Panda

So wie es aussieht, vertrage ich meine bisherige Wimperntusche nicht mehr. Sobald ich sie auftrage, tränt mindestens ein Auge. Also habe ich mir neue – andere Marke – gekauft. Ja, mit der tränen die Augen nicht. Allerdings sind sie im Gegensatz zur alten – also von der anderen Marke – nicht wasserfest.

Tja, und das scheint auch nicht das Wahre zu sein. Ich bin zu viel an den Augen zugange, sodass ich binnen kürzester Zeit die Wimpertusche nicht mehr auf den Wimpern, dafür rund ums Auge habe.

Tipps für wasserfeste Mascara nehme ich gerne an.

Entschädigung

Der Tag fing spät an. Und weil ich etwas Aufwand betrieb, kam es zu einem noch späteren Marktfrühstück.

Die knapp 360 Minuten lange anschließende Begegnung kann muss ich mir z.B. mit dem langen Spaziergang schön reden.

Aber trotzdem wäre ich ziemlich frustriertgenervt nach Hause gegangen, hätte ich nicht noch eine tolle, spontane Twitterbegegnung gehabt.

90 Minuten Entschädigung.

Interessant

Heute Abend mal wieder Kopfschmerzen. Nicht toll. Eher nervig. Und dann fiel mir ein, dass ich bis morgen noch Unterlagen zum Behördenzentrum bringen muss.

Als ich anfing, die Papiere zu suchen, kam mir der Gedanke, dass ich die Suchzeit ja als Einwirkzeit für die neue Färbung nutzen könnte. Kurz haderte ich, ob das mit den Kopfschmerzen so eine gute Idee wäre, aber, ach, irgendwie wollte ich mit dem Färben nicht warten, damit ich am Samstag gegebenfalls nochmal drüber könnte, falls mir die neue Farbe nicht gefallen sollte.

Die Unterlagen sind gefunfen. Die neue Farbe gefällt.

Interessanterweise sind nun auch die Kopfschmerzen weg.

Nicht nett

Man glaubt es kaum, aber ich kann auch nicht nett sein. Nicht richtig böse. Dann hätte ich aufgelegt, aber sicherlich war es alles andere als nett, bei der Unterhaltung über Sternzeichen und dass ganzganz sicher 50 Prozent der Eigenschaften immer stimmen, nebenbei sehr nett zu whatsappen. Aber anders hätte ich das Gespräch auch nicht überstanden, ohne doch noch einfach aufzulegen.

Ich sollte an meiner Höflichkeit arbeiten.

Gar nichts 

Ach, Mist! Der Tag ging weiter, wie der gestrige aufhörte: mit Kopfschmerzen.

Das kenne ich – zum Glück – kaum von mir. Ist aber dadurch nicht minder ätzend. Geschafft habe ich dadurch tatsächlich gar nichts außer eine To-Do-Liste zu schreiben.

Ich hoffte ja, dass Dusche und kleiner Gang durchs Viertel – zwar bei Regen, aber wenigstens an der frischen Luft – Besserung brächte. Doch nichts.

Und als auch noch Übelkeit zum ganzen Mist hinzu kam, musste ich mich um 17h00 ins Bett legen.

Nach etwas Schlaf hatte ich etwas Hunger.

Jetzt geht’s wieder ins Bett.

Nichts

Gefühlt habe ich heute nichts gemacht. Was nicht ganz stimmt. Aber ich habe nichts Sinniges gemacht. Und nun habe ich am Ende des Tages Kopfschmerzen vom Nichtstun, also vom erfolgreichen Ablenken.#

Nunja, es muss auch mal solche Tage geben.

Blöd nur, dass sie sich nach hinten raus tendenziell rächen.

Yummy

Seit einiger Zeit schon spukt mir ein Salat mit rohem Brokkoli durch den Kopf. Gestern sprang passenderweise ein frischer (meist nehme ich ja TK) in den Einkaufswagen.

Das war drin (für 1 Person):

1 kleiner Brokkoli
1/3 rote Paprika
5 Cherrytomaten
1 Handvoll Mandelhobel

Und so einfach gehts:

1. Brokkoliröschen vom Strunk schneiden; beides klein schneiden
2. Paprika in kleine „Würfel“ schneiden
3. Tomaten dritteln oder halbieren
4. Alles mit Salz, Pfeffer, etwas Salz und weißem Balsamico (je nach Geschmack 3-5 EL*) mischen
5. Mandelhobel in heißer, trockener Pfanne anrösten; noch warm auf den Salat geben; mischen
6. Olivenöl** (ca. 2-3 EL*) zugeben; alles mischen

Bon Appetit!

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* Ich mach das aus der Lamäng und messe nicht.
** Ich hatte Basilikum-Olivenöl. Passte sehr gut.

Es war die Nachtigall …

… ähm … nein, es war die Lerche. Um genau zu sein, waren (sind) es fünf Lerchen. Und um ganz genau zu sein fünf Leipziger Lerchen.

Die Leipziger Lerche ist eine Gebäckspezialität aus Leipzig, dessen Name an die früher in Leipzig als kulinarische Delikatesse insbesondere zu Festtagen verzehrten Singvögel erinnert. Erfunden wurde das Gebäck nach dem offiziellen Verbot des Vogelfangs im Stadtgebiet 1876. Findige Bäcker kreierten aus Mürbeteig, Mandel, Nüssen und Erdbeerkonfitüre einen kulinarischen Ersatz. Die vereinfachte Form ahmt die Form der Vögel nach. Das Kreuz auf dem Gebäck sind die Bänder, die damals zum Zubinden der gefüllten Tiere verwendet wurden.

Weil ich ja einen kleinen Hau habe, habe ich, als ich für einen Arbeitstermin in Leipzig war, bei vier verschiedenen Bäckern fünf Lerchen gekauft und alle fünf getestet (börps, nun ist mir schlecht).

Von 1 Uhr bis 11 Uhr: Lerchen von Erntebrot, Lukas, Wiener Feinbäcker, Kleinert (Pistazie), Kleinert (traditionell)

Von der Bäckerei Kleinert habe ich eine Pistazien- und eine traditionelle Lerche mitgenommen. Die waren beide ganz gut und hatten beide Kirschkonfitüre am Boden. Die Pistazien-Lerche schmeckte allerdings nich sehr pistazig und war ziemlich mächtig. Sie hatte – wie auch die traditionelle – viel Füllung. Die traditionelle war etwas trocken und die Füllung schmeckte nicht so marzipanig.

Die Lerche von Erntebrot war so gar nix. Ich weiß auch nicht, ob die sich wirklich Lerche nennen dürfen sollten. Zum einen war das Kreuz nicht gut erkennbar. Dann fehlte jedwede Marmelade ganz. Und eigentlich bestand sie nur aus Teig – also keine marzipanige Füllung.

Auch die Bäckereikette „Wiener Feinbäckerei“ bietet in Leipzig Lerchen an. Optisch mit am hübschesten. Allerdings war sie sehr teigig und (dadurch) ziemlich trocken. Die Marmelade (Erdbeere) war ein feiner Strich in der Füllung.

Die für mich beste Lerche habe ich bei Lukas erstanden. Sie hat sehr viel Füllung, die sehr marzipanig ist. Als Frucht-Einlage dient eine Amarena-Kirsche am Boden. Auch wenn sie mir fast ein bisschen zu marzipanig war, war sie geschmacklich am rundesten.