Ladiesday

Heute morgen, der RB und ich saßen bei Kaffee und Tee, klingelte um 10h04 mein Handy. Naja, es klingelte nicht. Es klingelt ja eigentlich nie. Und wenn es nicht vor mir gelegen hätte und der RB nicht den eingehenden Anruf gesehen hätte, hätte ich verpasst, dass die eine Beste anrief. Aber es sollte wohl sein, dass ich kurz etwas irritiert war, dass sie um diese Uhrzeit anruft. Denn oft ist sie sehr beschäftigt und lässt sich bei der Arbeit nicht vom Handy ablenken. Ich bewundere diese Disziplin ehrlich. Aber sie war nicht bei der Arbeit, sondern mit dem Rad in der Nähe unterwegs und fragte nach meinem „workflow“ und ob dieser erlaube, dass sie vorbeikäme. Ja, er gestattete ein zweites Frühstück. Kurz drauf stand sie mit Brötchen vor der Tür. Der RB musste los und wir hatten endlich (nicht wegen des abwesenden RB, sondern weil wir uns schon lange nicht mehr gesehen hatten) mal wieder Zeit, in Ruhe zu quatschen. Das klang bei ihr alles nicht ganz so rosig. Hmhm. Dann gingen wir zur Apotheke*, …

Alte und neue Verpackung der Vitamin-D-Kapsel.**

… quatschten weiter und zum Schluss brachte ich sie zum HNO vom midi-monsieur, bei dem sie glücklicherweise ganz kurzfristig – zwischen Brötchen und Kaffee – noch einen Termin bekommen hatte.
Das war ein schöner Vormittag.

Für den Abend hatte sich schon gestern die liebe Jette angekündigt. Während der midi-monsieur beim Rugby-Training war, fuhr ich schnell nach Hause und kaufte ein. Nach dem Training radelten wir schnell nach Hause. Das Kind ging duschen und ich machte eine Bärlauchbutter, heizte Herrn Weber ein, packte eine Brot in Ofen. Dann klingelte auch schon Jette, wir quatschten und aßen, Herr Weber grillte, das Kind redete (und redetet und redete) und wir, also wir Frauen, tranken Ebbelwoi eins. Als wir aufgegessen hatten und es etwas frisch war, gingen wir rein. Das Kind spielte in seinem neuen Zimmer und wir quatschten weiter bei Ebbelwoi Nummer zwei. Das Kind unterbrach sein Spiel auf meine Anweisung kurz zum Zähneputzen, spielte dann aber weiter, bis er um 21h20 im Wohnzimmer stand und „vorlesen“ einforderte. Mamas verstehen Mamapflichten und so ließ ich Jette kurz allein. Dann quatschten wir weiter, bis sie aufbrechen musste.
Nach einem schönen Vormittag auch ein schöner Abend.***

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* Ja, so ist das wohl in unserem Alter… da geht man zusammen zur Apotheke, weil jede Verodnungen hat, die eingelöst werden müssen.

** Auch wenn Blister mehr Müll bedeuten, finde ich sie gerade für dieses Präparat deutlich besser.

*** Der Nachmittag war auch sehr schön, aber da habe ich keine Frau gesehen. Das fiel eher in die Kategorie „Selbst ist die Frau“, womit ich aber noch wen glücklich gemacht habe.

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