Eierlaufen

Wenn eine den Wecker zwar stellt, aber nicht für Samstag aktiviert, kann es sein, dass eine fast den Saisonstart beim Rugby verschläft.

Aber nur fast.

So habe ich binnen 45 Minuten:

  • das Kind geweckt,
  • Waffelteig gemacht,
  • das Kind zum Anziehen bewegt,
  • mich angezogen,
  • das Kind befrühstückt,
  • das Kind angetrieben, sich um Mundschutz und Trinkflasche zu kümmern,
  • eine Kiste mit Waffelteig, Bananen und Nüssen aufs Rad geschnallt
  • per Pedale mit Kind in 10 Minuten den Pitch erreicht

Der Saisonauftakt war gut. Aber die Konstellationen bleiben weiterhin spannend, wenn nicht sogar anstrengend.

Letzte Runde

Hier wurden heute die letzte Runden, gewissermaßen letzte Jahre, eingeläutet.

Es ist das letzte Schuljahr des midi-monsieurs in der Grundschule. Wir haben besprochen, dass er es selbst in der Hand hat, wie das Jahr verläuft. Dass das vergangene Halbjahr eine gute Grundlage ist und dass er versuchen soll, die ersten zweieinhalb Jahre zu vergessen* bzw. abzuhaken**.

Ich wünsche ihm sehr, dass er „auf der letzten Runde“ in der Grundschule seinen Ehrgeiz wiederfindet. Nicht, weil ich will, dass er eine Gymnasialempfehlung*** bekommt, sondern damit er sieht, dass er mit etwas Bemühen**** durchaus besser dastehen kann. Das weiß er nämlich selber auch.

Und mit dem letzten Grundschuljahr vom Kind hat auch mein letztes Jahr als Elternbeirätin angefangen. Ich habe das gerne gemacht. Die Elternschaft war auch im Großen und Ganzen toll. Es war erfahrungsreich und spannend. Manchmal auch anstrengend. Aber ich bewege Dinge ganz gerne selbst. Meine Position als stellvertretende Schulelternbeiratsvorsitzende werde ich aber schon bei der nächsten Sitzung abgeben (da eine immer für zwei Jahre gewählt wird).

Es ist auch das letzte Jahr des Kindes in seiner Rugby-Mannschaft. Nächstes Jahr kommt er in die nächste Altersklasse***** und das ist auch gut so. Denn wenn es so bleibt, wie es sich gestern beim ersten Training mit dem neuen (aber schon bekannten) Trainer darstellte, könnte mir die Lust am Rugby vergehen. Aber zum Glück gibt es noch weitere Trainer. Und im nächsten Jahr wird ja wieder neu gemischt.

Ich bin gespannt, wie das alles so wird.

———————————–
* Natürlich kann er das nicht vergessen. Soll er auch nicht in dem Sinne. Aber es hilft ihm sicherlich weiter, wenn er versucht, die positiven Erlebnisse des vergagenen Halbjahrs auszubauen. Außerdem ist bei ihm wohl wirklich angekommen, dass er die Klassenlehrerin aus Klasse 1 und 2 nie wieder sehen wird.

** Daher haben wir so gut wie ALLE Unterlagen aus Klasse 1 und 2 entsorgt.

*** Selbst wenn er eine bekäme, würde ich ihn wohl nicht auf ein Gymnasium schicken. Denn eigentlich steht die weiterfrührende Schule schon ziemlich fest.

**** Ich schreibe extra nicht „Anstrengen“, da er sich nicht anstrengen muss und soll, sondern es bei ihm letztlich reichen würde, wenn er einfach regelmäßig ein bisschen machen würde.

***** Ja, die sind eh immer nur zwei Jahr in einer Altersklasse.

Produktiv

Weil die Projekte sich gerade mal wieder knubbeln und meine Konzentration ab einer bestimmten Temperatur (irgendwas > 30 °C) und Luftzusammensetzung (trocken, stickig, gefühlt < 18% O2) einfach deutlich abnimmt, beschloss ich heute die Gunst der kühleren Nächte und damit der noch angenehmen Temperaturen auf dem Balkon am frühen Morgen zu nutzen und stellte den Wecker auf 6h30 (jaja, ich weiß andere Mensche stehen um diese Uhrzeit turnusmäßig auf).

Und so war es auch. Ich konnte mich konzentrieren, Dinge planen und organisieren und hatte dabei sogar etwas …

… Gänsehaut

Dann musste ich den midi-monsieur zum Rugby-Camp bringen und als ich wiederkam, verabschiedete sich auch der RB. auf dem Balkon war es mittlerweile zu heiß, also verlegte ich mein Office vom Balkon aufs Bett.

