Ertappt

Manchmal ertappe ich mich ja bei dem Gedanken, wenn ich ein bisschen mehr wäre wie z.B. Frau Brüllen, dann sähe es bei uns wie geleckt deutlich ordentlicher aus. Und dann las ich von des Vrouvels lebenslanger To-Do-Liste, ohne dessen Abarbeitung noch nicht mal lesen ohne schlechtes Gewissen drin ist. (Vielleicht Lesen einfach mit auf die Liste schreiben.)

Und dann las ich den Thread, der sich aus des Vrouwels Tweet ergab. Ich las die Diskussion zwischen ihr, Frau Brüllen und Frau Rabe, während ich hochgradig prokrastinierend auf dem Sofa lag; ein halbes Auge schielte stets auf die Wäsche, die abgehängt werden könnte, ein anderes halbes Auge schielte in die Küche, die sich leider nicht von alleine aufräumt und im Hinterkopf meldete sich die gewaschene Wäsche, die noch aufgehängt werden muss. Parallel diskutierte ich noch auf anderen Kanälen über die Vormachtsstellung Deutschlands in Europa. Muss halt auch mal sein.

Und ich weiß auch, dass ich natürlich viel mehr schaffen könnte, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich den Preis zahlen kann und will. Mit meinen derzeitigen Energiehaushaltsstrategien läuft es eigentlich ganz gut. Hier und da wird es mal eng. Das liegt dann vor allem am Job.

Meine „goldene Regel“, weil bei mir halt insbesondere „Wenn ich es nicht mache, macht es halt keiner“ gilt, lautet: Keine Balanceakte am Abgrund (den ich kenne), denn wenn ich ausfalle, bricht alles zusammen.

Schall und Rauch

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich darüber schon mal gebloggt habe, aber ich finde nichts. Naja, manchmal denke ich auch sehr laut.

Heute gab es eine interessante Diskussion auf Twitter, deren Ursprung in einem Tweet von Journelle lag:

Ich habe dazu eine sehr eigene Meinung (haha): Jede soll die Namensentscheidung so treffen, wie sie für sich am besten passt. (Und damit wäre der Post zu Ende.)

Zwei Replies fand ich besonders aufschlussreich:

und

Gerade zweiteren finde ich sehr klug. Denn irgendwie sind wir mal wieder bei „Frauen erklären Frauen, wie sie zu sein und was sie zu tun oder lassen haben“. Dazu gab es neulich eine ähnliche Diskussion, in der es um Frauen ging, die für die Familie den Job aufgaben und bei Scheidung vor dem Nichts stehen. Was ich – weil ich es in der Familie bereits so erlebt habe – wirklich schlimm finde. Aber wir reden hier über erwachsene Frauen, die die Möglichkeit haben (gehabt hatten) sich zu informieren. Ich bin da etwas abgebrüht und sage: Wer es nicht tut, hat halt erstmal Pech gehabt.

Bei der Namesfrage gilt letztlich das Gleiche – auch wenn es nicht annähernd die gleiche Tragweite hat: Frau kann sich dazu an vielen verschiedenen Stellen vollumfänglich informieren (lassen). Wie sie und ihr Partner (wie sieht das eigentlich bei gleichgeschlechtlichen Ehen aus???) sich dann am Ende entscheiden, ist komplett deren Sache. Und es gibt ausreichend Gründe (s. Tweet von Frau Mutti) für die eine oder die andere Entscheidung. Und ich würde mir im Leben nicht anmaßen, das zu bewerten. Ich – für mich – finde Doppelnamen ja auch doof, würde aber keine Frau deswegen für nicht zurechnungsfähig halten.

