2018-F&A

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
9.

Zugenommen oder abgenommen?
etwas zu.

Haare länger oder kürzer?
Viel kürzer.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleich.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr (für Urlaub).

Der hirnrissigste Plan?
Ich mache keine hirnrissigen Pläne – also aus meiner Warte heraus. Andere mögen das anders sehen.

Die gefährlichste Unternehmung?
So spontan ich auch bin, aber in Gefahr begebe ich mich nicht.

Der beste Sex?
Also, das ist … nein, ich werde jetzt nicht aus dem Nähkästchen plaudern.

Die teuerste Anschaffung?
Keine größeren Anschaffungen gemacht.

Das leckerste Essen?
Viel lecker gegrillt. Und die Crepes in der einen Creperie kurz vorm Pointe du Raz waren schon sehrsehr gut.

Das beeindruckenste Buch?
Ich kam nicht wirklich zum Lesen bzw. schlafe sicher nach 2-5 Seiten ein, sodass ich „Inside AfD“ bislang noch nicht beenden konnte, obgleich es durchaus spannend und interessant ist.

Der ergreifendste Film?
Ich habe nicht viele Filme gesehen. Und ergriffen hat mich davon eher nichts.

Die beste CD?
Die einzige CD, die ich mir 2018 gekauft habe, war die neue von Zaz. Aber hierläuft viel Musik. Viel neues ist mit dem RB eingezogen. DIE eine beste CD gab es aber 2018 nicht. Wobei … wenn ich mich entscheiden müsste, dann „Between the lines“ von The Hacklers.

Das schönste Konzert?
New Model Army (Ayo, Baboon Show, Feine Sahne Fischfilet, The Busters)

Die meiste Zeit verbracht mit…?
… dem mini-monsieur und dem RB

Die schönste Zeit verbracht mit…?
… RB.

Vorherrschendes Gefühl 2018?
Hui, alles anders, alles toll.

2018 zum ersten Mal getan?
ganz kurze Haare.

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Mich verliebt. Mir Sorgen um meinen Papa gemacht. Urlaub.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– Lungengeschichte von meinem Papa
– den Franzosen, der mein Nein nicht sofort akzeptierte
– Schlaganfall von meinem Papa

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Meinte Mutter davon, dass sie ihre Schmerzmittel nehmen soll (und muss). Ist noch nicht vollbracht

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Da zu sein. Ein kleines Geschenk als Geste.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Zeit, der RB sich selbst und Unterstützung.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Ja, klar will ich Dich wiedersehen.“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Wir sind immer für Dich da“

Mehr Kohle oder weniger?
Mehr.

Besseren Job oder schlechteren?
Immer noch selbstständig, aber mit neuen Autraggebern.

Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Die Erkenntnis, dass ein Mann doch in mein Leben passt.

Mehr bewegt oder weniger?
Physisch habe ich mich etwas weniger bewegt. Ansonsten hat sich hier viel bewegt.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
Nichts Ernsteres.

Davon war für Dich die Schlimmste?
nichts.

Dein Wort des Jahres?
Seebrücke.

Dein Unwort des Jahres?
Krankenhaus.

Dein Lieblingsblog des Jahres?
Ich habe keinen Lieblingsblog. Ich lese die Blog in meiner Blogroll gerne.

2018 war mit einem Wort…?
Glitzer-Flitter.

Dein grösster Wunsch fürs kommende Jahr?
Dass mein Vater weiter Fortschritte macht und der Frust über die kleinen Schritte nicht überwiegt.

Damals: 2017, 2016, 2015, 2014, 2013

Ruhe

Beim Blick auf den kleinen Kalender da in der rechten Menüleiste dreht mein innerer Monk ja etwas hohl: Da gibt mittlerweile ein paar viele Tage, an denen ich nicht täglich gebloggt habe. Und ich weiß auch noch nicht, ob ich sie nachbloggen werde. Denn der Grund fürs Nichtbloggen war: keine Zeit. Der Schreibtisch und die To-Do-Liste quellen (immer noch) über. Aber ich bin ja zum Glück keiner verpflichtet, täglich zu bloggen. Auch wenn nach drei Jahren ja schon fast von Gewohnheitsrechten die Rede sein könnte.

