Friseur

Doch, ich bin durchaus sehr zufrieden mit meiner Frisur (ja, Frisur, ich habe mich trotz Titel nicht verschrieben). Zumindest seitdem ich mich endlich zu Pony und Bob entschieden habe. Ich glaube fast ein bisschen, dass das auch in Blond gut aussähe. Aber noch fühle ich mich dunkel authentischer.

Womit ich bis vor kurzem auch sehr zufrieden war: Ich hatte endlich eine Stammfriseurin gefunden. In dem Friseursalon, in den ich gehe, seitdem wir wieder in Frankfurt wohnen. Also fast 4 Jahre. Anfangs war ich beim Chef. Aber der Chef und ich waren nicht so auf einer Wellenlänge. Durch Zufall kam ich irgendwann an eine der anderen Friseurinnen im Salon und wir kamen gut miteinander aus. Sie hatte tolle Ideen was meine blaue Phase anbelangt.

Irgendwann im letzten Jahr wollte ich einen neuen Termin bei ihr machen, da hieß es: „Die arbeitet hier nicht mehr.“ Ähm, ja. Okay. Und nun? Es bot sich die Neue an. Da ich nicht wieder zum Chef wollte, aber mich in dem Laden hinsichtlich meiner bunten Haare gut aufgehoben fühlte, sagte ich ja.

Das war eine gute Entscheidung. Denn sie war diejenige, die mir den Pony schnitt und auch dazu riet (der Chef wollte das nie). Sie macht stets die Haare schön blau und wir freuten uns immer, wenn wir uns sahen. Sie konnte auch gut nachvollziehen, als ich das Schwarz von jetzt auf gleich selbst draufmachen musst und leider nicht auf einen Termin warten konnte.

Letzte Woche wollte ich, nachdem ich in den letzten Monaten, außer Spitzenschneiden, Friseur-Sommerpause gemacht hatte, endlich mal wieder dem Gestrüpp auf meinem Kopf beikommen. Mittlerweile waren sie ja schon wieder so lang, dass ich sie zum Zopf binden konnte. Ich ging am Laden vorbei und da hieß es: „Die arbeitet hier nicht mehr ist krank.“ Naja gut, auf eine Woche mehr oder weniger kommt es ja nicht an. Aber nein, sie fällt wohl länger aus. Mist. Mehr aus Notwenigkeit machte ich einen Termin bei dem neuen Friseur aus.

Heute war es dann so weit: Ich war nur zum Schneiden da. Zum einen, weil ich das Schwarz vor noch nicht allzu langer Zeit selbst erneuert habe, zum anderen, weil ich keine Zeit und Lust hatte, heute drei Stunden beim Friseur abzuhängen.

Aber das Schneiden hat er gut gemacht. Sehr gut sogar. Ich will nicht sagen, dass er es besser gemacht hat als „meine“ Friseurin, aber ich bin sehr zufrieden. Etwas irritiert war ich zwar, dass er mich siezte. Aber gut. Ich kam auch erst später drauf, dass Du anzubieten. Was er auch gut gemacht hat: Meine Färbetechnik zu analysieren. Er hat ziemlich gut erkannt, was ich beim letzten Mal gemacht habe, und gab mir den Tipp, dass meine naturblonden Haare auf Dauer keine Färbung brauchen, sondern dass bei mir eine Intensiv-Tönung ausreichen würde. Das wäre auch „gesünder“ (soweit man das bei totem Material sagen kann) für meine Haare.

Das probiere ich dann wohl beim nächsten Mal aus.

Ein Gedanke zu „Friseur

  1. Ach ja, Haare – ich bin auch immer irgendwie mit ihnen beschäftigt 😉 Zur Zeit ist alles im grünen Bereich (bildlich gesprochen, ich färbe – noch – nicht)

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