Mief

Ja, hier gibt es immer wieder mal Ohrwürmer frei Haus. Heute im Angebot: Die Doofen.

Ach, Die Doofen… da muss ich an meine späte Jugend denken und an den guten Kumpel, der mich wohl heimlich verehrte und es auf sehr spezielle Art zu zeigen versuchte. Ich weiß gar nicht, ob es einen Anlass, also Geburtstag oder Weihnachten, gab, aber er schenkte mir, weil wir beide die Doofen ganz lustig fanden, ein Haus aus Schweinskopfsülze. Etwas speziell 😉 Aber eigentlich auch lustig.

Aber das wollte ich ja gar nicht erzählen. Heute bin ich als Hausfrau unterwegs (*hüstelhüstel* die Wohnung darf auch gerade keiner sehen). Ich habe nämlich eine Entdeckung gemacht. Wer allerdings nicht gerne über Körpergeruch jedweder Art liest oder nachdenken möchte, sollte jetzt nicht weiterklicken…

… aha, hat die Neugier obsiegt?! So ekelig ist es auch nicht. Aber ich finde es auch nicht ekelig, mir medizinische Fotos beim Essen anzugucken. Aber vielleicht trotzdem besser, so unter uns über Schweiß zu reden.

Irgendwann – ich glaube, es fing nach der Schwangerschaft an – bemerkte ich, dass mein Feld-Wald-und-Wiesen-Deo* (meist ein Roller, selten ein Spray) nicht mehr ganz bzw. sonderlich lang tat, was es tun sollte. Das war in der Situation selbst natürlich extrem unangenehm – vor allem, wenn ich mich gerade unter Leuten befand.

Doch auch nachträglich war es unangenehm. Denn in den T-Shirts blieb eine olfaktorisch spezielle Mischung aus Deo und altem Schweiß. Ja, ich weiß, das ist nicht lecker. Einige T-Shirts waren auch nicht zu retten.

Das Deo hatte ich selbstverständlich mittlerweise gewechselt. Ohne Aluminiumsalze geht bei mir nichts. Und obwohl mein Deo 48 Stunden halten soll, muss ich es täglich auftragen.

Und trotzdem habe ich das ein oder andere T-Shirt, das in der Achselgegend – trotz intensivem Waschen – nicht mehr ganz frisch duftet. Ich habe sie mit Gallseife, mit Essig und mit Fleckenteufel behandelt. So richtig viel half es nicht und einszwei Shirts wollte ich schon entsorgen, da entdeckte ich:Und tadaaa: Es hilft. Also es wirkt. Alle unangenehmen Gerüche sind weg, die Wäsche riecht duftig und frisch.

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* Es roch nicht nach Feld, Wald oder Wiese. Sondern seit jeher bin ich unter den Achseln um Neutralität bemüht.

2 Gedanken zu „Mief

  1. Guter Tipp! Auch wenn es kein unmittelbares Schweißproblem gibt, hinterlassen Deo und Schweiß diesen Geruch an der Wäsche. Nervt. Also wird das jetzt ausprobiert.

  2. Ich selbst bin Kaum-jemals-Schwitzer (durchaus vorteilhaft in diesen wechselhaften Zeiten), habe aber ein Familienmitglied, welches regelmäßig Klamotten verseucht.
    Bisher bin ich mit möglichst hohen Waschtemperaturen (man kann jede Menge dunkler Baumwollklamotten oder solche mit hohem BW-Anteil problemlos bei 60 Grad durch die WaMa jagen. Einmal habe ich das aus Versehen sogar mit Jeans gemacht – selbst das ging gut), P*rwoll Sport, Aufsprühen von so nem Hygienespüler direkt auf die neuralgischen Stellen und zusätzlich in das Fach, in das man Weichspüler kippt, wenn man welchen benutzt, dagegen vorgegangen.
    Und bin noch immer nicht jedesmal überzeugt – werde deinen Produkttipp also auf alle Fälle mal testen, vielen Dank an dieser Stelle !

    Langer Sermon, aber heute ist mein freier Freitag 🙂 Merkt man, was?

    LG,
    Marie

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