Dazu kommt, dass ich den Blog neu aufsetzen muss, damit ich wieder Bilder bloggen kann. Ich habe dazu schon umfangreiche Hilfestellung bekommen, muss mich aber mal damit auseinandersetzen. ABER: keine Zeit (s.o.).

Vielleicht brauche ich auch einfach eine schöpferische Pause fürs Blog. Vielleicht aber auch nicht. Ich weiß es nicht. Vielleicht überkommt es mich direkt heute Abend und ich komme wieder in den Blogflow. Was weiß ich.

Auf jeden Fall: Mir geht es sehr gut. Das Privatleben ist immer noch sehr primast und glücklich sind der RB und ich auch noch.

Kuh vom Eis

Puuuh, das war jetzt ein ganz schönes Mammutprojekt. Seit zwei Wochen stand die Mammutkuh auf dem Eis und bewegte sich nicht weg.

Dass ich daran nicht so lockerflockig vor mich hinschreibe, war mir zwar klar, aber dass ich da so ewig lang dransitze, hätte ich nicht gedacht.

Nun gut. Es ist erstmal fertig und beim Kunden.

Jetzt kann ich hoffentlich wieder besser schlafen.

Eierlaufen

Wenn eine den Wecker zwar stellt, aber nicht für Samstag aktiviert, kann es sein, dass eine fast den Saisonstart beim Rugby verschläft.

Aber nur fast.

So habe ich binnen 45 Minuten:

  • das Kind geweckt,
  • Waffelteig gemacht,
  • das Kind zum Anziehen bewegt,
  • mich angezogen,
  • das Kind befrühstückt,
  • das Kind angetrieben, sich um Mundschutz und Trinkflasche zu kümmern,
  • eine Kiste mit Waffelteig, Bananen und Nüssen aufs Rad geschnallt
  • per Pedale mit Kind in 10 Minuten den Pitch erreicht

Der Saisonauftakt war gut. Aber die Konstellationen bleiben weiterhin spannend, wenn nicht sogar anstrengend.

Entspannung

Es ist interessant: Während ich von Sonntags bis Donnerstags am Abend, wenn das Kind im Bett ist, oft nochmal den Laptop aufmache und arbeite*. Teilweise bis spät, sodass mir das Aufstehen am nächsten Tag schwerfällt. So kann ich das nur in Ausnahmefällen am Freitag- oder Samstagabend machen. Obwohl es da ja, viel sinniger wäre (mal von der grundlegenden Sinnhaftigkeit des Nachtsarbeitens abgesehen), da ich ja für gewöhlich am darauffolgenden Tag ausschlafen kann.

Aber irgendwann muss ich dann doch auch mal ausspannen und nicht an irgendwelche Texte zu irgendwelchen schlimmen Krankheiten denken. Und das geht sehr gut mit dem RB … zum Beispiel, wenn wir es uns wie heute mit Eis und Whisky ins Bett gemütlich machen und Peaky Blinders** gucken.

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* Der RB „zum Glück“ auch oft, sodass er viel Verständnis für selbst und ständig hat.

** Sehr zu empfehlen. Ohne den RB wäre ich nicht drauf gekommen.

WGE

Seit ein paar Tagen stehen hier schon die Zutaten für eine neue Eiskreation. Ich mag ja Eis mit Nussgeschmack. Mein absoluter Favorit: Pistazieneis. Für mich auch der Indikator schlechthin, ob eine Eisdiele gut ist oder nicht. Irgendwann wage ich mich auch mal an Pistazieneis.

Heute wurde es aber erstmal Walnuss-Granatapfel-Eis:

Zutaten
2 Eier
135g Rohrucker (geht vermutlich auch mit Kristallzucker)
1 Be Mascarpone (250g)
1 Be Schlagsahne (200g)
130g Walnusskerne (mit der Hand zerkleinert)
2 EL Ahornsirup
2 EL heißes Wasser
60 cl Granatapfelsirup

Zubereitung
Eier mit 100 g Zucker aufschlagen (erst ein Ei, dann das zweite zufügen, dadurch wird es fluffiger),

währenddessen einen Teil (2-3 EL) des restlichen Zuckers in eine heiße Pfanne geben, wenn’s anfängt zu karamelsieren, Walnüsse zugeben und Rest vom restlichen Zucker drübergben. Unter Rühren karamelisieren, Ahornsirup draufgeben, rühren, Wasser draufgeben, rühren, aus der Pfanne und abkühlen lassen,

parallel kann eine – wenn sie eine Küchenmaschine benutzt – unter die Eier-Zucker-Masse nach und nach die Mascapone unterrühren, dann die Sahne einrühren, wenn alles vermischt: Masse kaltstellen (mind. 1 Stunde).

