Mucksmäuschenstill

Ich hatte mich so gefreut, als mich Mama Schulze schon vor Urzeiten zur Premiere ihres ersten Buchs „Alles wie immer, nichts wie sonst“ einlud. Direkt organisierte ich die Babysitterin und freute mich vor.

Dann fing die Schule an und mein Vorfreude wurde jäh beendet, weil auf den einzigen mit Babysitter verplanten Abend im September der Klassenelternabend gelegt wurde. Höchst ärgerlich.

Dann erhielt ich ja am Dienstag die für mich frohe Botschaft, dass der Elternabend doch nicht stattfindet. Ja, ich freute mich sehr. Die Babysitterin stand ja eh für den Abend und für Mama Schulze und ihre nette Verlagsbetreuung war es kein Problem, dass ich so kurzfristig wieder dabei sein wollte.

Heute war es soweit. Und nein, es ist kein wirklicher Spoiler, wenn ich sage, dass der Elternabend sicherlich nicht so ein schönes Abendvergnügen gewesen wäre. Auch wenn ich etwas gehetzt ankam, weil ich spät dran war, weil die Babysitterin zu spät war und weil ich mit dem midi-monsieur zuvor noch Stress hatte. Und weil ich Zuspätkommen einfach doof finde, auch wenn es nicht so schlimm war. (Und dramatisch zu spät war ich ja auch nicht.)

Nach ein bisschen Smalltalk bei Sekt und Essen ging es auch bald los. Die arme Julia war so erkältet und für jeden anderen Job hätte sie sich wohl ins Bett gelegt und nicht auf ein Agentursofa vor einem Matratzensitzlager gesetzt und aus ihrem Buch vorgelesen. Aber Adrenalin macht ja bekanntlich viel vergessen.

Zur Unterstützung hatte sie sich ihren Mann an die Seite geholt und man konnte ohne Weiteres sehen, was für ein tolles Team und Paar die beiden sind. Und hören konnten wir es auch. Er übernahm nicht nur seine wörtliche Rede, wenn sie vorlas. Was die Passagen besonders lebendig werden lies. Sondern er las auch einige der ausgesuchten Passagen, als die Erkältung Julia keine Wahl lies.

Die Passagen waren toll ausgewählt und noch toller vorgetragen. Und der Text ist toll. Es hörte sich an, als würde eine Freundin bzw. ein Freund einem etwas erzählen und nicht, als würde uns gerade vorgelesen.

Und auch wenn wir an einigen Stellen lachen durften, so waren wir alle so in den Bann gezogen, dass es immer, wenn gelesen wurde, mucksmäuschenstill wurde.

Ich freue mich schon darauf, das Buch, das ich mir natürlich habe signieren lassen, zu lesen.

Danke für den schönen Abend!

3 Gedanken zu „Mucksmäuschenstill

  1. Ich freue mich sehr, dass Du da warst, noch mehr über das tolle Premierengeschenk (habe ich heute direkt gebraucht) und dann noch mehr, dass es Dir gefallen hat. Alles Liebe, Julia

  2. Pingback: Social Jetlag | Groß-Stadt-Ansichten

  3. Pingback: Mein Buch: Die Buchpremiere - Mama Schulze

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