In die Pflicht genommen

Es steht die Frage im Raum, ob wir früher etwas hätten sagen sollen. Ich meine, ich habe ja schon was gesagt. Hier und da. Aber wenn ich die einzige Stimme bin, ist das nicht sonderlich weiterführend.

Ändert aber nichts daran, dass ich nicht trotzdem den Mund aufmache. Und manchmal braucht es halt auch Ereignisse, dass sich Menschen, die nunmal zu Bequemlichkeit neigen, aus ihrer vermeintlichen Komfortzone* herausbewegen.

Nun ist so ein Ereignis eingetreten. Und klar könnten wir abwarten, was uns als Lösung angeboten wird und wenn sie nicht völlig dramatisch ist, einfach annehmen und hoffen, dass es schon irgendwie läuft.

Doch das kann ich nicht, will ich nicht. Und wollen zum Glück auch viele andere nicht. Und so werden nun Menschen in die Pflicht genommen, die es bislang nicht gewohnt waren. Wir erwarten eine gute Lösung und nicht die einfachste. Wir machen Druck über Wege, die uns zustehen, die aber nicht komfortabel sind.

Und sicherlich machen wir uns auf den ersten Blick nicht beliebt, aber wir katapultieren uns damit auf Augenhöhe. Und allein das ist es wert.

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* Komfortabel war es irgendwie für die Wenigsten, aber wer legt sich schon gerne mit Systemen an.

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