Liebes Tagebuch am Fünften (Juni)

Ist tatsächlich schon Juni?! Will Frau Brüllen wirklich schon zum 6. Mal in diesem Jahr wissen, was ich eigentlich so mache?!

Nun gut. So soll es sein. Vom Tagebuchbloggen hält mich auch kein Kurztrip ab:

Wir sind ziemlich früh im Bett, wir waren ja auch ziemlich früh essen. Der midi-monsieur schnurchelt schon lange, als mir um

1h00 einfällt, dass ich doch noch anfangen könnte zu packen. Denn heute geht es ja wieder nach Hause. Dauert aber nicht lang. Der Rest kann eh erst später eingepackt werden.

8h30 Wir werden wach, brauchen aber einen Moment, bis wir aufstehen. Dann dusche ich, das Kind zieht sich an. Ich packe den Koffer fertig.

9h45 kein. Erfreulicherweise können wir den Koffer sowie Rucksack und Roller vom midi-monsieur noch da lassen. Wir gehen los, uns eine Frühstückslocation zu suchen.

Nicht weit entfernt finden wir das Café wieder, das am Freitag schon so nett aussah. Nunja, wir bekamen ein Frühstück, aber mehr auch nicht.

11h00 Wir gehen Richtung Münster. Da müssen wir ja noch rauf. Und die astronomische Uhr haben wir auch noch nicht gesehen. Wir reihen uns brav in die Einlassschlange ein und folgen dem Menschenstrom durch die Kirche. Ich mag ja Sakralbauten, aber in dieser Kathedrale ist keine Atmosphäre.

Vor DER Uhr ist totales Gedränge. Nunja, und viel Platz ist auch nicht. Wir beschließen nach ein paar Minuten, genug gesehen zu haben und dass wir auch nicht auf die 12 Apostel warten wollen. Also gehen wir den Menschenmassen hinterher nach draußen. Da dann Toilette, Storch und rauf auf die Plattform.

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Sowohl beim Auf- als auch beim Abgang dürfen wir auf Pferdeär… äh … hintern gucken.

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Blick von halboben.

Als wir wieder unten sind, haben wir immer noch viel Zeit bis zu unserem Zug zurück. Museum bietet sich mit Kind nicht an. Also lassen wir uns treiben. Kaufen ein Eis, genießen es am Gutenberg-Platz, kaufen einen Gugelhupf als Andenken, bummelen weiter, bekamen Hunger und suchen eine vom Internet via Twitter empfohlene Essenslocation und lassen es uns da schmecken.

Dann haben wir immer noch Zeit und ich denke, dass wir nochmal nach Petite France wandern können. Bei dem besseren Wetter kann ich nochmal versuchen, ein paar schönere Fotos zu machen. Außerdem ist da ein Spielplatz.

Irgendwann ist dann soviel Zeit rum, dass es sich lohne, zurück zum Hotel zu gehen. Wir holen den Koffer umd beschließen, zu Fuß bzw. per Roller zum Bahnhof zu kommen.

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Ein Ufo als Bahnhof.

Auch am Bahnhof haben wir noch Zeit. Also nutzen wir das kostenlose Wifi auf unseren Endgeräten.

17h13 Der Zug fährt pünktlich ab. Ich bespaße das Internet mit total spannenden Fakten über mich. Der midi-monsieur darf am Tablet datteln … äh… daddeln.

19h45 Wir sind wieder zu Hause. Und direkt hat uns der Alltag wieder. Der midi-monsieur muss noch Hausaufgaben machen und ist davon total gestresst*. Aber mein Angebot, ihm eine Entschuldigung für die Hausaufgaben zu schreiben, will er nicht annehmen. Also schreibt er Klassentagebuch**, macht Deutsch- und Mathe***hausaufgaben.

Ich mache währenddessen etwas Abendbrot: Tomaten-Melone-Avocado-Ziegenkäse-Salat mit Quesadillas.

21h30 Fertig mit Essen und Schulkram. Nun muss das Kind schnell ins Bett. Wir kuscheln noch kurz und dann schläft er ziemlich schnell ein.

Ich atme durch, esse ein Eis, schreibe diesen Post.

Gleich dann auch Bett für mich.

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* Und ich bin total genervt, warum es über ein langes Wochenende wie Pfingsten Hausaufgaben gibt.

** Immer der Reihe nach bekommt ein Kind das Klassentagebuch zusammen mit dem Klassenmaskottchen übers Wochenende. Und dann sollen sie schreiben, was sie gemacht haben und ein Bild malen.

*** Am Freitag vor Pfingsten haben sie eine Mathearbeit geschrieben und bekommen trotzdem Hausaufgaben auf. Ich glaub echt, es hackt.