DSGVO

Alkohol, auch in Rosé-Form hilft auch nicht …

Herrje, herrje, herrje. Ja, Datenschutz ist wichtig. Datenschutz ist gut. Hat alles seine Berechtigung und ich wundere mich auch oft, wie ich in welchen Newsletter wohl reingeraten bin. Aber mal gaaaaanz erhlich, liebe EU, mein kleines privates, völlig werbefreies Blog möchte nur Geschichten erzählen und keiner Leserin etwas verkaufen oder gar irgendein Schindluder mit ihren Daten betreiben. Wegen mir dürften sich alle Leserinnen „Lieschen Müller“ nennen, wenn sie kommentieren wollen. Was mir nicht passt, schmeiße ich ja eh raus oder schalte es gar nicht erst frei. Da interessiert mich letztlich gar nicht, wer da in Echt hinter steckt.

Aber gut, nun isses, wie es ist und ich arme kleine private Bloggerin *jammer schluchz heul* muss irgendwie mit diesem riesigen Ungetüm fertig werden. Seit Tagen sammel ich schon Links, die mir vielleicht weiterhelfen können. Joah, können sie – ZUM.TEIL. Zum größten Teil sind sie mir zu technisch und ich steige schon bei Begriffen wie „Opt-out“ aus. Dennoch habe ich eine erste Quintessenz nach dem Lesen einiger Links (Liste unten):

  1. Ich hoffe sehr, dass WordPress.com (.org ist ja was anderes!) bis zum 24.5.2018 eine probate, Dummie-gerechte (am liebsten One-Klick-) Lösung anbieten wird. Immerhin zahle ich ja auch Geld für mein Vergnügen hier. (Es gibt ja schon PlugIns. Aber halt für .org bzw. im BusinessTarif.)
  2. Dieses Blog muss an folgenden Stellen DSGVO-fit gemacht werden:
    – Impressum
    – Datenschutz
    – Kommentare (ggf. abschalten)
    – IP-Adressenspeicherung
    – SocialMedia- (Share-)Buttons bzw. Like-Button
    – Gravatar-Verknüpfung
    – Instagram-Widget
    – ggf. YouTube-Embeded-Videos

Einiges kann ich wohl selbst relativ einfach beheben, anders bedarf einer vernünftigen programmiertechnischen Lösung seitens WordPress. Ich hoffe da wirklich.

Und für alle, die auch lesen wollen, hier „meine“ Links ((fast) unsortiert und ohne Wertung):

Wer noch weitere gute Links hat oder sonst einen hilfreichen Tipp: Immer her damit!

Sonntags

… wird eine früh um 7h25 mit Tee am Bett geweckt.
… dreht sich eine noch ein paar Mal um, bis um 8h30 der Wecker klingelt und das Kind am Bett steht.
… mahnt eine den midi-monsieur, sich fertig zu machen, den Rucksack zu packen und zu frühstücken.
… fährt eine in einem Elefantenrollschuh Smart nach Heidelberg.

Joah, die Versetzung des Mittelstreifen hat’s voll gebracht.

… guckt eine dem Kind 3 Stunden beim Rugbyspielen zu.

… freut sich über das gute Wetter.
… fährt eine durch den schöneren Teil Heidelbergs zurück (mit Blick aufs Schloss) und versteht immer noch nicht, was alle Welt an Heidelberg so toll findet.
… nutzt eine die südlicheren Gefilde, um die ersten leckeren Erdbeeren der Saison (und badischen Spargel) am Straßenrand zu kaufen.

1-kg-Körbchen, von dem das Kind ca ein Drittel wähhrend der Fahrt verputzte und dann den Rest der Fahrt im Erdbeerkoma war.

… ist eine dann auch wieder froh, zu Hause zu sein und von der ersten leckeren Melone der Saison zu kosten.

… lassen der RB und ich den Tag bei Whisky und Erdbeeren auf dem Balkon ausklingen.

Sonnenglas an Leuchtbirne

Geheilt

Es war 2003. Da war ich wegen eines nicht so schönen Ereignisses in Frankfurt: Der Vater einer Freundin wurde beerdigt. Ich war schon am Abend vorher angereist, nächtigte bei der Besten. Die Freundin kam auch dazu, um sich bei einem Gläschen Wein mit uns abzulenken. Es war Rosé. Keine Ahnung mehr was für einer, aber vermutlich nicht unbedingt irgendein Fusel. Und viel tranken wir auch nicht. Wir mussten und wollten ja am nächsten Tag fit sein. Trotzdem musste ich mich in der Nacht übergeben. Und auch bei der Beerdigung selbst war mir auch noch sehr kodderig. Nein, nicht verkatert.

