Frühjahrsputz

… oder auch: Alles muss ab.

Eigentlich wollte ich es ja schon im Februar mit der Besten ausprobieren, aber da ergab sich kein Termin. Auch der März war voll. Und so ergab es sich, dass ich meinen ersten Hamam-Besuch mit dem RB hatte. Für ihn war es auch das erste Mal.

Dank der Beschreibung auf der Webseite fühlten wir uns nicht ganz unbedarft und hatten eine grobe Vorstellung, was uns erwartet.

Was uns beide – neben dem Effekt der Bahandlung selbst – beeindruckt hat, war, dass man es tatsächlich direkt an der Konsti schafft, eine so ruhige und entspannende Atmosphäre zu schaffen.

Das eigentliche Hamam ist nicht so groß. Alles in weißem Marmor. Die Temperatur war – für uns beiden Hitzemuffel – sehr angenehm und das ständige Sich-mit-Wasser-Begießen war auch erstaunlich angenehm – auch wenn uns die letzten* 5 Minuten sehr lang vorkamen und noch weitere 5 Minuten meinem Kreislauf auch nicht gut getan hätten. Aber so weit kam es ja nicht, denn als wir maximal aufgeweicht waren, ging es weiter und wir wurden intensiv mit dem Kese behandelt. Wow, das Hautgefühl war schon krass danach: „Softtouchoberfläche“ nennt der RB es. Der ganze Winterdreck ist ab.

Dann gab es Tee und Ruhe und zum Abschluss noch eine Rückenmassage.

Entspannt an Buddha

Das war bestimmt nicht unser letztes Mal. (Ich gehe mit der Besten definitv auch noch hin.)

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* Dafür hatten wir Spaß mit einer Dame, die nackig zu uns kam, weil sie ihr Duschgelfläschchen nicht aufbekam. Und versuchten das Kopfkino loszuwerden, nachdem wir die Regel „Nicht im Hamam rasieren“ lasen… jaja, jede Regel hat eine Vorgeschichte.