Gedankenübertragung

Seit zwei Tagen denke ich über Taschengeld fürs Kind nach. Er bekommt noch keins. Das war bislang nie Thema. Was wohl auch daran liegt, dass er immer etwas eigenes Geld da hat, das er mal von der französischen Verwandtschaft zugesteckt bekommen hat.

Aber er wird ja bald acht und da finde ich, dass es an der Zeit ist, damit anzufangen. Ich wollte schon das Internet befragen, wie viel denn so angemessen ist. Aber dann entschied ich so einfach still und heimlich für mich, dass mit acht Jahren acht Euros völlig ausreichend sind. Die kann er entweder ein mal im Monat, zweiwöchentlich oder wöchentlich aufgeteilt bekommen.

Da ich ja entschieden hatte, dass es das Taschengeld erst ab Geburtstag gibt, sah ich aber erstmal keine Veranlassung das proaktiv beim Kind anzusprechen.

Das war auch nicht nötig, denn heute morgen beim Aufwachen – ich war noch gar nicht ganz wach – fragte der midi-monsieur: „Mama, wann bekomme ich eigentlich Taschengeld?“

Gut, dass ich mir dazu schon Gedanken gemacht habe.