Kurz unterbrach ich meine Aktivitäten, um das Kind wieder einzusammeln, was erstaunlich schnell ging.

Ich machte dies, das und jenes fertig, bis um 17h30 nichts mehr ging und ich einschlief. (Notiz an mich: Unbedingt die Fenster beim Arbeiten offen lassen, egal wie viel heiße Luft reinkommt. Aber besser heiße, als gar keine Luft.) Nach gut zwei Stunden war ich wieder halbwegs fit und nachdem der midi-monsieur im Bett war, schaffte ich auch noch was weg.

So an die Temperaturen angepasst abreiten zu können, ist schon Luxus, aber anders wäre ich auch deutlich produktiver.

Unnötiger Verkehr

Eine kann ja vom Frankfurter ÖPNV halten, was sie will, aber sooo schlecht ist er ja nicht. Prinzipiell ist vieles gut erreichbar und letztlich ist Frankfurt auch nicht so groß, als dass eine nicht auch viel Rad fahren kann. Das lernt auch schon der midi-monsieur. Und er findet es auch gut, dass wir nicht zu viel Auto fahren. Viele Wege, die wir innerhalb Frankfurts zurücklegen, würden mit dem Auto auch länger dauern (und sei es nur, weil eine drölf Millionen Stunden nach einem Parkplatz sucht). So zum Beispiel der Weg zum Rugby-Club. Da müssen wir aufgrund der Straßenführung und Einbahnstraßen einige unnötige Meter zurücklegen, ganz zu schweigen vom ewigen Stau auf dem Alleenring. Mit dem Rad daran vorbeizufahren, ist da schon deutlich angenehmer.

Derzeit hat der midi-monsieur Rugby-Camp. Das ist eine feine Sache und macht den Kids auch großen Spaß. Aufgrund der Hitze und weil die Pitches völlig ungeschützt in der Sonne liegen fiel die Entscheidung, dass das Rugby-Camp ins Freibad verlegt wird. Freibäder gibt es in Frankfurt aber nur in den „Außenbezirken“*. Was prinzipiell egal wäre, denn die Kids treffen sich mit den Trainern am Club und gehen dann zusammen zum Freibad. Am ersten Tag sind sie auch zusammen zurückgegangen. Doch es zeigte sich, dass der Weg – zumindest hin und zurück – etwas zu weit** ist. Warum sie dann nicht einfach mit der Bahn zurückfahren können, verstehe ich nicht. Stattdessen wurde ausgemacht, dass am zweiten Tag die Kinder nicht am Club, sondern direkt am Freibad abgeholt werden sollen***.

Also fuhr ich den midi-monsieur morgens mit dem Auto vom RB zum Club, denn sonst hätte nachmittags sein Rad da gestanden und ich wäre mit dem Rad entweder zum Club und dann mit der U-Bahn oder zum Freibad und dann mit Kind und Rad in der Bahn zum Club. Also morgens ohne Rad zum Club und ich dann mit der Bahn zum Freibad, das glücklicherweise zwei Eingänge hat und der eine von der Bahn aus relativ gut zu erreichen ist.

Doch dieser Eingang ist für die Autofahrer nicht gut zu erreichen bzw. da gibt es nicht genügend Parkkplätze und so bekamen wir für den dritten Freibadtag die Ansage, die Kids am anderen Eingang abzuholen.

Danke für Nichts. Aber es verwundert auch leider nicht, denn obwohl der Club sehr zentral liegt, werden wirklich viele Kinder mit dem Auto**** zum Training gefahren.

—————————–
* Das zentralste ist vermutlich noch das Brentano-Bad und dass sich das Panorama-Bad auch Freibad nennen darf ist auch ein putzige Euphemismus.

** einfache Strecke: 4,5 Kilometer

*** Top-Idee der autofahrenden Muttis

**** Die Edelkarrendichte auf dem Vereinsparkplatz ist schon krass.

Hitzefrei

Es ist heiß. Ich will gar nicht jammern. Es ist, wie es ist. Und auf eine gewisse Art mag ich es auch.

Als ich den midi-monsieur morgens mit dem Rad zum Rugby-Camp brachte, ging es sogar noch. Auch das Frühstück auf dem Balkon war noch okay, obwohl die Sonne ja morgens auf den Balkon knallt.

