GR34

Zum Urlaub in der Bretagne gehört Meer. Und weil der RB und ich heute auf gar keinen Fall Auto fahren wollten, aber auch noch nicht mit den Rädern*/** loswollten, machten wir uns nach dem Frühstück zu Fuß auf den Weg Richtung Meer.

Ich hatte bereits im Vorfeld geguckt, was so gut anlaufbare Ziele rund um Douarnenez sein könnten und entsprechend mit Else zusammen Routen vorbereitet. So zum Beispiel der Phare de Millier, den uns unser Vermieter auch sehr ans Herz legte.

Einfache Entfernung: 14 Kilometer. Nunja, 28 Kilometer an einem Tag sind recht sportlich, aber irgendwie zu schaffen. Vielleicht, eventuell, möglicherweise. Aber zum einen nicht in unserem Lauf-Trainingszustand und zum anderen nicht, wenn das Höhenprofil aussieht wie ein Herzrhythmusstörungs-EKG. Aber das wussten wir ja noch nicht, als wir losgingen:

Kaum waren wir aus Tréboul raus, waren wir auf dem Sentier Côtier – Teil des GR34*** – und es ging auf einem meist sehr schmalen Weg auf und ab und auf und ab.

Der Weg ist wunderschön und der Blick aufs Meer noch vielviel schönara, aber wir waren dann doch ganz froh, dass …

… Obelix einen Hinkelstein aufgestellt hatte, …

… um einen günstigen Punkt zu markieren, an dem wir unsere Wanderung beenden konnten. Wir musste ja auch wieder zurück. Wir gingen auch nicht den gleichen Weg retour, sondern verließen die Küste und gingen an der Straße lang. Nicht schön, aber dafür ging (es sich) schnell.

Und nach einem Drink am Museums-Hafen lief uns Üffes über den Weg.

Üffes, die Hummer-Langustine

Naja, das Plüschtier lag halt in dem einen Laden rum und wollte mitgenommen werden. Ich war spontan überzeugt, dass es eine Langustine sei, aber

Zumindest war sich die TL einig, dass es ein Männchen sei. Also brauchte er noch einen Namen und da kam eins zum anderen: Unser Vermieter heißt Yves, den ich recht schnell – also während der Buchung per e-Mail – Üffes nannte, zumindest wenn ich dem RB erzählte, was Üffes hinsichtlich unserer Buchung geschrieben hatte. So ganz nett und entspannt. Dann lernten wir gestern Yves in echt kennen und ja, er ist sehr nett und sehr bemüht, aber auch sehr anstrengend. Er redet sehr viel und kommt nicht zum Punkt bzw. vom Hundersten ins Tausendstel. Der RB wird müde vom Übersetzen und Versuch zu folgen und ich bereue erstmals in meinem Leben, gut Französisch zu können. Naja und weil „Üffes“ nunmal zu diesem Urlaub gehört und die Hummer-Languste auch und Namen auch neu besetzt werden müssen, heißt das blaue Plüschtier Üffes.

Zum Tagesabschluss gab es leckerstes Essen am Port du Rosmeur und einen Spaziergang zur blauen Stunde.

——————————-
* Da wir ja eh mit dem Auto gefahren sind, haben wir unsere Räder einfach mitgenommen.

** Dafür werden wir uns noch dankbar sein im Laufe des Tages.

*** Grande Randonnée

Durch das Verfassen und Abschicken eines Kommentars erklärst Du Dich mit der Speicherung und Verabeitung Deiner Daten durch diese Webseite einverstanden. Um die Übersicht über Kommentare zu behalten und Missbrauch zu verhindern, speichert diese Webseite Name, E-Mail, Kommentar sowie IP-Adresse und Zeitstempel Deines Kommentars. Dein Kommentar kann jederzeit gelöscht werden. Detaillierte Informationen findst Du in meiner Datenschutz-Erklärung (s.o.).

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.