Tun

Es nützt ja alles Jammern nichts. Die Dinge erledigen sich nicht von selbst und schon gar nicht nur davon, dass sie auf irgendeiner To-Do-Liste stehen. Also tat ich heute ein paar Dinge:

Orthopäden-Termin: Das Knie hat keine Arthrose, sondern leidet an der generellen Fehlstellung meiner Beine. Das lässt sich mit Übungen, Einlagen und – tadaaa, ich hätte darauf wetten sollen – mit einer Bandage beim Sport beheben.

Ich bin endlich aus der Kirche ausgetreten. Das ging erstaunlich einfach und vor allen Dingen schnell. Ich hatte beim Bürgeramt – obwohl ich keinen Termin dafür vereinbaren konnte – kaum Zeit mich in die Wartezone zu setzen, da war ich auch schon dran, unterschrieb einmal, zahlte 30 Euro und bin nun nicht mehr Mitglied einer Religionsgemeinschaft.

Dann war ich in Mission:Adventix unterwegs:

Eigentlich wollte ich auf dem Weg nach Hause in der Stadt noch was besorgen, aber das hatte ich vor lauter Hunger vergessen.

Ich bereitete mich (etwas halbherzig) auf einen Webex vor. (Boah, bin ich froh, dass ich per Webex teilnehmen konnte und nicht mit nach Berlin fliegen musste.) Derdiedas Webex war etwas langatmig, aber ich habe ihn ohne Einschlafen überstanden.

Anschließend Kekspäckchen vorbereitet. Ja, der midi-monsieur darf auch eine gut gefüllte Dose mit nach Frankreich nehmen.

Dann Kind-Essen-Spielen-Kika-Vorlesen-Kuscheln-Lachen. Ich schlief kurz auf dem Sofa ein, um dann fit genug zu sein, um die Mission:Adventix weiterzuverfolgen, wofür ich 6 Päckchen packte und frankierte.

Morgen dann ab zur Post, damit sie hoffentlich noch VOR Weihnachten ausgeliefert werden.

Nicht wohl

Mir ist nicht wohl. Ich bin durch. Ich brauche Urlaub. Ich zähle die Tage, bis der midi-monsieur mit dem Kv nach Frankreich fahren wird. Auch damit fühle ich mich nicht ganz wohl, also mit dem Zählen. Aber ich freue mich darauf, schlafen zu können. Es ist so nötig. Ich bin so durch. So schade ich es immer wieder finde, keine Freizeit mit dem Kind zu haben, so wenig kann ich mir gerade vorstellen, ihn über Feiertage und v.a. zwischen den Jahren ohne Hort zu bespaßen. Ist das schäbig? Bin ich keine gute Mutter? Keine Ahnung. Ich bin gerade vor allen Dingen ein Mensch am Limit der Belastbarkeit und froh, dass ich die Aussicht auf Erholung habe.

Noch zweieinhalb Tage.

Mistmistmist

Mist gebaut. Ich will nicht drüber reden, aber es hier festhalten. Eine Marke setzen. Und mich ein bisschen schämen. Zu analysieren brauche ich mich nicht, dafür kenne ich mich und die Muster gut genug.

Tabs

Gestern beim finalen Klarschiffmachen in der Küche – so gegen 23h30 – fiel mir siedendheiß ein, dass ich eigentlich noch Spülmaschinenpulver hätte kaufen wollen.

Natürlich hätte ich auch bilateral eine*n der Eingeladenden darum bitten können, mir 2-3 Spülmaschinentabs mitzubringen, damit ich die Milliarden Tassen vom Adventskaffee nicht von Hand spülen muss.

Aber irgendwie war es schon lustiger, meine Bitte in die Twittergruppe zu stellen, um zu gucken was passiert.

12 Tabs – bis Weihnachten hab ich mindestens ausgesorgt.

Verpennt

Ich habe heute total verschlafen. Das war anscheinend dringend nötig, aber war/ ist unpraktisch mit Blick auf die noch ausstehenden Vorbereitungen für den Adventskaffee. Denn ab Mittag (also quasi direkt nach dem Aufstehen) verbrachte ich den Tag bei einer der Besten. Unser alljährliches Hühnerweihnachtsessen stand an. Und es war erstaunlich entspannt, obwohl sich das Gefüge der Konselltation in den vergangenen Monaten/ Jahren doch sehr verändert hat.

Wir haben gequatscht, gegessen, gelacht, ein wenig gelitten und eine schöne Zeit miteinander verbracht. Mit dem Resultat, dass der midi-monsieur und ich erst um 20h30 zu Hause waren. Nunja, ich kam noch zu ein paar Kleinigkeiten und werde dann wohl morgen den Rest angehen müssen. Naja, wenn die Wäsche (und noch ein paar andere Sachen) nicht mehr im Wohnzimmer steht, dann kann ich wohl wen reinlassen. Der Kinderpunsch ist auch schon angesetzt. Der Glögg muss nur noch heiß gemacht werden. Die Kekse stehen parat. Wird schon.

Nur nochmal verpennen sollte ich morgen nicht.

Minus 2

Noch 2 Tage bis zum Adventskaffee. Ich habe heute immerhin

  • den Tisch und weitere Möbel vom Balkon geholt und teilweise in Küche und Wohnzimmer aufgebaut,
  • weiter und zu Ende dekoriert,
  • die Keksdosen auf dem Tisch vom Balkon gepackt,
  • angefangen, die Küche aufzuräumen,
  • alles fürs Wochenende eingekauft

Darüber hinaus habe ich

  • ausgeschlafen (weil um 0h00 im Bett),
  • Wäsche gewaschen,
  • ein Kekspäckchen gepackt und gegen Knusperflocken und eine sächsische Wacholderwurst getauscht,
  • einen Spaziergang am Main gemacht,
  • Diskussionen geführt,
  • (zu) wenig gegessen.

Aber ich freue mich schon auf Sonntag – auch wenn noch einiges zu tun ist.

14

Heute um ca. 12h45 habe ich den Ofen ausgemacht und das letzte Blech Kekse rausgeholt. Um ca. 18h00 habe ich dann diese Kekse noch schnell mit Schokolade bekleckst.

Damit sind nun 14 Kekssorten fertig gestellt:

Von einigen Keksen sind die Rezepte schon hier zu finden. Von ein paar neuen werde ich die Rezepte noch ergänzen.