Als der RB nach der Schur losfuhr, entschied ich aber, dass ich besser im verdunkelten Schlafzimmer auf dem Bett arbeiten sollte.

Nachdem ich kurz unterbrechen musste, um den midi-monsieur – wieder mit dem Rad – vom Rugby-Camp abzuholen, arbeitete ich weiter auf dem Bett. Telkolierte und ward auf einmal sehr müde. Die Hitze und der daraus resultierende wenige Schlaf forderten ihren Tribut und ich schlief ein.

Es war ja eh klar, dass ich später, nach Essen und Kind im Bett, nochmal mit dem Rechner auf dem kühlen Balkon weiterarbeiten würde.

Ich mag es, dass ich mir ob meiner Selbstständigkeit und des HomeOffice einfach mal hitzefrei geben kann. Lieber arbeite ich in solchen Zeiten nachts ein paar Stunden bei klarem Verstand als tagsüber in einem unklimatisierten Büro total unproduktiv Buchstaben aneinanderzureihen.

Rügbiiii

Jajaja, ich darf „unser“ wirklich gut organisiertes Internationales RugbyJugendfestival nicht als Maßstab anlegen, aber schon letztes Jahr fand ich das französische Turnier nur so semi-gut organisiert. Es wirkte alles so improvisiert und „ja, findet sich schon irgendwie“. Dazu noch, dass es insgesamt nur 4 Toiletten (und etwa 6 Pissoirs für die Herren) gab. Hocktoiletten versteht sich.

Letztes Jahr war aber alles, was Rugby anbelangt noch recht neu. Und der midi-monsieur war zum Spielen da und ich seine Begleitung. Nicht mehr (auch wenn ich wohl noch heute dafür verantwortlich gemacht werde, dass die Trinkflaschen der U8 verschwunden sind). Es war heiß, die Busfahrt lang. Aber das Kind hatte Spaß und gute Spiele.

Dieses Jahr war es anders: Ich war Interims-Teammanagerin*. Ich durfte mich zwar ins gemachte Nest setzen hatte zwar nichts mit der Orga im Vorfeld zu tun, war aber „verantwortlich“ ab Moment der Abfahrt des Busses. Kinderzählen und hoffen darauf achten, dass bei Ankunft in Frankreich auch noch alle da sind. In der Jugendherberge war es dann unser Glück, dass ich der örtlichen Sprache mächtig bin: Ich konnte uns schon einchecken und Zimmer verteilen, sodass das Team vom Kind und die Handvoll Begleiter (neben mir noch 6 Väter) die etwas besseren Zimmer in der ersten Etage bekamen.

Die Jugendherberge war zum Übernachten definitiv besser als der Zeltplatz**. Denn um 22h00 war bei allen Spielern Ruhe und auch die Erwachsenen waren gegen 23h00 im Bett, sodass wir definitiv mehr geschlafen haben als letztes Jahr beim Campen. Ohne Zelte war auch die Abreise zum Turniergelände deutlich entspannter und wir waren sehr pünktlich um 8h45 vor Ort.

Dunkle Wolken verheißen nichts Gutes.

Wir okkupieren einen Treffpunkt (und markieren ihn mit Pavillion und Kinderrucksäcken). Dann muss ich teammanagern: Die Mannschaft anmelden und einen Spielplan organisieren. Anmeldung verläuft problemlos. Spielpläne gibt es am Pitch.

Oder auch nicht – zumindest nicht vor 9h40 (das Turnier sollte eigentlich um 9h30 starten). Da dann schon das erste Chaos: Der Spielplan*** stimmt schon nicht mehr, bevor der erste Ankick war. Es wird rumgewurschtelt, wir versuchen die Regeln**** und Spielzeit zu klären. Einer unserer Trainer muss das erste Spiel pfeifen, unsere Mannschaft spielt das zweite. Die Spielzeit ist für die Altersklasse (zu) kurz: eine Halbzeit à 6 Minuten. Da kommt doch keiner ins Spiel*****…

Es regnet, es ist ungemütlich und insgesamt läuft es mäßig für uns. Eine merkt, dass die Kids wenig in dieser Konstellation miteinander****** spielen. Sie müssen in der Vormittagsrunde drei Spiele spielen. Am Nachmittag sind es vier Spiele (je eine Halbzeit à 8 Minuten*****). Ähnlich wie am morgen bekommen wir den Spielplan erst kurz vor knapp am Pitch. Unser Team muss auch gleich als erstes spielen.

