Wollen und Haben

Heute wollte

  • ausreichend schlafen
  • nachdem das Kind aus dem Haus war, sporteln
  • zeitig mit der Vias nach Wiesbaden fahren
  • Termine beim Zahnarzt und Orthopäden machen
  • drei Texte schreiben
  • Reisekostenabrechnung machen
  • mit den „Kolleginnen“ beim Mittag quatschen
  • mich zu zwei Projekten besprechen
  • in der Vias zurück das Buch von Mama Schulze weiterlesen
  • das Kind vom Hort abholen
  • einkaufen
  • den Abend entspannt gestalten
  • Papierkram erledigen

Hahahahaha. DAS passierte heute:

  • Ich konnte nicht einschlafen, weil meine Blase während der ersten beiden Stunden meinte, dass ich alle 20 Minuten raus müsste.
  • Ich habe mich nochmal hingelegt, nachdem das Kind aus dem Haus war.
  • Beim Duschen festgestellt, dass das Wasser nicht richtig warm wird. Entsprechend unentspannend war das Duschen.
  • Auf dem Weg zur S-Bahn Anfrage zwecks Projektangebot bekommen.
  • Die Hausverwaltung wegen der Warmwassersache kontaktiert.
  • Relativ spät mit der S-Bahn in die Landeshauptstadt gefahren. Dabei einen Kaffee getrunken, ein Drittel Zimtbrötchen gegessen und mich über die neue Musik (Amazon-Partnerlink) in der Playlist (Tatort sei dank) gefreut.
  • Reisekostenabrechnung gemacht.
  • Mich zum einen Produkt kurz ausgetauscht.
  • Und zu einem weiteren.
  • Eine Nachricht vom Kv bekommen und angefangen mich aufzuregen.
  • Zwei Texte überarbeitet.
  • Einen (der drei Texte) angefangen.
  • Mich weiter aufgeregt.
  • Keine Mittagspause gemacht, nur die restlichen zwei Drittel Zimtbrötchen gegessen, während ich tippte.
  • Mich zu einem anderen Projekt lange und total produktiv besprochen.*
  • Sehr spät losgekommen.
  • Die blödeste S-Bahn erwischt. Mich immer noch aufgeregt, nicht gelesen.
  • Von unterwegs das Kind nach Hause beordert. (Schlüsselkind ftw!)
  • Nach 1,75 Stunden (seit Verlassen der Agentur) endlich an der Heimat-Haltestelle angekommen.
  • Wegen Hunger und emotional ausgelaugt weil genervt beschlossen, dass dieser Abend nur noch durch Pommes gerettet werden kann. Also auf dem Weg nach Hause ausgenutzt, dass es eine Döner-Bude gibt und Pommes und Lahmacun (beides zum Teilen mit dem midi-monsieur) besorgt.
  • Zu Hause angekommen. Durchgeatmet. Mit dem Kind gegessen.
  • Mich nochmal heftig über eine Schnapsidee des Kv aufgeregt.
    Hier ein großes Danke an meine Twitter-Follower. Ihr habt mir mit Eurer Anteilnahme den Tag gerettet!
  • Besuch bekommen, die Geschenke fürs Kind mitbrachte, meine Werkzeuge zurückbrachte, mich mit einer Lakritzschokolade bestach, ihren Wohnungsschlüssel in Obhut zu nehmen. Kurz geschnackt.
  • Dem Kind vorgelesen.
  • Eine heiße Schokolade mit Sahne getrunken.**
  • Ein paar erfreuliche Nachrichten ausgetauscht.

Vielleicht turne ich gleich noch ein bisschen. Denn ich habe ziemliche Kopfschmerzen und meist hilft es mir doch, wenn ich mich körperlich betätige.

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* Highlight-Moment des Tages. Ich mag das sehr: Zusammen aus Fakten und Essenzen der Fakten, (inhaltliche) Ideen zu entwickeln.

** Damit ist mein Saison-Soll erfüllt. Ich hab einmal pro kälter Saison Jieper auf sowas und dann wird mir davon kodderig und ich bin für ein Jahr geheilt.