Was meint er nur?!

Ich weiß gar nicht, was der RB hat: Nur weil ich drei verschiedene Backwaren zubereite, übersprungshandele ich doch nicht gleich meine Nervosität wegen der ersten Begegnung zwischen meinen Eltern und dem RB. Pfffff…

Ich meine, irgendwas müssen wir ja mitnehmen. Und es hätte ja sein können, dass das eine oder andere davon nichts wird. ^^

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* Rezept hier

** nach diesem Rezept

*** Hierzu gibt es auch ein Rezept.

Am Rad drehen

Vor bald 20 Jahren kaufte ich mir mein erstes Mountainbike: ein blaues Kona mit Federgabel. Wir hatten viel Spaß miteinander. Und hätten vielleicht immer noch Spaß zusammen, wenn es mir nicht geklaut worden wäre. Das war vor ca. 13 Jahren. Da war es frisch gepimpt: Einige Parts (Lenkergriffe sowie Brems- und Schaltzüge) waren rot und es sah toll aus. Nunja, weg ist weg.

Seit 13 Jahren besitze ich nun – nicht als Ersatz für das geklaute Rad – mein schwares Pferd: ein Specialized Epic. Das hat mich bereits über die Alpen getragen und auch sonst durch die Gegend. Eine lange Zeit – Schwangerschaft und ersten Jahre vom midi-monsieur – stand es ziemlich ungenutzt rum und wurde dann auch erstmal nur zum Ziehen des Anhängers genutzt. Ans Mountainbiken dachte ich nicht mehr. Auch nicht, als die Zeit mit dem Fahrradanhänger vorbei war. Ich nutzte das Rad noch zum Fahren in der Stadt. Aber es ging ihm nicht gut. Ich hatte es leidlich gepflegt und damit zu fahren machte kaum mehr Spaß. Das änderte sich auch nicht, als es vor 4 Jahren notgedrungen eine neue Federgabel brauchte.

Vor 2 Jahren gönnte ich dem schwarzen Pferd eine Generalinspektion mit neuer Schaltung und Kurbeln und auf einmal machte es wieder Spaß, mit dem Rad zu fahren. Ich fing wieder an, durch Gelände zu gurken und mache das seitdem so regelmäßig wie möglich.

Und so hat das Rad in in den vergangenen 13 Jahren einiges gesehen und mitgemacht, aber was es bis vor zwei Tagen nie war: ein Politikum und ein Indiz*.

Auch wenn ich mittlerweile, weil ich noch eine weiteres Fahrrad habe**, mit dem Mountainbike weniger in der Stadt unterwegs bin, fahre ich mit dem Mountainbike gerne in die östliche Nachbarstadt***, da die Strecke am Main ausreichend uneben ist, dass der Einsatz eines gefederten Fahrrads gerechtfertigt ist.

Und entgegen landläufiger Meinungen fahre ich nicht dahin, um zu arbeiten. Nein, ich fahre dahin, weil der RB da arbeitet und ich ihn dann wahlweise beim Arbeiten stören oder unterstützen kann, weil ich ihn von der Arbeit abhole, weil ich ihn kurz küssen möchte … weil ich es kann und will, aber nicht weil ich (dahin) muss.

Bisweilen kann es dabei vorkommen, dass mein Rad – eher sehr selten**** – mal in Offenbach stehen bleiben muss. Auch dafür gibt es viele Weils, zum Beispiel weil es regnet oder weil wir uns mit einem anderen Verkehrsmittel weiter fortbewegen oder weil ich schwer verletzt nicht mehr Rad fahren kann*****. Und weil ich das Rad so ungern draußen anschließe******, finde ich es toll, dass es im Laden vom RB******* untergestellt werden kann.

Das kann eine finden, wie sie will, aber das ist alles kein Grund, am Rad zu drehen.

Gelegentlich steht mein Rad sogar in der Bahn.

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* für Hirngespinste, die aus vielerlei Gründen nie wahr werden

** Ganz eigentlich gehört es ja dem midi-monsieur. Ich habe aber Nutzungsrechte, solange das Kind noch nicht groß genug für das Rad ist.

*** Offenbach

**** bisher zwei Mal

***** Zum Glück nicht der Fall

****** zumindest über Nacht

******* seinem (!), nicht unseren

 

E25

Heute kam ich mir ja ein bisschen vor wie eine Mystery-Tasterin. Nur mit dem Unterschied, dass der Tasting-Maître* ja wusste, dass ich da war und ich – zumindest bis zur Pause** – die anderen eigentlichen Tasting-Kundinnen „bespitzeln“ konnte.

