Machen, einfach machen

Das sollte ich mir – obwohl ich eigentlich ja Team „Machen statt quatschen“ bin – am besten irgendwohin tätowieren lassen, damit es sich einprägt. Oder wenigstens in jedes Zimmer ein entsprechendes Poster hängen, sodass ich es täglich sehe. Denn da muss und will ich eigentlich was machen:

Es ist mehr als überfällig, endlich endlich endlich mal in dieser Wohnung aufzuräumen. Das fängt an damit, dass ich die Weihnachtsdeko komplett verpacken und dann in den Keller packen sollkannmuss, geht weiter mit dem Koffer vom midi-monsieur, der komplett ausgeräumt und verräumt werden kannsollmuss und endet damit, dass ich hier wirklich wirklich wirklich mal ausmisten, umstrukturieren und neuordnen kannsollmuss.

Und es ist noch nicht einmal so, dass ich gar keine Zeit dafür habe. Es ist gerade jobtechnisch recht ruhig. Die Seuche hat mich jetzt nicht total niedergestreckt. Ich könnte einfach machen.

Ich sollte auch einfach machen.

(Und nicht wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren und darauf hoffen, dass es sich von allein erledigt. DAS TUT ES NICHT. Das weiß ich natürlich.)

Die Weihnachtsdeko ist irgendwie im Karton, aber nicht wie es sollte. Und eigentlich sollte die Kiste schon längst wieder im Keller sein.

Ein Gedanke zu „Machen, einfach machen

  1. Ich empfehle die 30-Day-Decluttering-Challenge von Cassandra Aarsson auf Youtube. Abgesehen davon, dass es ein prima Prokrastinations-Medium ist, gibt es am Ende jedes Videos eine persönliche Geschichte. Möglicherweise wirkt es auch ein wenig motivierend 😉 https://www.youtube.com/playlist?list=PLzglswYcXP2j-__ZrFmOYOhUeC5bFnqcJ

    Besonders gut fand ich diese Geschichte, bei der sich sowohl Mutter als auch Großmutter vor unangekündigtem Besuch verstecken: https://www.youtube.com/watch?v=YkUqwKevzpo&list=PLzglswYcXP2j-__ZrFmOYOhUeC5bFnqcJ&index=28

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