Nix Meer

(Ja, das Wortspiel ist … ähm, ja … mir fehlen die Worte. Zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen: Der RB ist schuld.)

Durch die geschlossenen Fensterläden – ja, so typische Klappläden – sehe ich, dass der Himmel grau ist. Doch nicht nur das: Es regnet auch. Zum Glück hatte der RB mir schon gestern zugestimmt, heute in den Wald zu fahren. Und ich habe die Hoffnung, dass das Wetter im Landesinneren besser ist als an der Küste. Zumal Yves beim nervösen Rumschleichen um den Frühstückstisch mehrfach erzählt, dass das Wetter so bleiben soll.

Wir fahren bei Nieselregen los.

Es regnet auch unterwegs…

Zum Glück verfahren wir uns, sonst wäre unsere Laune wohl sehr im Keller gewesen. Aber so finden wir ein WC und können Sandwiches fürs Mittag kaufen. Außerdem gewinnen wir so Zeit, sodass es nach der Mittagspause im Auto aufgehört hat zu regnen und wir trocken durch die Valée des Saints spazieren können

Das wollte ich mir ja schon angucken, als ich 2015 mit meinen Eltern in der Bretagne war.

Und auch den sagenumwobenen Wald von Huelgoat wollte ich schon immer mal sehen

Ich könnte jetzt ketzerisch sagen: Joah, nen Felsenmeer gibt’s auch in Südhessen. (Stimmt ja auch) Aber eine kann nicht genug Felsenmeere sehen. Und der Wald ist noch total ursprünglich und die kleine Wanderung war einfach nur schön.

Auf der Rückfahrt schüttet es nochmal kräftig. Doch wieder in Douarnenez ist es dann trocken und wir gehen ein letztes Mal essen. Wir waren die ganzen Tage ja gut essen. (Ich bleib dabei: Um in Frankreich wirklich schlecht zu essen, muss eine sich auch sehr anstrengen.) Doch heute Abend ist es tatsächlich am besten und leckersten. Dazu noch ein Top-Service und eine tolle Lage.

Blick vom Stadtstrand aufs Restaurant

Und weil ich zwar schon barfuß ein bisschen am Strand spaziert bin, aber noch keinen Tropfen Atlantikwasser abbekommen hatte, muss ich wenigsten die Füße ins Wasser stecken

Das Wasser ist so warm, dass ich kurz davor bin, um 22h50 zu öffentlichen Ärgernis zu werden und nackt in die Fluten zu steigen.

Aber wir müssen ja morgen früh raus, ein lange Heimreise mit Kindabholung wartet auf uns.

2 Gedanken zu „Nix Meer

  1. Huelgoat…da war ich anno 1998 und hab diesen Flecken als verzaubert und magisch in Erinnerung. Ganz klar, dass da Magier und Hexen ihr Zuhause haben!

    (Kann aber auch am Rotwein gelegen haben den wir zum Picknick dabei hatten 🤔)

    Bretagne ist einfach… hachz!

  2. Ja, der Atlantik ist auffällig warm in diesem Jahr. Wir sind ja deutlich südlicher als ihr, aber so habe ich das hier lange nicht erlebt, wenn überhaupt.
    Schönen Urlaub noch!

    Britta

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