in der 5. oder 6. Klasse an meinen Zöpfen rumgefingert hat.
Und ich habe mal einen Mitschülerin in den Arm gebissen, weil ich mich so über sie aufgeregt hatte.

7. Hast Du so außerschulisches Zeug gemacht? Sport? Chor? Ein Instrument? Ab wann? Wie war das so?
Turnen, Blökflöte, Ballett, Chor, Geige, Kunstkurse, diverse Sport-AGs (v.a. Volleyball), Trainerin Handball-Minis, Bielefelder Kinderchor, Jugendgruppe, Tanzkurs, ehrenamtliche Mitarbeit bei der Kinder- und Jugendarbeit in unserer Gemeinde (inkl. Gruppenleiter, diverser Gruppenleiter-Seminare, Jugendfreizeithelfer).
Ich habe zum Teil schon in der Kindergartenzeit (Turnen und Blökflöte) damit angefangen. Dann kam was dazu, dafür ging anderes. Bis zum Ende meiner Schulzeit war ich im Chor und ehrenamtlich tätig.
Das habe ich alles mehr oder weniger gerne gemacht. Manches halt nicht so lange durchgehalten.

8. Bin ich zu nostalgisch oder ist der Wegfall der Schreibschrift als Nonplusultra wirklich der Anfang vom Ende?
DAS ist meine Frage: Aaalso *fuchtelt mit dem Krückstock*, als wir damalsTM Schreibschrift lernen sollten, waren wir die erste Stufe an unserer Schule, die die vereinfachte Ausgangsschrift lernen sollte. Eine grauenhafte, total unrunde und unflüssige Schrift. Ich kannte die „schöne“ Schreibschrift von meiner Mutter, die eine tolle Handschrift hat, und wollte auch (wenigstens ansatzweise) so schön schreiben können wie sie. Also habe ich meinem Lehrer gesagt, dass ich die „neue“ Schrift nicht lernen wolle sondern die „alte“. Daraufhin sollte ich zu einer bestimmten ersten Stunde kommen, in der unsere türkischen Mitschüler Deutschergänzungsunterricht hatten, und mich dazusetzen und er (der Lehrer) würde mir dann Übungsblätter für die alte Schrift geben. Allerdings hatte er nicht bedacht, dass ich in dieser ersten Stunde eigentlich Religion hatte. Und während ich fleißig schöne runde und geschwungene Schreibschriftbuchstaben übte, sammelte ich die erste unentschuldigte Fehlstunde meines Lebens (danach ging’s bergab, s. 2). Ich habe trotzdem die alte Schreibschrift weiter geübt. Das einzige, was ich aus der vereinfachten Ausgangsschrift übernommen habe, ist das kleine z.
Der midi-monsieur lernt nur noch eine Grundschrift – allerdings nicht auf einfach oder unliniertem Papier. Ich sehe das pragmatisch: Es ist halt so. Sollte er Schreibschrift lernen wollen, gibt es da sicherlich Mittel und Wege. Ich habe es ja auch gelernt.

9. Fünf praktische Fähigkeiten, die wir dem Muckel und dem Lütten noch vermitteln sollten, bevor sie erwachsen werden? (Außer Schreibschrift…)
– warten können (in der Gruppe, aber auch Geduld mit sich selbst)
– die richtige Benutzung eines Radiergummis (im besten Fall gar nicht)
– sich den nicht den Spaß an der Sache (durch Personen und oder Umstände) verderben lassen
– Fahrrad fahren
– Grundlagen der Haushaltsführung
Keine Fähigkeiten, aber wichtig: dass ihr als Eltern immer hinter ihnen steht; dass sie werden können, was sie wollen.

10. Was lernst Du gerade?
Dass der Tag nur 24 Stunden hat. Wenn es anders wäre, hätte ich nämlich schon längst mit meinem Schwedisch-Selbstlern-Buch angefangen oder mich für Pädagogik eingeschrieben. Allerdings ist beides noch nicht vom Tisch.