Interessant war es, den eigenen Freund auch mal bei diesem Teil*** seiner Arbeit zu erleben. Ich habe mich bemüht, ihn nicht die ganze Zeit über anzuhimmeln. Und ich kann sagen: Das macht der schon ziemlich gut.**** 🙂

Und weil ich da so reingeschmuggelt beisaß, musste ich mich ja irgendwie erkenntlich zeigen. Pah, nicht was ihr denkt. Da war es sehr praktisch, dass die Spülmaschine wiederholt „E25“ anzeigte. So was fuchst mich ja und so kroch ich mit youtu.be auf dem Handy in die Maschine, schöpfte Wasser raus, friemelte Plastikteile ab, drehte an Rädchen, fummelte alles wieder an Ort und Stelle und – tadaa – das Maschinchen schnurrte wieder.

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* der RB

** Wenn eine den Chef und Tasting-Maître küsst, gehört sie anscheinend irgendwie dazu+.
+ zum Laden

*** Wir arbeiten ja hin und wieder vis-à-vis an Apfelbuch und Laptop und beim Verkauf habe ich ihn ja auch schon beobachten können.

**** Wer Bock auf ein interessantes, kurzweiliges und lustiges Tasting zu Gin, Whisky oder auch Rum hat, kann ja mal hier gucken.

***** So nennt mich der RB gelegentlich. Keine Ahnung, warum

Feud und Leid

Freud und Leid liegen bekanntlich nah beieinander. Auch kulinarisch. Nur 500 Meter* liegen zwischen dem Bornheimer Dorfstadl und dem Sonamu. In dem einen waren wir am Montag essen, im anderen heute. Ich war in beiden auch schon mal ohne den RB essen und hatte beide in guter Erinnerung.

Aber die Montagslokalität hat deutlich in der Qualität abgebaut. Ich will gar nicht auf den lieblosen Beilagensalat, der nach Salatkrönung schmeckte, eingehen und auch nicht darüber nölen, wie schlecht das Wiener Schnitzel (ja, echtes, nicht Wiener Art) war. Und dass es zwei kleine Schnitzel waren, ist dabei noch der kleinste Kritikpunkt.
Das Essen war da mal wirklich lecker. Jetzt leider nur noch okay. Es macht den Eindruck, als verkomme das Ganze zu einer Kneipe, wo sich zum Skatkloppen beim Bier getroffen wird. Da war es auch schon fast egal, dass wir nicht mit Karte zahlen konnten (was früher ging).
Sorry, but not sorry, den Laden kann ich leider nicht mehr empfehlen.**

Dafür hat uns dann der heutige Restaurantbesuch entschädigt: Koreanisch isst eine ja eh nicht so oft. Da muss eine sich erstmal bewusst werden, dass das zwar irgendwie asiatisch ist, aber dann doch ganz anders als Sushi, Thailändisch oder berühmten sieben bis acht köstlichen Kostbarkeiten***. Entsprechend lang brauchten der RB und ich, um uns auf der eigentlich nicht sehr großen Karte für Vorspeisen und Hauptgerichte zu entscheiden. Aber gelohnt hat es sich.

Leider habe ich mir nicht gemerkt, wie all die leckeren Sachen heißen. Aber weil eben lecker, besonders und nett (der Service) war, gibt es eine klare Empfehlung**** fürs Sonamu*****.

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* Zumindest, wenn ein es in Relation dazu setzt, dass die ganze Berger Straße 2,3 Kilometer lang ist.

** Es ist schon sehr aussagekräftig, dass wir keine Fotos vom Essen gemacht haben.

*** Hier wollte ich eigentlich auf Rüdiger Hoffmann’s 8 Kostbarkeiten verlinken. Aber manche Dinge sind in der Erinnerung lustiger als dann wirklich.

**** Ein klitzekleines bisschen unschön war, dass die Hauptgerichte nicht zeitgleich serviert wurden.

***** Reservierungen unbedingt erforderlich

A und O

Gesehen im tiefsten Saarland; da, wo es kein Netz gibt und wo sich Fuchs und Hase gut‘ Nacht wünschen:

Und hübsche Gewächse:

Wein ist ja dann doch eher organisch 😉

Sehr üdüllisch da im Land von Lyoner und Schwenker, aber ich war froh, als wir bei Mainz wieder dauerhaft* auf Zivilisation trafen.

