Liebes Tagebuch am Fünften (November)

2h30 Weil ich auf dem Sofa abhing und dann an einer Sendung hängenblieb, nachdem ich zuvor „Paula“ streamte, komme ich mal wieder viel zu spät ins Bett. Schlafe aber zum Glück recht zügig ein.

8h50 Ich werde wach und denke, dass ich ja langsam wacher werden könnte, um dann mal zeitig(er) aufzustehen.

10h30 Ich bin wohl wieder eingeschlafen. Und wie so oft, wenn ich morgens nochmal einschlafe, träume ich recht intensiv. Zumindest ist der Traum sehr präsent, als ich wach werde. Und irgendwie war er auch schön. Da spielte wohl viel (Un-)Bewusstes rein. Die Lösung aus dem Traum fände ich zumindest nicht schlecht.
Ich stehe auf, finde das Kind Nils Holgerson guckend auf dem Sofa. Ich kümmere mich ums Frühstück.
Nach dem Frühstück kümmere ich mich ein bisschen um den Haushalt und das Kind ist in seinem Zimmer beschäftigt.

13h00 Der midi-monsieur ist in einer Stunde bei einem Kumpel verabredet. Ich mahne ihn, dass er rechtzeitig angezogen sein müsse. Ich übersprungshandele mein eigenes Anziehen mit Schminkpinselwaschen.

13h45 Wir sind beide angezogen und gehen los. Es ist auch gerade trocken. Ich gebe das Kind ab und gehe an der eigenen Wohnung vorbei, um mir eine andere Wohnung anzugucken. Dann gehen wir zu dritt, um meine Wohnung anzugucken.

14h45 Ich rufe meine Mutter an und wir telefonieren 1,5 Stunden (eigentlich wollte ich ja arbeiten). Aber es ist gut und wichtig und nimmt mir ein paar meiner Sorgen. Phew.

16h15 Telefonat beendet. Eigentlich könnte ich direkt eins mit dem Kv führen. Aber ich habe keinen Bock. Es geht um Weihnachten und ich bin einfach nur genervt. Soll er sich doch alleine kümmern.

16h50 Zeit für eine kleine Sporteinheit, bevor das Kind wiederkommt und die internette Übernachtungsgästin hier sein wird.

17h40 Das Kind ist wieder da. Das Kind will mit mir kuscheln, was wir auch tun. Dann darf er etwas Tablet spielen. Ich fange an, meine Keksrezeptsammlung zu sichten.

18h25 Die internette Übernachtungsgästin klingelt. Wir kommen direkt ins Quatschen.

19h30 Ich mache schnell was zu essen. Der midi-monsieur ist schön ziemlich k.o., sodass er sich direkt und ohne Murren den Schlafanzug anzieht.

20h00 Das neue Vorlesebuch ist ab heute „Die Brüder Löwenherz“. Ich lese das erste Kapitel vor und dann ist das Kind auch schon im Bett verschwunden.

20h30 Wir reden weiter, trinken Tee, reden noch mehr. Ich finde es toll, dass 16 Jahre Altersunterschied keine Rolle spielen. Wir können selbst über Politik sprechen und ich freue mich über die interessanten – zum Teil auch erschreckenden – Einblicke.

23h50 Ich gähne schon wieder und läute damit mein Zubettgehen ein. Zähne putzen und dann schnell diesen Post veröffentlichen.

Mehr Tagebuch-Einträge gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

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