FFH

Die Hessinnen meiner Leserschaft denken womöglich gerade an den Radiosender. Aber nein, es geht um Frühling, Fahrrad und Hühner.

Das Wetter war heute sehr mild. So mild, dass mir nur die Fleecejacke über dem Shirt ausreichte*, als wir mir dem Rad den RB zur Arbeit brachten. Gemütliche knapp 7 Kilometer über Frankfurts Stadtgrenzen hinaus.

Und weil „das feindlichen Ausland“ Offenbach ja bekanntlich auch einige tolle Locations zu bieten hat, blieben wir erstmal „drüben“ und hatten einen Kaffee-und-Kuchen-Stopp im Hafen2. Vor allem hatte ich einen Stopp. Das Kind war vom Geländeerkunden, Schafestreicheln und Hüherjagen völlig verausgabt.

Dem Hahn „durfte“ ich auch beim Verausgaben zugucken…

Kurzfristig ergab sich, dass ich bei Frau Novemberregen vorbeidüste, um ihr in einer Fahrradangelegenheit zu helfen.

Dann zog es etwas auf und ich war froh, den Windbreaker im Rucksack zu haben** und wir nahmen die kürzere*** Strecke nach Hause. Zumal sie auch an der Schule des midi-monsieurs, meinem Wahllokal für die heutige Oberbürgermeister-Stichwahl, vorbeiführte.

Und weil ich total motiviert wegen „vielleicht könnte ich ja am Hafen 2 mal eben schnell die Griffe am Fahrrad vom Kind wechseln****“ die neuen Griffe und etwas Werkzeug die ganze Zeit auf dem Rücken hatte, blieben der midi-monsieur und ich draußen und ich tauschte ihm die Griffe und machte auch noch die heiß ersehnten Hörnchen dran. (Ich brauchte natürlich etwas mehr als das „etwas Werkzeug“.) Dabei machte ich mir über drei Dinge Gedanken*****:

  1. Das Kind scheint so daran gewöhnt zu sein, dass ich handwerkliche Tätigkeiten erledige, dass er erstmal fragte, ob ich das Fahrradgeschraube auch allein machen könnte.
  2. Die neuen Griffe und die Hörnchen sind meine alten. Und ich musste schmunzeln, dass es nun so weit ist, dass er meine abgelegten Parts weiterbenutzt.
  3. Er freute sich so dermaßen über die Hörnchen „Jetzt ist es noch mehr ein Mountainbike“, dass ich berechtigte Hoffnung habe, dass mein Plan „Ich fixe ihn mit einem teuren Hobby an, sodass er kein Geld für Drogen und anderen Quatsch hat, weil alles Geld in Parts investiert wird.“ aufgeht.

Dann prokrastinierte ich noch kurz das Arbeiten mit Spülen, bis der RB kam, um für uns zu kochen.

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* Dem midi-monsieur reichten sogar nur das T-Shirt und Longshirt.

** Das Kind hatte seine Fleecejacke auch dabei.

*** Knapp 6 Kilometer 🙂

**** Zum Glück kam es nicht dazu, denn dann hätte das Kind ohne Griffe nach Hause fahren müssen.

***** Klingt jetzt etwas hochtrabend. Es ging mir kurzfristig durch den Kopf.

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