Tschüss, Winter

Gestern Nachmittag schickte mir der RB ein Schneebild und ich war echt neidisch. Ich wollte doch wenigstens auch noch einmal Schnee haben – so bis Ostern (dann ist auch für mich der Winter endgültig vorbei). Aber hier sah es nach nichts aus. Als die Jungs zockten, machte ich die Rollläden runter und bekam so erst durch einen Tweet mit, dass es wohl auch in Frankfurt schneien würde.

Blick auf den Balkon um 23h35 und ich drehe durch.

Ich sah allerdings meine Felle direkt davonschwimmen: Bestimmt ist alles am nächsten Morgen wieder weg.

Doch weit gefehlt: Der midi-monsieur erzählte mir beim drittenvierten Wecken, als er und der Kumpel auch endlich mal einen Rollladen hochgezogen hatten, dass Schnee liegen würde. Na, dann kann ich ja doch mal aufstehen. Und nach dem Frühstück musste ich dann auch direkt raus.

Das Fahrrad muss zur Inspektion.

Nachdem der Kindkumpel weg war, trödelten wir so in den Tag. Ich hatte ziemlich schlechte Laune, weil ich schlecht geschlafen hatte, weil ich den RB vermisste, weil mich die Situation mit meinem Papa stresst. Ich war kurz davor mir für den Rest des Tages die Decke über den Kopf zu ziehen, aber jammern nützt ja nichts und der midi-monsieur musste auch mehr als dringend gelüftet werden. Also ab in die Schneeklamotten, die Schneeschüssel aus dem Keller geholt und ab in den nächsten Bus Richtung Lohrberg.

Lohrberg geht halt immer:

Und weil das Wetter schön war, wanderten wir noch in den Huthpark

Da fanden wir nicht nur ein paar Schneemänner, sondern der midi-monsieur auch zwei Schneeballschlachtgegner und powerte sich so gut aus.

Allerdings musste auf dem Rückweg trotzdem jeder noch so kleine Hügel genutzt werden.

Und als wir dann an der Bushaltestelle auf den Bus zurück warteten, meinte das Kind: „Das ist aber toll vom Winter, dass er sich noch mit Schnee verabschiedet hat.“

 

2 Gedanken zu „Tschüss, Winter

  1. Hach, Du schaffst es immer wieder, dass ich Frankfurt vermisse (habe von 2006-2010 da gelebt.) Sehnsucht. Liebe Grüße von einer bisher stillen Leserin

    • Wie heißt es so schön, wenn es einen nach Frankfurt verschlägt, weint man zweimal: Wenn man kommt und wenn man wieder gehen muss.
      Bei mir war es aber ein bisschen anders: Ich weinte, als ich nach HH zog (wegen Vermissens) und als ich wieder zurückzog – vor Glück.

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