Runterfahren

Mir war schon klar, dass der midi-monsieur nicht die beste Laune haben würde nach der Übernachtung mit der Rugbymannschaft in einem Tipidorf. Nicht, weil es so schrecklich war, sondern weil klar war, dass es viele Eindrücke sein würden.

Und so war es auch: Als ich ihn abholte, war er extrem motzig. Alles war doof. Nie wieder wolle er ins Rugbycamp. Und überhaupt. Und Hunger hatte er auch. Gegen letzters konnte vor Ort was getan werden, aber es half nur bedingt. Ich wollte los, aber auch das war nicht richtig. Er wusste nicht, was er wollte. Und nachdem er mich mit jedem zweiten Satz angezickt hatte, musste ich ihn zu seinem Glück zwingen. Erster Deeskalationsschritt war geschafft.

Wir suchten das reservierte Car2Go, war auch schon half, dass er sich weiter entspannte. Bahnfahren hätte ihn nur gestresst.

Während der Autofahrt forderte ich ihn dann auf, mir ausschließlich das zu erzählen, was ihm an der Zeltübernachtung gut gefallen hatte. Ich wollte kein Gemecker und Gemotze hören.

Zu Hause ging es für ihn dann ohne Umwege in die Badewanne. Er machte sie sich voll und gab Schaumbad dazu und Entspannung bereitete sich in der Wohnung aus.

Nicht nur, weil es regnete, sondern vor allem weil er erstmal keine Interaktionen brauchte, blieben wir zu Hause und der midi-monsieur durfte fernsehen.

Und das tat ihm gut. Er war nicht mehr motzig. Irgendwann konnte er auch zugeben, dass er müde ist und so aßen wir früh zu Abend und um 19h00 schlief er entspannt ein.

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