Als ich damals heiratete und es um die Namesfrage ging, stand für mich fest, dass ich meinen Namen behalte. Für mich ist mein Name ein Teil meiner Identität. Was auch an der Familiengeschichte liegt. Mein Nachname ist nämlich der Mädchennachname meiner Großmutter. Und diese Frau ist bzw. war mein großes familiäres Vorbild.
Dazu kam, dass ich mir nicht vorstelle konnte, wie meine Schwiegereltern zu heißen. Nein, das Verhältnis war nicht schlecht, aber mit dem gleichen Namen wäre eine Nähe hergestellt worden, die es nicht gab. Eine Nähe, die es halt nur zu meinen Eltern geben kann.
Da aber für den Ex und mich klar war, dass wir einen gemeinsamen Namen wollten, nahm er halt* meinen Namen an. Und er behielt ihn auch nach der Scheidung. Ein Doppelname kam für keinen von uns infrage.

Die Sache mit dem Familiennamen ist ja durchaus nett und auch nachvollziehbar. Und ich fand die Idee, dass meine Kinder mal so heißen wie ich, auch ganz töfte. Aber dann wurde ich ja vom Kv schwanger, mit dem ich – zum Glück – nicht verheiratet war. Damit war klar, dass das Kind entweder den einen oder anderen Nachnamen bekommen wird.** Zumindest war das für mich klar. Ich hätte natürlich die Vaterschafts- und Sorgerechtsgeschichte auf nach Geburt verzögern können. Dann (2009) hätte ich das alleinige Namensrecht gehabt und der midi-monsieur würde heißen wie ich.

Letztlich bekam der midi-monsieur den Nachnamen vom Kv. Weil wir, naja ich, überlegt hatten, dass der Kv ja voraussichtlich mehr mit dem Kind unterwegs sein wird als ich. Da ich ja arbeitete und er zu Hause war (zumindest nach dem ersten Jahr). Und da ein Mann mit Kind, das nicht den gleichen Namen trägt, eher in Erklärungsnöte kommen kann als eine Frau mit Kind, fiel die Namenswahl halt so, wie sie fiel.

Nein, ich habe dem nie nachgetrauert, denn mir wurde die Entscheidung ja nicht aufgezwungen. Wir hatten gute Gründe und ich bin auch – trotz Trennung – immer noch fein damit (schließlich sieht der midi-monsieur ja mir deutlich ähnlicher als dem Kv). Es unterstreicht vielmehr meine Gedanken/ Gefühle zur Elter-Kind-Beziehung:

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.

Khalil Gibran

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* Seine genauen Beweggründe weiß ich gar nicht. Aber ein bisschen schwang wohl auch „Befreiung“ mit. Außerdem fand er es auch ein bisschen cool, mit meinem Nachnamen wie ein bekannter Mathematiker zu heißen.

** Was nur zwei Drittel der Wahrheit ist: Dadurch, dass der Kv Franzose ist, hätte der midi-monsieur auch einen Doppelnamen bekommen können. Aber da ich sowas ja schon für mich ablehne, kann ich das ja schlecht meinem Kind einfach aufs Auge drücken.***

*** Ich hätte natürlich auch Trick17 machen können und meinen Nachnamen, der auch ein Männervorname ist, dem midi-monsieur als Zweitnamen geben können.

12von12

Mal wieder 12von12 und ich merke, dass diese Aktion immer mehr dazu dient, überhaupt was auf instagram zu posten. Ich tweete Bilder mittlerweile mehr, denn sie auf instagram zu posten. Irgendwie ist die instagram-Lust nicht so groß, was auch daran liegt, dass die Bilder nicht mehr chronologisch zu sehen sind und dass es mit der Werbung immer schlimmer wird. Nunja, sollte es jemals einen kostenpflichtigen instagram-Client geben, mit dem diese Probleme nicht mehr bestehen, werde ich ihn mir wohl sofort installieren.

Und für alle, die kein Instagram haben bzw. auf Instagram den Überblick verloren haben, wann ich welches Bild gepostet habe, hier alle Bilder von heute von 1 bis 123.

#1: Ich war bereits um kurz nach 8h00 wach, weil die Rolläden zu weit offen waren und es dadurch zu hell war im Zimmer. Aber nachdem ich die Rolläden zu’er gemacht hatte, konnte ich noch mal bis 10h00 schlafen und wache dann im ziemlich dusteren Zimmer auf.

#2: Der Blick in den Spiegel war etwas … speziell. Das Abschminken war gestern abend etwas zu kurz gekommen.

