12von12

Mit dem Bloggen hakt es derzeit etwas – Hitze, viel zu tun, RL und so -, da nutze ich gerne 12von12, um das Blog zu füllen.

Mehr 12von12 wie immer bei Draußen nur Kännchen.

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* hat leider nur bedingt geholfen

** Rumpenheimer Fähre

*** Main

**** Accra Circle in Offenbach, Ghanaisches Restaurant

Kurze und K7

  • Sowas wie ausgeschlafen.
  • Mich als Kammerjägerin versucht.
  • Zu spät auf dem Markt gewesen.
  • Kuchendate mit dem midi-monsieur.
  • Eine der Besten sehen und drücken können.
  • Konzert mit meinen beiden Männern.
  • Mitternachtsschnittchen als Mandala.

Lagerkoller

Seit Tagen habe ich mich wegen der Hitze und Arbeit kaum außerhalb der Wohnung bewegt. Das Weiteste waren die Fahrten mit dem midi-monsieur zum Rugby. Umso mehr habe ich mich darauf gefreu, heute Abend mit dem RB und dem midi-monsieur essen zu gehen. Geplant war, dass der midi-monsieur und ich den RB nach Ladenschluss abholen und dann zusammen ghanaisch essen gehen.

In der Ausführung sah das dann so aus, dass ich bis 18h30 gearbeitet habe (und seit ca 14h30 nichts mehr gegessen hatte), mich dann schnell schick gemacht habe und dann mit dem midi-monsieur richtig Bushaltestelle gelaufen bin. Also ich bin gelaufen und das Kind gerollert. Wir waren etwas zu früh an der Haltestelle, weswegen der midi-monsieur so rumkurvte, während ich mal wieder eine Mitteilung über die Onlinewache der hessischen Polizei machte. Dann hörte ich den Rolle vom Kind, sah ihn im Augenwinkel stürzen und dann hörte ich ihn auch schon brüllen. Ich ließ von der Anzeige (erstmal) ab und rannte zu Kind, hob ihn hoch, besah mir das Knie, das gut aufgeschürft war und nahm ihn in den Arm. Passantinnen guckten interessiert; einer kam an und meinte: „Der muss atmen.“ Ich erwiederte etwas schroff, weil etwas genervt: „Solange der so brüllt, atmet er auch.“ Ich kümmerte mich um den midi-monsieur, der dann unbedingt nach Hause wollte. Natürlich konnte ich das verstehen. Mein Hunger und mein Lagerkoller allerdings nicht. Ich schnappte mir seinen Roller und stapfte los. Mit jedem Schritt wurde mein Groll größer und mein Hunger auch. Als ich dann den Bus um die Ecke kurven sah, war ich schon sehr ungehalten. Auf dem Weg schrieb ich noch dem RB, dass wir nicht kämen.

Zu Hause kümmerte ich mich um das Knie vom Kind – reinigen, desinfizieren. Ich war mittlerweile so hangry, dass ich Empathie gar nicht mehr hätte buchstabieren können. Ich schickte das Kind also Richtung Bett, er solle ein Hörspiel hören… ich legte mich auch hin. Grummelnd – in Kopf und Magen.

Ich sollte in so einem Zustand nicht kommunizieren. Gar nicht*. Aber ich hätte dem RB ja auch nicht nicht antworten können. Und so bekam er ganz viel Laune ab. Nein, nett ist was anderes. Und ja Gedanken lesen kann er nunmal nicht. Da kann ich noch so kryptisch Dinge andeuten und meinen, dass ich damit total direkt kommuniziert habe, aber eben*.

Es dauerte auch recht lange, bis ich aus meinem Groll rauskam. Da konnte ich dann erstmal das Kind wieder in den Arm nehmen und bekuscheln. Und dann – nach einem Apfel und einem trockenen Brötchen – konnte ich auch dem RB sagen, was er „falsch gemacht“ hatte.**

Tja und dann war auch alles verraucht: Ich machte mir noch was zu essen, damit ich eine Grundlage für den weitere Verlauf des Abends der Nacht hatte, denn es „mussten“*** …

… probiert und kommentiert werden. Ich fasse es mal kurz: lecker (manches mehr, aber alles lecker oder wird es**** zumindest mal – so in 1-2 Jahren).

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* Denn ich bin in einem solchen Status einfach nicht mehr in der Lage, richtig zu kommunizieren.

** Also außer, dass er nicht Gedanken lesen kann, hat er eigentlich nichts falsch gemacht. Aber ich „genieße“ es dennoch sehr, dass Streits zwischen dem RB und mir so entspannt sind.

