Feud und Leid

Freud und Leid liegen bekanntlich nah beieinander. Auch kulinarisch. Nur 500 Meter* liegen zwischen dem Bornheimer Dorfstadl und dem Sonamu. In dem einen waren wir am Montag essen, im anderen heute. Ich war in beiden auch schon mal ohne den RB essen und hatte beide in guter Erinnerung.

Aber die Montagslokalität hat deutlich in der Qualität abgebaut. Ich will gar nicht auf den lieblosen Beilagensalat, der nach Salatkrönung schmeckte, eingehen und auch nicht darüber nölen, wie schlecht das Wiener Schnitzel (ja, echtes, nicht Wiener Art) war. Und dass es zwei kleine Schnitzel waren, ist dabei noch der kleinste Kritikpunkt.
Das Essen war da mal wirklich lecker. Jetzt leider nur noch okay. Es macht den Eindruck, als verkomme das Ganze zu einer Kneipe, wo sich zum Skatkloppen beim Bier getroffen wird. Da war es auch schon fast egal, dass wir nicht mit Karte zahlen konnten (was früher ging).
Sorry, but not sorry, den Laden kann ich leider nicht mehr empfehlen.**

Dafür hat uns dann der heutige Restaurantbesuch entschädigt: Koreanisch isst eine ja eh nicht so oft. Da muss eine sich erstmal bewusst werden, dass das zwar irgendwie asiatisch ist, aber dann doch ganz anders als Sushi, Thailändisch oder berühmten sieben bis acht köstlichen Kostbarkeiten***. Entsprechend lang brauchten der RB und ich, um uns auf der eigentlich nicht sehr großen Karte für Vorspeisen und Hauptgerichte zu entscheiden. Aber gelohnt hat es sich.

Leider habe ich mir nicht gemerkt, wie all die leckeren Sachen heißen. Aber weil eben lecker, besonders und nett (der Service) war, gibt es eine klare Empfehlung**** fürs Sonamu*****.

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* Zumindest, wenn ein es in Relation dazu setzt, dass die ganze Berger Straße 2,3 Kilometer lang ist.

** Es ist schon sehr aussagekräftig, dass wir keine Fotos vom Essen gemacht haben.

*** Hier wollte ich eigentlich auf Rüdiger Hoffmann’s 8 Kostbarkeiten verlinken. Aber manche Dinge sind in der Erinnerung lustiger als dann wirklich.

**** Ein klitzekleines bisschen unschön war, dass die Hauptgerichte nicht zeitgleich serviert wurden.

***** Reservierungen unbedingt erforderlich

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