11. Und was kannst Du Abgefahrenes, was ich auch können sollte (hab Erbarmen und sag jetzt nicht „Kommaregeln“)?
Hihi, Kommaregeln kann ich tatsächlich recht gut. Muss ich aber auch von Berufs wegen. Ich finde, ich kann nichts „Abgefahrenes“, obwohl sicherlich viele Biochemie so empfinden. Aber das kann ich ja keinem aufdrängen.
In Bezug auf Lernen und Kinder scheint es derzeit „abgefahren“ zu sein, seinem Kind Selbstständigkeit zuzutrauen. Es machen lassen. Ihm einen Wohnungsschlüssel anvertrauen. Ihn allein einkaufen schicken.

Dieses Stöckchen bleibt nun hier liegen. Wer die Fragen so toll findet wie ich, kann es gerne mitnehmen.

Fragen für Content

Dieses Jahr habe ich schon diverse Fragen beantwortet. Aber warum auch nicht. Hmm, das klingt jetzt so negativ. Nein, so ist das nicht gemeint. Ich mag dieses Format tatsächlich ganz gerne (mal abgesehen davon, das es mir beim täglichen Bloggen zuspielt). Hier also frische 11 Fragen von Frau Brüllen:

1. Wie hättest Du geheißen, wenn Du mit dem anderen Geschlecht zur Welt gekommen wärst?
Wie mein jüngerer Bruder. Der wiederum hätte, wenn er das zweite Mädchen geworden wäre, „Bodil“ geheißen. Meine Mutter hatte da eine fixe Idee bezüglich der Namen ihrer Kinder: nordisch, alle den gleichen Anfangsbuchstaben, fünf Buchstaben lang, auf einen Konsonant endend und wenn möglich nicht trennbar.

2. Gibt es was, was Du Dir als Kind selber zurecht gelegt hast als Erklärung für irgendwas, was so überhaupt nicht mit der Realität übereinstimmt?
Ich habe eine Zeitlang behauptet, ich habe schwedische Vorfahren mit Blick auf meinen Namen und meine zu Kinderzeiten sehr hellblonden Haare.

3. Wer hat dich seinerzeit zum Bloggen gebracht/motiviert/inspiriert?
Meinen allerersten Blog habe ich gestartet, weil ich davon gehört hatte, also vom Bloggen. Das war Anfang 2005. Das ist aber schnell wieder gestorben.
Den zweiten Blog habe ich angefangen, nachdem ich über Freunde, die aus Dubai bloggten, mehr Blogs las und dachte: Ohh, das will ich auch.
Und diesen hier habe ich dann ins Leben gerufen, weil ich eigentlich über mein Leben in Hamburg bloggen wollte (das dann ja kurz drauf jäh endete, also das Leben in Hamburg) und weil mir das Bloggen gefehlt hatte und ich wieder mehr „was Eigenes“ wollte.

4. Wenn Du den Rest Deines Lebens nur noch ein Outfit tragen dürftest, was wäre das?
Meine geblümte Loose-Fit-Slack-Jogger-Hose, schwarzes schlichtes Oberteil, schwarzer Blazer, Kette. Nur bei den Schuhe bin ich mir uneinig: besser sehen die schwarzen Peeptoes aus, aber die könnte ich nicht „für immer“ tragen, also vermutlich eher schwarze Ballerinas.
Alternativ: die Bootcut- nicht zu hüftige Jeans, das Time-for-Fun-Shirt, die grau-melierte lange Kapuzen-Jacke und die türkisen Sneaker, evtl. noch ein Halstuch.

5. Gibt es einen Punkt in Deinem Leben, von dem Du sagen kannst: Hätte ich mich da anders entschieden, wäre ich 5 Minuten später gekommen, in die andere Richtung gegangen, mein Leben wäre total anders verlaufen? Wenn ja, welchen?
Immer diese hypothetischen Fragen bei Frau Brüllen 🙂 Wäre ich 1998 nicht spontan mit den zwei Kommilitonen in meine Heimatstadt gefahren und wäre ich nicht spontan mit zu dem Chattertreffen gegangen, zu dem die zwei wollten, und hätte ich nicht noch eine Runde mit meinem da gerade neu geborenem Nick machen müssen, hätte ich keinen ersten Blick auf den Mann erhascht, den ich anderthalb Jahre später geheiratet hatte.

