Liebes Tagebuch am Fünften (Juli)

Ein bisschen lustig und interssant hätte ich es ja schon gefunden, wenn ich The Queen Mother of Tagebuchblogging nicht am 1. sondern heute, am 5. Juli besucht hätte. So gibt es halt nur meine Sicht darauf, was ich heute eigentlich den ganzen Tag gemacht habe:

1h00 Für meine Verhältnisse bin ich früh im Bett. Und obwohl ich noch lesen will, schlafe ich ziemlich schnell ein.

8h07 Ich werde wach und wundere mich, warum das Licht am Bett (noch? wieder?) an ist.

8h42 Das Kind spukt rum und ist rappelig. Er kuschelt sich kurz an, beschließt dann aber, sich fertig machen zu wollen. Dafür dass der Hort so doof ist, hat er es ziemlich eilig heute hinzukommen.
Nein, ich müsse noch nicht aufstehen. Er macht sich selbst fertig. Waschen, anziehen, was essen.

9h02 Der midi-monsieur sagt mit Tschüss. In langer Jeans und langärmligen Oberteil. Ja, so warm würde es heute nicht. (Außerdem hat er es ja eilig und keine Zeit, sich nochmal umzuziehen.)

9h11 Ich stehe auf. Ziehe meine Runden durch die Wohnung. Ich bräuchte mal eine Fee, die aufräumt. Und Wäsche waschen muss ich auch dringen. Immerhin fährt das Kind am Samstag zum Papa (also ich bringe ihn nach Paris). Da braucht er schon ein paar Klamotten.

9h18 Anruf auf dem Handy. Ein Auftrag „droht“. Ich darf mir aber noch überlegen, ob ich ihn annehmen will/ kann.

9h40 Hunger treibt mich in die Küche. Unterwegs mache ich schon mal den Rechner an. (Und denke witerhin übers Aufräumen und Wäschewaschen nach.)

9h48 Anruf aus „meiner“ Agentur. Wir ärgern uns zusammen über die Doof- und Unverschämtheit eines bestimmten Fachverlags.

9h52 Ich sitze mit Brot vorm Rechner und verschicke einen Text. Dann lande erstmal bei Twitter. Der Besuch von Frau Rabe wird mit Inhalten gefüllt 😀

10h55 Spülmaschine ausräumen, Spülmaschine einräumen. Tabula rasa quasi im Wortsinn machen und mal den Esstisch aufräumen. Dabei auch endlich mal die Geburtstagsdeko wegräumen.
Im Gäste- bzw. meinem Zimmer will ich mich eigentlich um die Wäsche kümmern, bleibe dann aber am Kindle hängen und lese ein Kapitel.

12h15 E-Mail an Kunden verschickt. Ich habe Hunger. Aber erstmal kümmere ich mich wirklich um die Wäsche.

12h27 Anruf für noch einen Auftrag. Wobei es eigentlich nur die Fortsetzung von einem anderen Auftrag ist.

14h20 Ich habe gegessen, das Bad aufgeräumt, das Schlafzimmer weiter zugerümpelt. Und mein Zugticket von Bochum nach Frankfurt gebucht. Denn ich werde zum PetShopBoys-Konzert gehen. Hihihi.

14h40 Nachdem mich die Frische Brise drauf gebracht hat, habe ich auf meinem Handy die App von momox und re:buy installiert und scanne nun die DVD-Sammlung. Teilweise sind die Preisunterschiede enorm. Teilweise gibt es nur ein paar wenige Cents. Ich könnte auch gucken, ob ich die DVDs über Am*zon verticke, aber da ist der Aufwand ungleich höher: DVDs einzeln verwalten, verpacken und verschicken. Ich glaube nicht, dass sich das lohnt. Und ich will ja nicht Gold damit verdienen, sondern die Schublade leer machen.

16h20 Ich hatte noch überlegt, ob ich im Hort anrufen muss, damit das Kind bis zum Ende bleiben kann. Denn eigentlich – also während der Schulzeit – wird das Kind mittwochs um 16h00 vom Hort losgeschickt. Als es Sturm klingelt, hat sich die Frage erübrigt. Sie haben ihn geschickt. Naja, auch nicht schlimm. (Mein Arbeitspensum für heute hält sich sehr in Grenzen, merkt man, oder?!)

16h41 Die Unterlagen zu dem fortgesetzen Auftrag kommen an.

16h55 Weil der midi-monsieur so interessiert am ausmisten ist und er ja auch sein Zimmer aufräumen soll, verdonnere ich ihn direkt mal, sein Bücherregal auszumisten. Er darf selbst entscheiden, was raus muss. Interessanterweise wählt er sehr ähnlich wie ich es getan hätte.

17h45 Während das Kind sich fürs Aikido-Training fertig macht, gehe ich mit ihm noch schnell seine CDs durch. Auch da dürfen ein paar Platz machen.
Nun haben wir einen guten Medien-Haufen, der raus muss. (Ihr könnt ja mal stöbern, alles andere kommt zu momox/re:buy oder wird an der Straße ausgesetzt.)

18h45 Ich springe schnell unter die Dusche, dann in den Rock und das Top und gehe flotten Schrittes los, um das Kind vom Aikido abzuholen.

19h30 Die ersten DVDs und Bücher sind weg. Ich freue mich, dass ich immer Kartons horte, so kann ich die gewünschten Sachen schnell verschicken.

19h40 Das Kind dattel daddelt auf dem Tablet und ich mache Nudeln. Zum Glück habe ich noch eingefrorene Bolgnese-Soße.

20h15 Wir essen.

20h55 Absprache mit der befreundeten Familie: Der Sohn ist der beste Kumpel vom midi-monsieur und schläft morgen bei uns. Wir wollen vorher noch zusammen bei uns grillen.

21h00 Die Tabletzeit vom midi-monsieur ist nun vorbei. Ab ist Bett. Aber vorher muss er noch vorlesen.

Ich werde mich gleich noch um die Wäsche kümmern und ein bisschen putzen (bei den Temperaturen kann ich das nicht am hellichten Tag). Und dann werde ich wohl auf dem Sofa versumpfen oder so.