Tagebuch

Lange Jahre habe ich Tagebuch geschrieben. Nicht immer kontinuierlich, aber immer wenn Dinge passierte, die mich so bewegten, dass ich sie verarbeiten musste und dies nicht in Gesprächen mit Freundinnen tun konnte oder wollte. Zuletzt Tagebuch geschrieben habe ich während der Beziehung mit dem Kv. Mir fällt es noch immer schwer, die Einträge von damals zu lesen. Irgendwann ließ ich das Tagebuchschreiben.

Dann fing ich wieder an zu bloggen. Und, insbesondere seitdem ich täglich blogge, hat das durchaus Tagebuchcharakter. Wobei natürlich einige Aspekte, die im Tagebuch deutlich mehr Gewicht hätten, nicht auf dem Blog stattfinden. Allerdings gab es in der Zeit nach der Trennung auch nur wenige (eigentlich keine) Momente, in denen ich dachte: „Hmm, vielleicht sollte sollte ich wieder mal Tagebuch schreiben.“ Und damit meine ich nicht Themen, die ich in geschützten Posts verarbeite.

Doch in letzter Zeit häufen sich Momente und Gedanken, die ich nicht verbloggen kann. Die ich auch nicht auf Twitter stattfinden lassen möchte. Zumindest auf diesem Blog und auch nicht auf meinem ersten Twitteraccount.

Für mich leben allerdings Twitter und Blog vom Austausch und Vernetzen. Und was nützt es, in einem darkblog* oder mit einem dark-Twitteraccount** vor mich hinzuschreibe, wenn es keine*r liest. Dann könnte ich auch Passwort-geschützt bloggen und das Passwort nicht rausgeben. So würde ich aber nur für mich bloggen, dann könnte ich auch einfach wieder anfangen, Tagebuch zu schreiben.

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* Bei dem ich aus Angst, dass irgendwann mal die Verbindung zu meinem ersten Blog hergestellt werden könnte, die Posts mit Passwort schützen würde.

** Aus der gleichen Angst wäre der dark-Twitteraccount auch geschützt.

2 Gedanken zu „Tagebuch

  1. Moin und erholsame Festtage!!! Nur kurz zu deiner Frage, was das Schreiben nützt, wenn keiner es liest?
    Es ordnet deine Gedanken und kann dadurch Lösungsansätze für Problemstellungen bieten.
    Beste Grüße nach Ffm!!

    Marie

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