Dann ergab sich lange nicht, dass ich Rosé-Wein trinken musstedurftekonnte. War auch nicht schlimm: Rot- und Weißwein reichen ja aus.

Doch als ich wieder Rosé trank, war mir danach wieder nicht gut. Sollte ich Rosé einfach nicht vertragen? Warum auch immer? Denn eigentlich macht das keinen Sinn, da ich ja sowohl Weiß- als auch Rotwein vertrage. Komische Sache.

Aber ich hatte nun Rosé mit Unwohlsein verknüpft und mache seitdem einen Bogen um den Rotwein im SchafsWolfsWeißweinpelz. Der RB war schon enttäuscht, dass er mit mir nicht seine Lieblingsweine teilen musskanndarf.

Doch seit heute hat sich mir dieser Teil der Weinwelt wiedereröffnet: Beim Aperó bei einer der Besten gab es einen Rosé-Crémant, den ich aber nur bewusst als Crément trank, dabei aber das Rosé-Feature völlig ignorierte.

Rosé-Crémant an Maiglöckchen

Und vermutlich wäre mir auch immer noch nicht bewusst, dass ich Rosé getrunken hatte, wenn der RB nicht nachfragt hätte, ob das mein Glas und sozusagen mein Rosé in dem Glas gewesen sei auf dem Foto.

Tjanun, Santé, würde ich sagen, und à la mienne.

Schwarzer Freitag

Pechrabenschwarzer und vor allen Dingen total verkohlter Freitag. So empfand der midi-monsieur zumindest den heutigen Tag zwischen 17h05 und 17h40 und dann nochmal zwischen 21h00 und 21h30.

Was genau am Nachmittag, als er vom Hort kam, loswar, weiß er noch nicht einmal selbst. Er hatte zumindest wirklich Kacklaune und ich hatte keine Lust, das abzubekommen. Also schickte ich ihn ins Zimmer. Wo er weiter mopperte, aber irgendwann Ruhe gab. Und noch ein irgendwann später, also so gegen 17h40 kam er deutlich besser gelaunt aus dem Zimmer und machte sich etwas zu essen. Dann war er auch dem Vorschlag zugänglich, dass wir den RB von der Arbeit abholen. Also schwangen wir uns auf die Räder und düsten los.

Als wir wieder zu Hause waren, hatten wir alle mehr oder weniger* Hunger. Ich schmiss also schnell Herrn Weber an, zum Glück hatte ich das Grillgut (Kartoffeln, Spargel und Hühnerbeine**) schon vorbereitet. Als der Grill anfing heiß zu werden, legte ich die Kartoffeln auf und kurz darauf auch die Hühnerbeine. Dann ging ich in die Küche und kümmerte mich um den Nachtisch – Rhabarber-Crumble -, bis der midi-monsieur panisch reinstürmte: „Mama, der Grill ist bei 300 und es brennt.“

Mist, ich hatte vergessen, den Grill runterzudrehen, als ich die Hühnerbeine drauftat. Am Ort des Geschehens sah ich Flammen*** und Rauch. Ich drehte den Grill runter, wartete etwas und guckte dann rein. Das Dunkel des Abends war gnädig, sodass ich nicht gleich das ganze Ausmaß sah. Der RB murmelte was von „Röstarmomen à la Tim Mälzer“ Ich nahm die Hühnerbeine runter, drehte die Kartoffeln um. Derweil stand der midi-monsieur neben mir, beobachtete das Geschehen und insbesondere die Hühnerbeine und lamentierte: „Das ess ich nicht. Das ist verbrannt. Das kann man nicht mehr essen. Und ich habe mich so auf die Hühnerbeine gefreut.“ Er bekam sehr sehr sehr schlechte Laune.