Eismasse in Eismaschine geben, wenn es anfängt zu frieren ca. 40 cl Granatapfelsirup zugeben, weiterrühren bis gefroren.

In TK-Behälter Eismasse mit karamelisierten Walnüssen vermengen und den restlichen Granatapfelsirup unterziehen (muss nicht komplett vermischt sein).

Kühlen.

Genießen.

Ungehalten

Seit dem Urlaub ist meine Brille kaputt. Seit nun 24 Tagen. Ich kann sie noch benutzen, aber der linke Bügel muss regelmäßig ans Scharnier geklebt werden und steht lustig ab. Ich muss die Brille auch benutzen, denn ohne sehe ich nichts. Gar nichts. Naja, doch, ein paar Schemen. Und etwas schärfer, sobald es nicht weiter als 20 cm weg ist.

Nach dem Urlaub latschte ich also zu meinem Optiker, erläuterte das Problem, es wurde sich angesehen und entschieden, dass ich einen neuen Bügel und ein neues Mittelteil bräuchte. Warum nicht gleich eine neue Brille bestellt wurde, hat sich mir nicht erschlossen, aber ich fragte nicht nach.

Am 3.8. bekam ich die Nachricht, dass ich mein Auftrag verzögern würde. Am 10.8. kam die gleiche Meldung. Gestern kam dann die nachricht, dass noch Rückfragen bestünden. Ich rief also an. Besprach mich mit der Optikerin; dochdoch, die Ersatzteile sein da. Ja, das dauert nicht lang. Nein, kein Problem, kommen sie nachmittags vorbei. Also heute Nachmittag. Es war besprochen, dass ich die Brille vor meinem Friseurbesuch abgeben können und danach wieder abholen können. Repariert.

Also fuhr ich 15h45 zum Optiker. Tja nun, es gab Ersatzteile. Zwei Bügel. Ein rechter und ein linker. Aber kein Mittelteil. Aber das Mittelteil ist wichtig, denn das Scharnierteil, das in der Fassung sitzt, ist so verbogen, dass es vermutlich nicht mehr lange durchhält. DAS war ja auch der Grund, warum ein neues Mittelteil bestellt wurde. Die Optikerin, die mich bediente, verstand das Problem zunächst nicht und wollte mir weismachen, dass der Auftrag nicht über ein neues Mittelteil ging. Was natürlich nicht stimmte.  Bei so was werde ich ja ungehalten. Sehr. Zudem musste ich ja auch noch weiter zum Friseur.

Irgendwann sah die Optikerin dann doch ein, dass das Mittelteil wohl Teil des Auftrags war und dass es auch benötigt würde. Was aber nichts daran ändert, dass es NICHT da war und dass ich – mittlerweile sehr ungehalten – unverrichteter Dinge wieder gehen musste. und nun vermutlich nochmal mindestens zwei Wochen warten darf.

Geht auch ohne

Ich hatte mich schon im Frühjahr geärgert, dass dieses Jahr die Sommerwerft und das StOffeL zeitgleich stattfinden würden. Und auch wenn ich – obwohl das StOffeL nur einen Katzensprung entfernt ist – eher zur Sommerwerft gehe, habe ich diesen Sommer weder das eine noch das andere besucht. Nicht ein einziges Mal. Zum einen lag es daran, dass sie an dem Wochenende starteten, an dem wir aus dem Urlaub zurückkamen. Und die Woche danach waren wir mit wieder aneinander gewöhnen – also der midi-monsieur vor allem wieder eingewöhnen – beschäftigt. Beim StOffeL war das Programm an Tagen interessant, an den der RB nicht konnte und bei der Sommerwerft habe ich gar nicht froß geguckt, weil es dann einfach zu heiß war. Also mir war zu heiß. Dazu kam noch wirklich zu tun und ein durch die Hitze verschobener Tagesrhythmus.

Der Sommer war bislang trotzdem toll.