#3: Nachdem ich geduscht hatte, kontrollierte ich die Schulmaterialien vom Kind und glich es mit der Liste ab, die wir fürs am Montag beginnende Schuljahr bekommen haben.

#4: Auf dem Weg zum Friseur (für den midi-monsieur) und zum Materialkaufen wollten wir eine Waffel (und Bratwurst) frühstücken, aber, Schreck, der Waffel- und Bratwurststand ist weg. Wer macht den sowas? (Gab’s halt Kaffee bzw. Kindercappuccion und Schokocroissant.)

#5: Auf dem Weg zum Friseur lag ein Papierwarenladen, den ich gar nicht auf dem Schirm hatte. So konnten wir praktischerweise den Materialkauf noch schnell erledigen.

#6: Der midi-monsieur musste zur Schur.

#7: Ich hatte mir zwei neue Lippenstifte gegönnt. Einen davon musste ich gleich auftragen. Und dann musste ich beim Fotomachen mit dem komischen „Verschönerungs“-Filter der Kamera spielen. Nunja, ich finde mich ja nur bedingt fotogen, aber dann bitte ohne Filter.

#8: Als ich kurz einkaufen war und schon an der Kasse die ersten Artikel aufs Band legte, ging der Feueralarm los. Und so kam es, dass meine Einkäufe im Supermarkt waren und ich draußen (bis die Feuerwehr kam und unverrichteter Dinge wieder abzog).

#9: Auf dem Weg noch schnell ein Geschenk für die Geburtstags- und Einweihungsparty zu besorgen, gingen wir übern Bernemer Kerweplatz: Natürlich hängt de Lisbeth schon.

#10: Wir wollten nach Offenbach. Leider mit der S-Bahn, denn das Wetter war nicht ausreichend fahrradtauglich.

#10b: Hier fehlt ein Bild von mir und dem midi-monsieur auf einem Bahn-Rad, um den guten Kilometer zwischen S-Bahn-Station und Partylocation zu überbrücken. Aber auch besser, dass es nicht dokumentiert wurde, wie wir total unverantwortlich unterwegs waren (kein Helm, er hinten drauf).

#11: Die Gastgeber möchten Kunstrasen auf ihren riesen Balkon legen. Und weil mir die eine Kunstrasenprobe (jaha, da gibt es verschiedene Sorten wie Teneriffa oder Trendy) so gut gefiel, durfte ich sie als Handschmeichler behalten.

#12: Eine Gästin – NICHT ich – hatte Nussecken gebacken. Ja, die kann man natürlich das ganze Jahr über essen, aber diese kleine Variante assoziiere ich ja doch eher mit Weihnachtskeksen. Was mich natürlich nicht davon abhielt, drölf Millionen davon zu essen. Außerdem waren die Temperaturen ja auch nicht viel höher als die letzten Jahre zu Weihnachten.

#13: Ein Geschenk zur Einweihung war Einhornkotzedurchfalllikör. Nunja, ich mag ja so süßes sahniges Zeug nicht sonderlich. Es roch sehr nach Baileys und schmeckte auch so, wenn man sich nicht allzu viele Gedanken über die Farbe machte. Für einen kleinen Absacker ok.

Alle 12von12 sammelt wie immer Draußen nur Kännchen.

12von12

12 Bilder am Zwölften sammeln. Heute gewissermaßen parallel mit Frau Rabe. Für die besondere Note war ich mal schwarz-weiß unterwegs.

#1: Der Tag fängt damit an, dass das Ebbelwoi-Tasting aufhört.

#2: Trotz kurzer Nacht verschicke ich noch vor 9h00 berufliche e-Mails. (Eigentlich hätte ich um 10h00 einen Tattoo-Termin gehabt, aber der wurde um 8h20 abgesagt und auf Freitag verschoben.)

#3: Nachdem Frau Rabe und ich per WA in Nebenzimmern geklärt haben, dass alle wach sind und Hunger haben, wird Pancake-Teig angerührt. Für den braucht’s flüssige Butter, was ohne Mikrowelle für einen kleinen Moment eine Herausforderung ist, aber ein Wasserbad reicht für die kleine Menge aus.