6. Wie wäre es denn verlaufen?
Wie mein Leben weiter verlaufen wäre, wenn ich meinen Ex-Mann nicht gesehen hätte, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Ob aus dem Typ, mit dem ich was lose laufen hatte, und mir was geworden wäre?! Eher nicht. Mein Studium hätte ich trotzdem geschmissen.

7. An welchen Bewegungen, Haltungen, Gesichtsausdrücken erkennt man Dich?
Oh, das müsste ich wohl eher andere fragen.
Ich verschränke auch oft die Arme – entweder klassisch vor der Brust oder hinter dem Kopf. Wenn ich mich wohl genug fühle, setze ich mich oft auf mein linkes Bein oder ziehe das rechte Bein zum Oberkörper.
Ich habe von Natur aus einen recht ernsten Gesichtsausdruck, der auch gerne mal als arrogant gedeutet wird. Allerdings neige ich zu Grimassen, sodass man mir auch schnell meine Meinung ansehen kann. Zumindest im privaten Bereich. Im beruflichen Kontext schaffe ich es aber meistens schon, meine Gesichtskirmes zu kontrollieren. Meine Brille, die ständig etwas rutscht, schiebe ich oft mit dem Mittelfinger der rechten Hand hoch.2016-06-07-12.56.30.jpg.jpg    2016-06-07-12.57.38.jpg.jpg 2016-06-07-12.58.26.jpg.jpg    2016-06-07-12.55.20.jpg.jpg

8. Was ist Dein Lieblingsverkehrsmittel?
Platz 1-100: Fahrrad // Platz 101: Zug // Platz 102: U-Bahn // Platz 103: S-Bahn // Platz 104: Straßenbahn // Platz 105: Auto // Platz 106: Bus

9. Was ist Dein skurrilster Essenstick?
Dass ich wider bessern Wissens zu viel Blödsinn esse?! Ansonsten: Oft, aber nicht immer, schäle ich von Schokoküssen, Rochers erst die Schokohülle ab.
Ich kann keine (einheimischen) Früchte außerhalb ihrer Saison essen.
Das „skurrilste“ ist vielleicht, dass ich seit ich Meersalz und Fleur de Sel verwende, Steinsalz ziemlich ekelig finde. In Kochwasser ok, aber damit Kaltes zu salzen, finde ich ziemlich fies. Der Geschmack ist schon ziemlich unterschiedlich, wobei ich sicherlich nicht immer den Unterschied rausschmecke.

10. Morgens oder abends duschen?
Grundsätzlich morgens. Aber im Sommer auch gerne mal morgens und abends.

11. Lässt Du Dich zu Mutproben anstiften? Was war die blödste?
Ich habe echt nachgegrübelt, aber mir fällt keine Mutprobe ein, zu der mich wer angestiftet hat. Die Mehlwürmer zu probieren, war ja auch nicht wirklich eine. Am ehesten vielleicht noch die eine oder andere Mountainbikestrecke, bei der mir echt das Herz in die Hose gesackt ist. Und vor Höhe habe ich immer Respekt, aber das ist auch keine Mutprobe, da muss ich mich einfach immer überwinden.
Aber sonst stifte ich mich eher selbst zu „Mutproben“ an und/ oder andere. Oder es ergibt sich aus der Situation. Ich musste z.B. Mut aufbringen, mit dem Kind damals Sessellift zu fahren. Ich sah ihn immer unter dem Bügel durchrutschen. So retrospektiv haben viele mutige Momente mit dem Kind zu tun.
Nein, also keine wirklichen Mutproben und schon gar keine blöden.

Und nun 11 Fragen von mir:

  1. Hast Du einen Balkon/ Garten?
  2. Wenn ja, wie nutzt Du ihn? Was pflanzt Du an? Wenn nein, hättest Du gerne einen?
  3. Wenn Du wählen könntest: HomeOffice oder jeden Morgen ins Büro oder und?
  4. Freust Du Dich auf den Winter?
  5. Was ist Dein liebstes Möbelstück?
  6. Sollte ich mir mal ein Auto kaufen, dann müsste es Automatik und einen Tempomat haben – gerne auch ein Elektroauto. Welche Features sollte Dein Traumwagen auf jeden Fall haben?
  7. Muskatnuss und Pfeffer: frisch gemahlen oder tot aus der Dose?
  8. Wenn Du für einen Tag das Leben einer/ eines anderen führen könntest, wer wäre das und würdest Du versuchen etwas in dem Leben zu ändern?
  9. Womit telefonierst Du mehr: Festnetz oder Handy?
  10. Sind Glück und Zufriedenheit (bzw. glücklich und zufrieden) Synonyme (füreinander) für Dich?
  11. Was hältst Du von Lebensmittellieferservices, z.B. Biokiste, vom Supermarkt, Kochkisten u.ä.?