*** So ist das Leben als Geschäftsverstärkerin mit einem Schnapshändler.

**** die 2017er Weine

S wie …

Sport: Heute hat es geregnet. Viel und es hat deutlich zur Abkühlung geführt.

Also konnte ich endlich mal wieder nach Urlaubs- und Hitze-bedingter Pause ein kleines Programm aus meiner youtube-Sammlung abturnen. Fühlte ich so erstmal ganz gut an. Doch dann war ich echt k.o.; mit Kopfschmerzen, kodderig und hinlegen. Ändert aber nichts, dass ich da wieder reinkommen muss.

Schule: Das 4. Schuljahr beginnt … sagen wie mal … spannend. Die neue Klassenlehrerin fängt erst am 1.9. an. Zum Glück erfuhr es die Schulleitung rechtzeitig, sodass die ersten vier Wochen mit einem entsprechenden Stundenplan überbrückt werden können – geplante Vertretung. Zum Glück ist unsere Schule personell in diesem Schuljahr wieder besser aufgestellt.
Ich freue mich eher verhalten über die neue Klassenlehrerin, da die Vorzeichen – nicht unbedingt der verzögerte Anfange, vielmehr der Grund dafür – suboptimal sind. Ich habe Angst, dass sich die Geschichte der ersten zwei Schuljahre wiederholt, was fürs 4. Schuljahr einfach fatal wäre. Ein Hoffnungsschimmer ist die Kommunikation mit der neuen KL – bereits vor ihrem Dienstantritt. (So viel habe ich gefühlt in etwas mehr als 2 Jahren als Elternbeirätin nicht mit der alten KL ausgetauscht.) Es bleibt abzuwarten.

Blitzblank*

Es ist ja durchaus erfreulich, dass der RB und ich ein ähliches Ordnungs- und Sauberkeitsbedürfnis haben. Dadurch haben wir an dieser Stelle sehr geringes Konflikpotential – von Tellern mal abgesehen. Das ist durchaus positiv. Negativ ist aber auch, dass dadurch die Wohnung immer wieder in einen Zustand gerät, der nicht immer repräsentabel ist. Aktuell spielt die Wärme Hitze auch noch mit rein und dass wir beide froh sind, die wichtigsten Dinge für unsere Jobs zu schaffen.

Aber das ändert ja nichts daran, dass die Wohnung regelmäßig geputzt werden soll(te). Werden es wohl „outsourcen“ – wenn ich die Gelegenheit, die sich mir heute bot, denn dann auch nutze.

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* Leider nicht derzeit.

Letzte Runde

Hier wurden heute die letzte Runden, gewissermaßen letzte Jahre, eingeläutet.

Es ist das letzte Schuljahr des midi-monsieurs in der Grundschule. Wir haben besprochen, dass er es selbst in der Hand hat, wie das Jahr verläuft. Dass das vergangene Halbjahr eine gute Grundlage ist und dass er versuchen soll, die ersten zweieinhalb Jahre zu vergessen* bzw. abzuhaken**.

Ich wünsche ihm sehr, dass er „auf der letzten Runde“ in der Grundschule seinen Ehrgeiz wiederfindet. Nicht, weil ich will, dass er eine Gymnasialempfehlung*** bekommt, sondern damit er sieht, dass er mit etwas Bemühen**** durchaus besser dastehen kann. Das weiß er nämlich selber auch.

Und mit dem letzten Grundschuljahr vom Kind hat auch mein letztes Jahr als Elternbeirätin angefangen. Ich habe das gerne gemacht. Die Elternschaft war auch im Großen und Ganzen toll. Es war erfahrungsreich und spannend. Manchmal auch anstrengend. Aber ich bewege Dinge ganz gerne selbst. Meine Position als stellvertretende Schulelternbeiratsvorsitzende werde ich aber schon bei der nächsten Sitzung abgeben (da eine immer für zwei Jahre gewählt wird).

Es ist auch das letzte Jahr des Kindes in seiner Rugby-Mannschaft. Nächstes Jahr kommt er in die nächste Altersklasse***** und das ist auch gut so. Denn wenn es so bleibt, wie es sich gestern beim ersten Training mit dem neuen (aber schon bekannten) Trainer darstellte, könnte mir die Lust am Rugby vergehen. Aber zum Glück gibt es noch weitere Trainer. Und im nächsten Jahr wird ja wieder neu gemischt.

Ich bin gespannt, wie das alles so wird.

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* Natürlich kann er das nicht vergessen. Soll er auch nicht in dem Sinne. Aber es hilft ihm sicherlich weiter, wenn er versucht, die positiven Erlebnisse des vergagenen Halbjahrs auszubauen. Außerdem ist bei ihm wohl wirklich angekommen, dass er die Klassenlehrerin aus Klasse 1 und 2 nie wieder sehen wird.