#4: Der große kleine Rabe kennt nun auch Hagelslag.

#5: Als ich duschen will, riecht es im Bad nach Kaffee. Ich trinke aber gar keinen Kaffee (zu Hause). So ist das, wenn noch eine Erwachsene in der Wohnung ist.

#6: Der große kleine Rabe interessiert sich (gefühlt) für alle Bilderbücher vom midi-monsieur. So komme ich zu dem Vergnügen, seit langem mal wieder den Grüffelo vorzulesen.

#7: Ich gestehe: Ich habe den großen kleinen Raben mit dem Minions-Karten-Sammelfieber infiziert. Und weil er seit gestern 8 Sticker hat, die er ja gegen 2 Wackel-Minions eintauschen kann, kommt er bereitwillig mit zum Einkaufen und schiebt auch den Einkaufswagen.

#8: Wir haben tatsächlich Glück, als wir gegen 14h30 zum Markt aufbrechen, denn wir haben das einzig lange trockene Zeitfenster erwischt. Für die weitere Hessisierung bzw. höchst spezifisch Bernemerisierung gibt’s Marktkaffee mit Latte Macchiato für die Muttis und Kinder-Cappucino für die kleinen Raben, Waffeln und Worscht.

#9: Nachdem wir auf Wunsch vom großen kleinen Raben die Berger noch ein Stück gelaufen sind, kann er irgendwann doch nicht laufen und ich fahre mit ihm zwei Stationen mit dem Bus.

#10: Auf dem Markt gab es die ersten Ockstädter Kirschen. So lecker!

#11: Abends lasse ich die Raben alleine und treffe mich mit einer Freundin fürs Kino. (Frankfurter erkennen sicherlich, in welchem Kino wir waren.)

#12: Rückfahrt nach einem tollen Film*.

Alle 12von12 sammelt wie immer Draußen nur Kännchen.

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* Die Erfindung der Wahrheit – sehr, sehr empfehlenswert!

Liebes Tagebuch am Fünften (Juli)

Ein bisschen lustig und interssant hätte ich es ja schon gefunden, wenn ich The Queen Mother of Tagebuchblogging nicht am 1. sondern heute, am 5. Juli besucht hätte. So gibt es halt nur meine Sicht darauf, was ich heute eigentlich den ganzen Tag gemacht habe:

1h00 Für meine Verhältnisse bin ich früh im Bett. Und obwohl ich noch lesen will, schlafe ich ziemlich schnell ein.

8h07 Ich werde wach und wundere mich, warum das Licht am Bett (noch? wieder?) an ist.

8h42 Das Kind spukt rum und ist rappelig. Er kuschelt sich kurz an, beschließt dann aber, sich fertig machen zu wollen. Dafür dass der Hort so doof ist, hat er es ziemlich eilig heute hinzukommen.
Nein, ich müsse noch nicht aufstehen. Er macht sich selbst fertig. Waschen, anziehen, was essen.

9h02 Der midi-monsieur sagt mit Tschüss. In langer Jeans und langärmligen Oberteil. Ja, so warm würde es heute nicht. (Außerdem hat er es ja eilig und keine Zeit, sich nochmal umzuziehen.)

9h11 Ich stehe auf. Ziehe meine Runden durch die Wohnung. Ich bräuchte mal eine Fee, die aufräumt. Und Wäsche waschen muss ich auch dringen. Immerhin fährt das Kind am Samstag zum Papa (also ich bringe ihn nach Paris). Da braucht er schon ein paar Klamotten.

9h18 Anruf auf dem Handy. Ein Auftrag „droht“. Ich darf mir aber noch überlegen, ob ich ihn annehmen will/ kann.

9h40 Hunger treibt mich in die Küche. Unterwegs mache ich schon mal den Rechner an. (Und denke witerhin übers Aufräumen und Wäschewaschen nach.)

9h48 Anruf aus „meiner“ Agentur. Wir ärgern uns zusammen über die Doof- und Unverschämtheit eines bestimmten Fachverlags.