Und nun zum schwierigsten Teil: weitere – eigentlich 11 – Blogs nominieren.

Frau Novemberregen und Frau Brüllen wollte ich nicht noch mal bewerfen, aber falls Ihr content braucht, dürft Ihr Euch selbstverständlich gerne bedienen. Und auch sonst darf es gerne jeder mitnehmen, die*der es interessant findet.

Bumerang

Das hat man wohl davon, wenn man Holz im Blogdorf verteilt: Irgendwer ist handwerklich begabt und schnitzt daraus einen Bumerang. Vielleicht hat die liebe Frau Tschakka ja australische Vorfahren?!

Auf jeden Fall hat sie mir elf Fragen zurückgeworfen. Aber gleich vorneweg: Das Holz bleibt jetzt hier liegen. Wer mag, darf sich die Fragen schnappen. Oder die Fragen vom letzten Mal oder vorvorletzten Mal. Oder die ich für Frau Brüllen letztens oder Percanta kürzlich beantwortet habe. Ein Fragen-Eldorado. Wahnsinn. Aber ich schweife ab:

1. Wenn du einen Moment deines Lebens konservieren und immer wieder herausholen und bestaunen könntest, welcher wäre das?
Einen einzelnen Moment gibt es nicht. Es ist vielmehr eine Phase: Die Zeit seit der Trennung, ganz besonders ab März 2015 bis jetzt immer noch andauernd.
Wobei ich mich frage, warum die Frage im Konjunktiv steht. Ich kann mir ja immer Momente in irgendeiner Form konservieren: Fotos, Texte, Andenken. Ich tue das auch recht viel. Wenn ich dann bewusst an die Momente denke oder zufällig drüber stolpere, lässt es mich schmunzeln, freue ich micht oder bestärkt es mich. Mein Blog hilft mir auch sehr beim Konservieren.
Ich muss gerade an eine „Aufgabe“ denken, die mir der Kurpsychologe gestellt hatte: Ich sollte einen Brief an mich schreiben, mit dem ich mir selber Mut mache. Den habe ich zwischen der Kur und der Trennung immer wieder gelesen. Das hat mir sehr geholfen.

2. Gibt es Entscheidungen in deinem Leben, die du wirklich bereust und rückgängig machen würdest, wenn du es nur könntest? Welche und warum?
Die Frage (#5) hat schon Frau Brüllen gestellt – quasi. Das beschreibt ganz gut die zwei einzigen Entscheidungen/ Handlungen, die ich wirklich bereue.

3. Welches Buch hast du zuletzt nicht zu Ende gelesen und warum?
Seit dem Kindle leseprobe ich ja recht viel. Eine Leseprobe, die ich allerdings schon wieder vom Kindle gelöscht habe und somit nicht mehr weiß, was es war, habe ich nach ein paar „Seiten“ abgebrochen, weil das Buch so platt und vorhersehbar war.
Die mir empfohlene Paul-Ehrlich-Biografie habe ich mir auch als Leseprobe gezogen. Da bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich das ganze Buch lesen will. Das hat einen sehr anstrengenden Stil; ist nicht flüssig.

4. Welchen Ort auf dieser Erde möchtest du in deinem Leben unbedingt noch sehen und bereisen?
Mich zieht es nach Skandinavien. Und nach Island. Und Schottland möchte ich auch wiedersehen. Achja, nach Irland will ich auch mal wieder.