Ab Spiel drei fallen nach und nach die Spieler aus: Der erste wird so hart und dazu unglücklich mit der Gegnerschulter im Zwechfell getacklet, dass er sofort vom Platz muss. Er kann nur flach atmen. Ich gehe mit ihm zu den Sanis: Vielleicht Rippenanbruch. Damit darf er nicht mehr spielen.

Am Nachmittag – wenigstens ist das Wetter mittlerweile gut – sehe ich die freundlichen Sanitäterinnen noch zwei Mal: Einmal mit Verdacht auf Kreuzbandirgendwas und eine gequetschte Hand. Das Knie muss ruhig gestellt werden. Die Hand ist nach Kühlen und Arnikagel wieder schnell in Ordnung.

Die Jungs sind sichtlich froh, dass ich sie begleiten und vor allem auch übersetzen kann. Sie danach dazu zu bringen, sich ruhig zu verhalten ist deutlich schwieriger.

Um 15h20 war unsere Mannschaft durch – so insgesamt, aber auch mit dem Turnier. Viel habe ich von den Spielen am Nachmittag nicht gesehen, da ich ja bei den Sanis war.

Der Bus zurück kann frühestens um 17 Uhr bestiegen werden. Aber wir müssen eh noch auf die U12 warten und zwei weitere Trainer. Das führt dann auch noch fast zu einem Eklat und ich bin echt erschüttert, wie viel Ego so in diesem Verein rumläuft. Ich fürchte, dass die nächste Saison in der U10 noch „spaßig“ wird.

Allen Querelen zum Trotz sitzen wir um 17h40 im Bus (ohne die zwei weiteren Trainer). Der Busfahrer ist auch deutlich organisierter und kooperativer, sodass wir VOR Mitternacht (letztes Jahr waren der midi-monsieur uns ich erst um 1h30 zu Hause) in Frankfurt ankommen und – dank Abholservice durch den RB – auch VOR Mitternacht zu Hause sind.

Der midi-monsieur ist total grumpy und ranzt den RB an, duscht aber doch noch freiwillig und schläft dann sofort ein.

Ich brauch Schnaps, aber vor dem Schnaps muss ich noch als Requisitöse wirken:

Ein Mitra*******

Denn ab morgen führt der midi-monsieur mit der Theater-AG der Schule das einstudierte Stück vor. Und das Kind ist Erzähler, König und Bischof.

Aber jetzt. Jetzt gibt es Schnaps********.

———————————-
* freiwillig gemeldet, da ich dachte, dass es bei einem Turnier in Frankreich hilfreich sein kann, wenn eine Französisch kann.

** Toll gelegener Platz: direkt am Fluss mit Freibad. Nur nachts rauscht die Bundesstraße keine 50 Meter Luftlinie am Kopf vorbei.

*** Es bekam auch nicht jedes Team ein Blatt mit dem Spielplan ausgehändigt, sondern eine durfte es sich abfotografieren. ^^

**** Die französischen Regeln sind in den jeweiligen Altersstufen anders und es gibt bereits andere typischen Rugby-Elemente (Gasse, Gedränge, Hand-off, Vorkick).

***** Zwei Halbzeiten à 5 Minuten wären besser gewesen und zeitlich locker zu machen

****** Es gibt eine eine erste und eine zweite Mannschaft, aber für dieses Turnier ist keine der beiden Mannschaften vollständig gewesen.

******* Mit einem klitzekleinen blasphemischen Detail 😉

******** GinTonic

Rugby on Tour

Ob es nun so schlau war, den midi-monsieur für das Turnier in Besançon zu melden, ist noch nicht so sicher. Zumindest so vom Zeitlichen. Aber sein Motivation ist da und ich finde es auch nett, nochmal ein exklusives Wochenende mit ihm zu haben, bevor er ab nächstem Wochenende vier Wochen in Frankreich ist.

Zum Glück Zelten wir nicht.

Wobei ich noch nicht sicher bin, wie die Jugendherberge als Alternative taugt.

Schauen wir mal wie die Nacht wird. Die Kids scheinen zu schlafen.

Hetzhetz

Irgendwie gibt es wohl ein ungeschriebenes Gesetz, das besagt, dass der Tag vor Fahrten, für die ich packen muss, pickepackevoll ist.