9h52 Ich sitze mit Brot vorm Rechner und verschicke einen Text. Dann lande erstmal bei Twitter. Der Besuch von Frau Rabe wird mit Inhalten gefüllt 😀

10h55 Spülmaschine ausräumen, Spülmaschine einräumen. Tabula rasa quasi im Wortsinn machen und mal den Esstisch aufräumen. Dabei auch endlich mal die Geburtstagsdeko wegräumen.
Im Gäste- bzw. meinem Zimmer will ich mich eigentlich um die Wäsche kümmern, bleibe dann aber am Kindle hängen und lese ein Kapitel.

12h15 E-Mail an Kunden verschickt. Ich habe Hunger. Aber erstmal kümmere ich mich wirklich um die Wäsche.

12h27 Anruf für noch einen Auftrag. Wobei es eigentlich nur die Fortsetzung von einem anderen Auftrag ist.

14h20 Ich habe gegessen, das Bad aufgeräumt, das Schlafzimmer weiter zugerümpelt. Und mein Zugticket von Bochum nach Frankfurt gebucht. Denn ich werde zum PetShopBoys-Konzert gehen. Hihihi.

14h40 Nachdem mich die Frische Brise drauf gebracht hat, habe ich auf meinem Handy die App von momox und re:buy installiert und scanne nun die DVD-Sammlung. Teilweise sind die Preisunterschiede enorm. Teilweise gibt es nur ein paar wenige Cents. Ich könnte auch gucken, ob ich die DVDs über Am*zon verticke, aber da ist der Aufwand ungleich höher: DVDs einzeln verwalten, verpacken und verschicken. Ich glaube nicht, dass sich das lohnt. Und ich will ja nicht Gold damit verdienen, sondern die Schublade leer machen.

16h20 Ich hatte noch überlegt, ob ich im Hort anrufen muss, damit das Kind bis zum Ende bleiben kann. Denn eigentlich – also während der Schulzeit – wird das Kind mittwochs um 16h00 vom Hort losgeschickt. Als es Sturm klingelt, hat sich die Frage erübrigt. Sie haben ihn geschickt. Naja, auch nicht schlimm. (Mein Arbeitspensum für heute hält sich sehr in Grenzen, merkt man, oder?!)

16h41 Die Unterlagen zu dem fortgesetzen Auftrag kommen an.

16h55 Weil der midi-monsieur so interessiert am ausmisten ist und er ja auch sein Zimmer aufräumen soll, verdonnere ich ihn direkt mal, sein Bücherregal auszumisten. Er darf selbst entscheiden, was raus muss. Interessanterweise wählt er sehr ähnlich wie ich es getan hätte.

17h45 Während das Kind sich fürs Aikido-Training fertig macht, gehe ich mit ihm noch schnell seine CDs durch. Auch da dürfen ein paar Platz machen.
Nun haben wir einen guten Medien-Haufen, der raus muss. (Ihr könnt ja mal stöbern, alles andere kommt zu momox/re:buy oder wird an der Straße ausgesetzt.)

18h45 Ich springe schnell unter die Dusche, dann in den Rock und das Top und gehe flotten Schrittes los, um das Kind vom Aikido abzuholen.

19h30 Die ersten DVDs und Bücher sind weg. Ich freue mich, dass ich immer Kartons horte, so kann ich die gewünschten Sachen schnell verschicken.

19h40 Das Kind dattel daddelt auf dem Tablet und ich mache Nudeln. Zum Glück habe ich noch eingefrorene Bolgnese-Soße.

20h15 Wir essen.

20h55 Absprache mit der befreundeten Familie: Der Sohn ist der beste Kumpel vom midi-monsieur und schläft morgen bei uns. Wir wollen vorher noch zusammen bei uns grillen.

21h00 Die Tabletzeit vom midi-monsieur ist nun vorbei. Ab ist Bett. Aber vorher muss er noch vorlesen.

Ich werde mich gleich noch um die Wäsche kümmern und ein bisschen putzen (bei den Temperaturen kann ich das nicht am hellichten Tag). Und dann werde ich wohl auf dem Sofa versumpfen oder so.