5. Wann hast du zuletzt etwas nur für dich getan und was war das?
Ich bemühe mich immer mehr und auch sehr, regelmäßig was für mich zu machen. So gönne ich mir morgens, wenn der midi-monsieur aus dem Haus ist und ich schlags-k.o. bin, noch eine Stunde Schlaf. Auch dass ich jetzt tatsächlich, wenn auch mit einer Mini-Einheit, angefangen habe, wieder zu sporteln, verbuche ich unter „für mich“.
Das letzte Größere, was ich nur für mich gemacht habe, war aufs Sven-van-Thom-Konzert zu gehen. Das sind auch so Dinge, die ich dieses Jahr noch mehr einplanen werde: Abende für mich. Zeit für mich. Auch unabhängig von den Zeiten, in denen der midi-monsieur beim Papa ist.

6. Du bist zu einer Party eingeladen und kennst nur die Gastegeberin/den Gastgeber. Freust du dich darauf, kommst du leicht mit anderen ins Gespräch oder bereitet es dir vorher Bauchschmerzen?
In der Situation war ich letztens tatsächlich. Also die Freude darüber, neue Menschen kennenzulernen, ist meist stärker als meine Schüchternheit. Und wenn ich mich erstmal darauf eingelassen habe, komme ich auch gut mit anderen ins Gespräch.

7. Museum, Kino, Kletterpark oder eher Sofa am Wochenende?
Ganz gemischt. Es gibt Wochenden, an denen ich (bzw. wir) viel unternehme und andere, an denen wir zwei Tagen Pyjama-Tag haben.

8. Dein Lieblingsessen?
Das eine Lieblingsessen habe ich eigentlich nicht. Wobei Grie Soß mit Kartoffeln und Ei schon ziemlich genial sind. Kartoffeln gehen aber generell immer. Und Pfannkuchen.

9. Wenn du dir aussuchen könntest, wo du leben möchtest, wäre das in… ?
… tatsächlich in Frankfurt. Es gibt vieles, warum es „meine“ Stadt ist, warum ich es liebe hier zu wohnen. Noch ein bisschen mehr würde ich Frankfurt lieben, wenn es in der Bretagne wäre. Nah am Meer.

10. Wenn dich jemand versehentlich anrempelt, sagst du…? Und wenn du jemanden anrempelst, sagst du…?
a) Kommt drauf an: Wenn es doll war und der Rempler nichts sagt, dann gerne mal: „Wer gucken kann, ist klar im Vorteil.“ oder „Entschuldigung ist ein echt schweres Wort.“
b) Im Normalfall entschuldige ich mich.

11. Gibt es Musik, die dich sofort das Radio abstellen lässt?
Reggae

Gestolpert

Stöckchen sind immer gut. Und weil ich heute sooo komisch drauf bin, dass ich keinen Schwank aus meinem Leben zum Besten geben will, passt es ganz gut, dass Percanta einen Ast im Blogdorf platziert hat. Und das Schöne: Es gibt keine Regeln. Ich kann also einfach nur Fragen beantworten:

  1. Du wirst vom Radio zu einer Sendung eingeladen, sie führen eine Stunde lang ein Gespräch mit Dir. (Sowas wie „Doppelkopf“ auf HR2). Du darfst Dir dafür fünf Musikstücke wünschen. Welche?
    Sven van Thom – Es hat einfach nicht gereicht
    Sabaton – 1648
    Deine Lakaien – Without You Words
    Y’Akoto – Perfect timing
    Zaz – Comme ci, comme ca
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  2. Frösche, Pinguine, Eulen. Welches putzige Tierchen wird als nächstes unsere Kaffeetassen, Umhängetaschen, Postkarten, Shirts und Dekokissen bevölkern, bis auch die treusten Fans es nicht mehr sehen können? Waschbären? Langohrigel? Irgendjemand, den wir noch gar nicht auf dem Schirm haben?
    So Trends gehen ja immer an mir vorbei. Wobei ich mich dunkel an Schwalben und Füchse erinnere. Eigentlich wäre mal ein Insekt dran. Ne Gottesanbeterin wäre irgendwie cool. Aber vermutlich wird es dann nur ein Skarabäus.
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  3. a. Was war Dein liebstes Was-ist-Was-Buch?
    b. Hast Du Deinen Beruf entsprechend ausgewählt?
    Wenn ja: alles richtig gemacht? Wenn nein: Warum nicht? Und wäre das Was-ist-Was-Thema besser gewesen?
    Die Was-ist-Was-Bücher gehörten meinem großen Bruder. Was nicht heißt, dass ich sie nicht angeguckt/ gelesen habe. Aber so wirklich bewusst kann ich mich an keinen einzelnen Band erinnern. Vielleicht weiß meine Mutter da mehr.
    Daher ist es nicht so einfach zu sagen, ob es mich beeinflusst hat. Ich glaube eher, dass der ziemlich gute Sachkunde-Unterricht und die Sachkunde-AG in der Grundschule einen guten Grundstein gelegt haben für mein naturwissenschaftliches Interesse. Am Gymnasium war der naturwissenschaftliche Unterricht – bis auf Biologie – eher unterirdisch. Und meinen Wunsch Biochemie zu studieren hat der Biochemie-Prof an der FH Gießen geweckt.
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  4. Sternzeichen, Aszendent, Blutgruppe, Geschwisterposition oder die Gene. Steht Dein Leben unter irgendeinem ‚Stern‘ oder hast Du Deine Charakterbildung selbst in der Hand?
    Sternzeichen: Die ein oder andere Eigenschaft, die meinem Sternzeichen zugesprochen werden, stimmen. Andere wiederum ü.ber.haupt nicht. Aszendent: Ich kenne meinen sogar. Aber was der mit mir macht??? Blutgruppe: Die kann ich mir nicht merken, dann kann die auch nichts ausrichten. (Kann die Blutgruppe was am Charakter machen?). Gene: Möglicherweise bekommen wir eine „Grundausstattung“ von unseren Gengebern, aber die Umwelt formt.
    Geschwisterkonstellation: Ich bin ein Sandwichkind zwischen zwei Brüdern. Vielleicht erklärt das einiges. 😀
    Nee, mal im Ernst: Mein Leben gehört mir. Ich bin ich. Das muss ich allein ausbaden. Da kann ich nichts auf irgendwas schieben. Mich hat viel gepträgt, aber was ich daraus mache, ist meine Suppe.
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  5. White wine to the fish?
    Auch. Oder Wasser. Oder was da ist. (Heißt das nicht: White wine with the fish?)
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  6. Mustermix, Patchwork, Color-blocking oder doch eher Ton in Ton? (In Kleidung, Haaren, Familie. Du entscheidest.)
    Kleidung: Undefinierter Stilmix. Gerne mal knallrot und türkis dazwischen
    Haare: Fällt wohl unter Colorblocking
    Familie: kleinste mögliche Familieneinheit
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  7. Eine Frage aus der Mottenkiste: Welche Comic- oder Zeichentrickfigur bist?
    Ich habe es ja nicht so wirklich mit Comics oder Zeichentrick. Vielleicht aber Lucy von den Peanuts. (Aber vielleicht tue ich ihr und mir damit bös Unrecht.)
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  8. Welcher Einfall der Natur hat Dich zuletzt überrascht? Oder hört nicht damit auf, Dich zu faszinieren?
    Mich fasziniert die Natur immer. Auch ein Grund, warum ich was Naturwissenschaftliches studiert habe.
    Überrascht hat mich allerdings der Mückenschwarm, der mich Mitte Dezember verfolgt hat.
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  9. Was hast Du gerade in Deinen Hosen- und/oder Jackentaschen?
    Eine 1-, eine 2- und eine 10-Cent-Münze; Rotzfahne; 2 Haargummis
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  10. Sehr schön. Ich würde mich freuen, wenn Du über einen dieser Gegenstände ein Gedicht schreiben könntest. Einen Haiku, einen Limerick, einen Vierzeiler für’s Tageblatt, ein Sonett, egal. Wenn es Dir lieber ist, kannst Du auch was zeichnen. Oder tanzen. Oder eine Oper dazu komponieren. Nur: Wir würden das hier gerne sehen! Und wenn die Antwort aus 9 Dich nicht inspiriert, nimm die 2.
    Blank bis auf den letzten Pfennig.
    Taschenfreude,
    das Kleine ehren.
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  11. Geht es eigentlich auch wieder etwas weniger hysterisch? (Bzw.: alle bekloppt?)
    Werwiewaswo? Wieder irgendein Trend, der an mir vorbeigegangen ist? Ich verpasse sowas ja immer.
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  12. Haben Sie denn noch irgendwelche Frage an uns?
    Uns? Wer ist „uns“? Pluralis majestatis?