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* Klar gibt es Kaiserslauern auf der Strecke**, aber die A63 ist – mal abgesehen von den darauf fahrenden Autos – tot. Da ist nichts. KEIN EIN.ZI.GER RAST.HOF. Was meiner Laune auf der Hinfahrt nicht sonderlich zuträglich war.

 

** Da gibt es sogar einen Möbelschweden, wo der RB und ich nun auch diese Beziehungshärteprobe bestanden haben.

Elefantenrunde

„Schaaatz“, setzte ich an, als der RB am Mittag nach einer aushäusigen Nacht mit Konzert leicht verkatert nach Hause kam, „Schaaatz, das Wetter ist schön. Das Kind muss gelüftet werden.* Und ich brauche Bewegung.** Ich habe eine kleine Tour mit dem Rad geplant.***“

Er erkannte schnell: Widerstand ist zwecklos und wir stiegen zu dritt aufs Rad. Also, jede auf ihres. Logisch.

Der RB sieht da einen Elefanten in der Tourführung.****

Zwischenstopp an Frankfurts klaffender Wunde. *seufz*

Wie immer im Stadtwald und Grüngürtel: Schön war’s!

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* Der war so aufgeregt wegen der bevorstehenden Klassenfahrt.

** Das rechte Knie nicht. Aber es wurde mit Bandage ruhig gestellt.

*** Naja, es waren zwei kleine, die aneinander anschließen. Und die zusammen mit der nicht geplanten Rückfahrt durch die Stadt gut 24 Kilometer ergaben.

**** Wer den richtigen Winkel rausfindet, kann ja mal kommentieren. Ich seh nämlich nix.

Tagewerk

Ein Teil des heutigen Tagewerks

Diverse Pflanzen eingepflanzt

  • Gurken
  • Rosmarin
  • 2x Lavendel
  • 2x Thymian
  • Schokominze
  • Lorbeer
  • Himbeere
  • Tomate

und einige umgetopft

  • Hibiskus
  • Apfel
  • Einblatt
  • Elefantenfuss
  • Ficus

Nicht im Bild: die geputzte und aufgeräumte Wohnung (abgesehen vom Rumpelzimmer).

Sehr produktiver Tag!

Fake-News

Möglicherweise tue ich meinen Followerinnen Unrecht, wenn ich nun Folgendes aufkläre:

In diesem Tweet steht zweimal „Fake“ und zwar so, dass sich die beiden NICHT gegenseitig – à la Minus mal Minus ergibt Plus – aufheben. Und das Ganze hat ja eine Vorgeschichte:

Für den midi-monsieur ist das Thema Heiraten gerade ziemlich groß. Also so seit ca. zwei Monaten. Das hat sicherlich damit zu tun, dass die Sache zwischen dem RB und mir durchaus ernst ist und das Kind sich so seine Gedanken macht und aus dem Bisschen, das er kennt (bislang erst auf einer Hochzeit), sich seinen Reim macht. Ein Rolle spielt sicherlich das Bedürfnis vom midi-monsieur nach Sicherheit: Er mag den RB, akzeptiert ihn wirklich und merkt auch, wie gut es mir mit dem RB geht. Das soll bitte so bleiben.*

Allerdings weiß der midi-monsieur auch, dass eine Heirat keine Garantie für „das bleibt so“ ist. Und so wird hier, da der RB und ich uns bei diesem Thema sehr einig sind, sicherlich nicht mehr als fakegeheiratet.

Weder Ehe-, Verlobungs- noch Freundschaftsring.**

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* Wünscht sich nicht nur der midi-monsieur, sondern auch der RB und ich.

** Den habe ICH MIR kurz nach der Trennung vom Kv geschenkt.

L wie …

… Laufen übers Vereinsgelände. Übers sehr trockene Vereinsgelände. Übers Vereinsgelände mit vielen Aschebahnen.

Am Ende eines langen Tages auf dem tockenen Vereinsgelände sind die Schuhe auch nicht mehr schwarz.

… wie Lakritz. Wie feinster Lakritz-Likör, den mir der RB von der Whisky-Messe mitgebracht hat.

… wie Liebe. Denn Liebe muss es wohl sein, dass mir der RB Lakritz-Likör mitbringt, obwohl er Lakritz total ekelig findet.
Wobei die Liebe nicht so weit reicht, dass er mich küsst, nachdem ich gerade Lakritzschnaps getrunken habe. 😉