Jaha, das war etwas heiß…

Ich legte die Hühnerbeine wieder auf den etwas abgekühlten Grill, überließ dem RB das Feld (und den midi-monsieur) und beendete die Crumble-Vorbereitung. Und während ich in der Küche stand, musste der RB den Dramaking deluxe ertragen. Ja, all das Leid dieser Welt lag auf dem midi-monsieur, der sich doch soooooo auf die Hühnerbeine gefreut hatte. Und ich wüsste doch, wie sehr er Hühnerbeine liebe. Und IMMER würde sowas passieren. Ihm – dem RB – würde sowas ja nicht passieren. Und nein, er könne die Hühnerbeine auf gar keinen Fall essen. Nein, auch nicht, wenn wir die verkohlte Haut abmachen würden.

Dann saßen wir am Tisch, ich puhlte die verbrannte Haut vom Fleisch und es sah innen sehr gut aus. Der RB und ich aßen, während das Kind das Essen theatralisch abkühlen ließ. Der RB und ich befanden das Fleisch für gut und sehr genießbar. Da traute sich auch endlich der midi-monsieur und – tadaaaa -:“ Das ist echt lecker, Mama.“

Später war es dann zum Glück nur noch in seinem Zimmer schwarz.****

——————————–
* Das Kind eindeutig mehr.

** vom Hähnchen

*** in der Fettwanne

**** Was dazu führte, dass er sich beim im Halbschlaf Umdrehen den Kopf an einem Balken andötzte.

PuffPuffPuff

So einmal im Monat kann ich ja schon ein Rezept veröffentlichen, ohne dass ich gleich ein Foodblog betreibe* 😉 Irgendwo im Internet habe ich zwar schon mal das Rezept gepostet, aber hier im Blog ist es dann doch besser wiederzufinden und überhaupt brauche ich ja Content.

Der erste Versuch war aus der Not geboren. Wir hatten Spaghetti übrig und ich wollte nicht zum drölfzigsten Mal Bratnudeln mit Ei (und Ketchup) machen. Gut, so viel anders ist es auch nicht, aber sie sehen anders aus, die …

… Spaghetti-Puffer.

Tomatensalat passt prima dazu.

Zutaten
ca. 400-500 g Spaghetti (Einwage vor dem Kochen, für die Puffer müssen sie gekocht werden)
4 Eier
75 g Speckwürfel
Salz, Muskat (frisch gerieben), Pfeffer
geriebenen Käse nach Belieben (Ich nahm etwas 2 Hände voll)

Zubereitung
1. Eier mit Gewürzen verkleppern
2. Spagehetti kleingeschnitten (geht gut mit einer Schere) mit Ei vermischen
3. Speck und geriebenen Käse zugeben
4. alles vermischen
5. in einer nicht zu heißen Pfanne wie Puffer ausbacken

————————-
* betreiben? Oder führt eine ein Blog? Oder befülle ich es ganz einfach nur?

Mein Blog …

… mein Leben.

So kann ich es kurz fassen.

Ich blogge bewusst anonym – obwohl das auch mittlerweile sehr aufgeweicht ist – und schließe noch bewusster kommerzielle Kooperationen jeder Art aus*. Hier zu schreiben ist mein Ventil. Dieses Blog ist meine Spielwiese, mein Wohnzimmer.** Wenn ich Euch etwas empfehle***, dann weil ich es wirklich für gut befinde, es ausprobiert habe und sicherlich KEIN Geld, kein Probeexemplar dafür bekommen habe. Ja, ich hatte noch nicht einmal irgendeinen Kontakt mit dem Unternehmen dahinter.

Aber ich mag es gute Erfahrungen zu teilen. Und das sind halt manchmal auch kaufbare Dinge.

Aber letztlich möchte ich Euch die klugen Worte vom verehrten Fräulein ans Herz legen: Fünf Minuten oder lieber keine Werbepause

Das kann ich vollumfänglich so unterschreiben (hätte es nur nicht so schön schreiben können). Ich schreibe für Euch, liebe Leserinnen****.

——————————-
* Was sicherlich auch daran liegt, dass es einfach mein Job ist. Ich weiß, wie PR funktioniert und ich mag die Vermischung von Privat- und Berufsleben einfach nicht.

** Mein kleiner Luxus ist meine eigene Domain, für die ich eine kleine jährliche Gebühr zahle (andere Hobbies kosten mehr Geld und Zeit). Auch damit mein Blog werbefrei ist.