Der midi-monsieur hat erst zur Zweiten, aber der RB und ich sind trotz des späteren Tagesstart noch zu k.o. und schlafen nochmal. Dann wird es mit Frühstück und „noch schnell“ eine e-Mail bearbeiten fast etwas knapp: Ich muss um 13h30 in der Landeshauptstadt sein. Mit dem Auto vom RB stehe ich erstmal im Stadtstau. Ja, die Sache mit dem Reißverschlussverfahren ist nicht so einfach… auf der Fahrt werde ich dann auch angerufen, ob ich nicht eher da sein kann. Vor 13h00 ist aber nicht möglich.

Kaum da werde ich geschminkt und dann gibt’s neue Business-Bilder von mir.

Die Spachtelmasse aka Make-Up (bzw. Foundation – ich weiß noch nicht mal, wie das richtig heißt) fühlt sich nicht gut auf der Haut an. Dabei ist es gutes, leichtes Zeug. Aber ich mag das Gefühl nicht.

Zwei Foto-Durchläufe brauchen wir, dann ist ein Foto dabei, mit dem ich leben kann. Ich bin bei sowas recht uneitel. Außerdem habe ich keine Zeit: Ich muss die E-Mail vom Morgen noch zu Ende bearbeiten und habe noch einen Telko-Termin.

Davor noch eine kurze Mittagspause. Die Kolleginnen freuen sich über den mitgebrachten Kuchen.

Die Telko ist zäh und ich bin sooooo froh, dass wir deswegen nicht nach Berlin mussten.

So muss ich mich nur kurz nach 17h00 in den normalen Wahnsinn Feierabendverkehr zwischen Wiesbaden und Frankfurt begeben. 18h30 bin ich dank Stau erst zu Hause. Ich tröste mich, dass ich mit dem ÖPNV nicht vor 19h00 zu Hause gewesen wäre.

Der midi-monsieur ist seit eine Stunde zu Hause. Dank Schlüssel und Tablet ist das mittlerweile kein Problem mehr.

Ich mache eine Pack- und eine Einkaufsliste, gehe einkaufen, koche Essen, das Kind ist mit Lego beschäftigt, ich suche Sachen zusammen. Dann essen wir. Ich besorge noch zwei fehlende Dinge, während der midi-monsieur sich nicht vom Lego lösen kann.

Ich bin weiter mit der Packliste beschäftigt, um 22h00 geht das Kind ins Bett, ich hänge 3 Ladungen Wäsche auf, während ich diverse Unterlagen fürs Wochenende ausdrucke, kommt der RB nach Hause. Ich verpflichte ihn zu einem GinTonic.

Und dann bin ich auch reif fürs Bett. Der Koffer wird morgen gepackt.

Samstagsdinge

  • Es ist Samstag und der Wecker klingelt um 8h00. Das Kind wird um 9h15 zum Rugby-Turnier abgeholt.
  • Der RB und ich starten den Tag mit einem Marktfrühstück: Kaffee beim Wacker und Waffel … äh … Zimt-Apfelschnecke.
  • Grie-Soß-Päckcher und Obst** gekauft.
  • Gevespert.
  • Marienkäferlarven beobachtet.
  • Möbel aus der alten Wohnung vom RB geholt, Wohnung umgeräumt, Dinge*** verräumt und Zimmer zugestellt.
  • Den RB zum Au-Fest verabschiedet.
  • Das Kind glücklich aber k.o. in Empfang genommen.
  • Dem Kind die Haare geschoren.

    Sieht nicht viel aus, war aber locker ein halber Liter Haare.

  • Einkaufen gegangen.
  • Dem RB aufs Au-Fest gefolgt.

——————————–
* Es ist echt schlimm, wie sehr die Rechten – sehr gefördert von den Medien – mit den Skins gleichgesetzt werden und wie tief das in vielen Köpfen drinsteckt. Klar weiß ich, dass es rechte Skins gibt, aber kennen tue ich nur linke.

** Ja, Rhabarber ist kein Obst.

*** drölfzig Flaschen Schnaps

L wie …

… Laufen übers Vereinsgelände. Übers sehr trockene Vereinsgelände. Übers Vereinsgelände mit vielen Aschebahnen.

Am Ende eines langen Tages auf dem tockenen Vereinsgelände sind die Schuhe auch nicht mehr schwarz.

… wie Lakritz. Wie feinster Lakritz-Likör, den mir der RB von der Whisky-Messe mitgebracht hat.

… wie Liebe. Denn Liebe muss es wohl sein, dass mir der RB Lakritz-Likör mitbringt, obwohl er Lakritz total ekelig findet.
Wobei die Liebe nicht so weit reicht, dass er mich küsst, nachdem ich gerade Lakritzschnaps getrunken habe. 😉