Raus

Das Wetter nutzen, solange es da ist. Mit dem Gedanken habe ich heute das Rad mit in die Landeshauptstadt genommen. Also nicht mein Mountainbike, sondern das Stadtrad. Das nicht einfach nur ein Rad ist, sondern ein fahrbares Erinnerungsstück. Es ist das uralte Motobécane-Rad meines Vaters, auf dem ich in jungen Jahren durchaus viel durch Bielefeld gerast bin, wenn gerade mal wieder ein Rad von mir kaputt oder geklaut war.

Der Plan war eigentlich, die Strecken zum und von den jeweiligen Bahnhöfen mit dem Rad zurückzulegen. Aber als in Wiesbaden klar war, dass ich früher loskomme als gedacht, bemühte ich Else und plante eine Strecke quer durch nach Höchst. Denn quer durch ist halt schon etwas kürzer als am Main lang. Aber halt immer noch 31 Kilometer lang. Aber es fuhr sich erstaunlich gut und zügig – trotz „Gurke“ und Rucksack auf dem Rücken. Das Wetter war bestens und die Strecke sehr schön.

Ich hätte noch mehr fahren können. Wenn ich könnte, würde ich zur Zeit dauerhaft fahren und draußen sein. In Bewegung bin ich gerne mit mir allein. Dann bekomme ich klare Gedanken. Aber Stillstand ertrage ich zur Zeit nicht. Vielleicht bin ich auf der Flucht.

3 Gedanken zu „Raus

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