*** Was ja wirklich selten vorkommt.

**** Leser wie üblich mitgemeint.

Ordnung

So sehr in einigen Bereichen dieser Wohnung immer – also nicht nur aktuell wegen der Umstrukturierung – Chaos herrscht, so pingelig kann ich beim Beamtendreikampf* sein. Ich habe einen Satz Ordner**, von denen ich weiß, dass ich sie – nachdem der midi-monsieur gesichert ist – im Fall von BrandFlutGodzilla schnappen muss und da ist dann ALLES Wichtige*** drin – abgesehen von Fotos und Arbeit, dafür muss ich dann auch auf jeden Fall den Laptop retten. Ich habe die Unterlagen auch fein säuberlich mit Trennblättern und so Zeug getrennt und gekennzeichnet. In diesen Ordnern weiß ich genau, wo was zu finden ist.****

Und weil ich tief in meinem Inneren ja sehr ordentlich bin, wusste ich natürlich, dass im Keller zwei Umzugskisten stehen, in denen Ordner sind. Alle Ordner, die ich während meines Biochemiestudiums geführt und angelegt habe. Was ich nicht wusste, war, dass

  • es 15 Ordner waren und
  • ich sie noch penibler geordnet hatte als meine persönlichen Ordner.

Nun begleiten mich diese Ordner seit mindestens 13,5 Jahren; die meisten halt schon fast 19 Jahre. Ich habe seit Ende des Studiums nicht mehr reingeschaut. Aber trennen konnte ich mich auch nicht von ihnen.

Bis heute.

Heute ging ich in den Keller und öffnete die Kisten. Mit etwas Angst, denn ganz trocken ist der Keller nicht. Doch den Unterlagen ging es gut. Und schon hatte ich etwas Skrupel. Denn es wäre deutlich einfacher gewesen, wenn die Unterlagen feucht, schimmelig oder anderweitig angegriffen gewesen wären.

Ich fasste mir ein Herz und öffnete – ohne auf den Rücken zu gucken – die Ordner und entnahm den Inhalt. Denn zum einen sollen die Ordner zukünftig andere Dinge bewahren und zum anderen wollte ich die Trennblätter zur Wiederverwendung zurückgewinnen. So viel Ordnung muss sein.

Und auch wenn ich wirklich alle***** Unterlagen wegschmiss, war mir schon ein bisschen weh ums Herz. Zumal nicht nur Ordner, sondern auch Fachbücher****** zutage kamen.

Insgesamt habe ich vier Umzugskartons geleert, 12 Ordner und diverse Trennblätter und -streifen zurückgewonnen. Die können nun auch wieder verwendet werden.

Jetzt ist es im Keller – der eh schon sehr aufgeräumt war – noch ordentlicher.

————————–
* Lochen, falten, abheften

**Mittlerweile sind es drei Ordner

*** Versicherung, Steuer, Konto, Verträge

**** Das weiß ich in meinem geordneten Chaos auch. Ein Handgriff und ich habe, was ich suchebrauche.

***** Naja, fast. Meine Lernhilfen konnte ich auch nicht wegschmeißen.

****** Falls irgendwer Bedarf hat, gucke sie bitte hier, hier, da und dort.

Whisky und Eis

Letztens postete azurgrau Eis bzw. Eismasse und ich fragte sie nach dem Rezept, das sie mir freundlicherweise zuschickte. So eine Basiseismasse aus Ei, Zucker, Sahne und Mascapone. Ja, das ist nichts für Kalorienzählerinnen, aber Asketinnen wohnen hier nun mal nicht.

Beim ersten Versuch war noch ein angebrochene Dose Maronencreme im Kühlschrank, für die ich in absehbarer Zeit keine Verwendung hatte. Also kam sie ins Eis. Und weil meine Geschmacksnerven es sagten, kam auch noch ein Schuss Whisky dazu. Kein rauchiger. (Dank RB gibt es hier ja eine etwas breitere Auswahl als nur mein verrauchtes Zeug.) Der RB und ich waren sehr begeistert. Entsprechend schnell war das Eis alle.

Als ich ein zweites Mal Eis machen wollte, gab es in unserem kleinen Supermarkt keine Mascapone. So nahm ich erstmal Schmand mit (ja, ist nicht das gleich und schon gar nicht gleich fett, aber nun…). Aber zu Hause fiel mir ein, dass wir ja noch Ziegenfrischkäse en masse (ja, noch weniger fett als Schmand) haben, der in absehbarer Zeit verwertet werden musste. Und so gab es Ziegenfrischkäse-Honig-Rosmarin-Eis. Das ist (noch ist was da) eine sehr leckere Kombination.