** Daher haben wir so gut wie ALLE Unterlagen aus Klasse 1 und 2 entsorgt.

*** Selbst wenn er eine bekäme, würde ich ihn wohl nicht auf ein Gymnasium schicken. Denn eigentlich steht die weiterfrührende Schule schon ziemlich fest.

**** Ich schreibe extra nicht „Anstrengen“, da er sich nicht anstrengen muss und soll, sondern es bei ihm letztlich reichen würde, wenn er einfach regelmäßig ein bisschen machen würde.

***** Ja, die sind eh immer nur zwei Jahr in einer Altersklasse.

Liebes Tagebuch am Fünften (August 2018)

Die Gerade-noch-so-Ferien-Edition von „WMDEDGT?“ (Initiatorin wie immer Frau Brüllen):

Es ist nach Mitternacht, als wir zu Dritt nach Hause kommen. Der midi-monsieur putzt sich schnell die Zähne und geht ins Bett. Wir gehen schnell duschen und dann koche ich noch schnelle Pasta, denn wirklich viel haben weder der RB noch ich bislang, also den vergangenen Abend über, gegessen.

Danach fallen wir beide k.o. ins Bett.

Ausschlafen ist nicht wirklich: Gegen 8h00 steht das Kind am Bett, den ich nochmal ins Bett und Lesen schicke. Um 9h00 klingelt der Wecker vom RB. Bis 10h30 haben wir Zeit, zusammen zu frühstücken. Das fühlt sich nach den letzten beiden Tagen richtig gut an.

Dann muss der RB los. Ich überlege, ob ich mich hinlegen oder arbeiten will; kann mich aber nicht so recht entscheiden.

Nach der Sendung mit der Maus verdonnere ich das Kind, Schulsachen zusammenzusuchen und sein Zimmer aufzuräumen. Wir machen zusammen einen Fund der besonderen Art. (Nein, ich möchte nicht darüber reden, aber ich war froh, das es keine größeren Kolateralschäden gab.)

Als alles geräumt und sortiert ist, skypt das Kind mit seinem Vater und ich montiere die neue Lampe (Geburtstagsgeschenk).

Macht sich gut. Und das umgeräumte Regal ist auch besser.

Dann kümmere ich mich um die Küche und bereite unser Abendessen, aka Grillade, vor. Da kommt dann auch „schon“ der RB wieder nach Hause.

Wir grillen, essen und dann muss das Kind auch mal so langsam ins Bett. Aber er hat Stress wegen des Schulanfangs; die Ferien waren zu schön; ein Buch fehlt und überhaupt… Wir reden und dann kraule ich ihn in den Schlaf. In einen trotz der wirklich angenehmen, ja fast kühlen Temperaturen sehr unruhigen Schlaf – er kommt noch ein paar Mal diese Nacht.

Ich muss noch was arbeiten, aber bin so fertig, dass ich beim „Ich muss mal kurz die Beine hochlegen und lang machen“ neben dem RB einschlafe.

Gut, arbeite ich halt später.

Produktiv

Weil die Projekte sich gerade mal wieder knubbeln und meine Konzentration ab einer bestimmten Temperatur (irgendwas > 30 °C) und Luftzusammensetzung (trocken, stickig, gefühlt < 18% O2) einfach deutlich abnimmt, beschloss ich heute die Gunst der kühleren Nächte und damit der noch angenehmen Temperaturen auf dem Balkon am frühen Morgen zu nutzen und stellte den Wecker auf 6h30 (jaja, ich weiß andere Mensche stehen um diese Uhrzeit turnusmäßig auf).

Und so war es auch. Ich konnte mich konzentrieren, Dinge planen und organisieren und hatte dabei sogar etwas …

… Gänsehaut

Dann musste ich den midi-monsieur zum Rugby-Camp bringen und als ich wiederkam, verabschiedete sich auch der RB. auf dem Balkon war es mittlerweile zu heiß, also verlegte ich mein Office vom Balkon aufs Bett.

Kurz unterbrach ich meine Aktivitäten, um das Kind wieder einzusammeln, was erstaunlich schnell ging.

Ich machte dies, das und jenes fertig, bis um 17h30 nichts mehr ging und ich einschlief. (Notiz an mich: Unbedingt die Fenster beim Arbeiten offen lassen, egal wie viel heiße Luft reinkommt. Aber besser heiße, als gar keine Luft.) Nach gut zwei Stunden war ich wieder halbwegs fit und nachdem der midi-monsieur im Bett war, schaffte ich auch noch was weg.

So an die Temperaturen angepasst abreiten zu können, ist schon Luxus, aber anders wäre ich auch deutlich produktiver.