Es ist ganz schlimm: Der RB und ich müssen testen, welcher Whisky am besten zum Ziegenfrischkäse-Honig-Thymian-Eis passt. Im Gegensatz zum Maronen-Whisky-Eis braucht es einen rauchigen Whisky.*

Der aktuellste Streich ist ein Eis mit Ahornsirup, Thymian und Apfel. Mir fiel irgendwie erst, als ich den Ahornsirup mit dem Thymian aromatisierte und der Apfel gerieben war, ein, dass ich eigentlich was mit Mohn machen wollte.

Der RB überlegt noch, welcher Whisky dazu passen könnte. Der Apfel ist ja etwa speziell.

Und wenn ich daran denke, gibt es als nächstes ein Mohn-Eis.

———————————–
* Ich fand den Caol Ila besser, der RB den Oban. Einig waren wir uns beim Wolfburn Northland

Nachhang

Anfang der Woche träumte ich – in dieser blöden Schlafphase zwischen etwas zu früh wach werden und Weckerklingeln -, dass ich mit Zwillingen schwanger sei. Ja, vom RB. Wobei das irrelevant* ist. Ein Schwangerschaftstraum fällt für mich ja schon fast unter Albtraum** und entsprechend bin ich auch hochgeschreckt.

Was aber weit irritierender war: In dem Traum hatte ein Schokoosterhase eine zentrale Rolle. Ein angebissener. Und beim Scrollen durch Instagram sah ich auch wieder, woher das Bild kam:

„Meiner“ war allerdings kein Vollmilch-, sondern ein weißer*** Schokoosterhase.****

Und es hängt mir immer noch nach, dass ich nicht mehr weiß, was der Schokoosterhase in dem Traum gemacht hat.

———————
* Naja, es wäre schon komisch, träumte ich, ich sei von wem anders schwanger.

** Das Thema ist bei mir – und zum Glück auch beim RB – durch, durch, durch.

*** Dabei mag ich weiße Schokolade gar nicht so gerne.

**** Ich hoffe, azurgrau ist mit der kulturellen Aneignung dem Screenshot vom Bild einverstanden.

Blutdruckmittel

Freitag, 13h55, kurz bevor die Veranstaltung anfängt, gucke ich auf mein Handy. Es blinkt: Anruf in Abwesenheit. Vom Hort. Ich gehe diverse Notfallszenarien durch, denn viel kann ich ja von Potsdam aus nicht ausrichten, und rufe zurück. Ob der midi-monsieur mit auf einen Ausflug könne. Mir erschließt sich nicht, warum ich deswegen angerufen werde. Zumal das Kind ja weiß, dass er bis Ende im Hort bleibt. Und was bis dahin da passiert, ist mir gewissermaßen egal, denn beeinflussen kann ich es ja eh nicht.

Samstag, 13h00, ich sitze mitten in der Veranstaltung, ruft eine Rugby-Mom an. Als ich nicht drangehe, schickt sie mir eine Sprachnachricht. Orrrr. Ich fürchte, dass dem Kind was beim Spiel passiert ist. 20 Minuten später höre ich sie ab: Sie ist auf dem Weg zum Verein. Joah, ich bin halt noch in Potsdam.

Samstag, 14h02, die Veranstaltung ist zu Ende, ich sitze in der Sonne. Nachricht vom Rugbykumpelvater: Ich solle mich bitte melden. Sehe sie um 14h12 und denke: „Jetzt ist doch was passiert“ und rufe zurück. Der Rucksack vom midi-monsieur ist am Pitch verschwunden. Dadrin halt Schlüssel für Zuhause und das Rad. Die Babysitterin ist aber auch schon da: Sie nimmt das Kind mit zu sich. Gut, klingt nach ner probaten Lösung.

Samstag, 14h16, weitere Nachricht vom Rugbykumpelvater: Der Rucksack ist wieder da.

Na, halleluja, mein Blutdruck ist zwar niedrig, aber mit sowas muss er auch nicht gepusht werden. Gut, dass ich jetzt wieder alles vor Ort regeln kann.