Hundsärsch

Nein, ich rante jetzt nicht über die festen Hinterlassenschaften von Hunde, die leider in der letzten Zeit vermehrt auf den Gehwegen im Viertel umschifft werden müssen.

Wer hätte gedacht bzw. hat gewusst, dass sich hinter diesem etwas speziellen Saarländischen Ausdruck ein Rosengewächs verbirgt?!

In anderen Regionen heißt die Pflanze bzw. heißen die Früchte auch: Asperl/Aschperln, Blitzerl, Dörrlitzen/Dürrlitzen, Dürgen, Espelbaum, Esperling, Hespelein, Nispel, Nespoli, Steinapfel.Oder halt Mispeln.

Als Wahl-Frankfurterin kenn und liebe ich Mispelchen: Calvados (oder ein Apfelbrand) mit einer Dosen-Mispel. Sehr süffig und sehr lecker. Die Mispeln sind dafür in Zuckerwasser konserviert und sind daher vor allen Dingen eins: süß.

Letztens stolperte ich im Obstbereich des Supermarkts über frische Mispeln. Die hatte ich bislang weder gesehen*, noch gegessen. Also mussten sie mit.

Ich finde sie ganz lecker. Leicht säuerlich.

Das Gute an frischen Mispeln ist ja: Sie haben Kerne …… denn aus Kernen können neue Pflanzen entstehen bzw. gezogen werden.

Und weil ich es schade fände, die Samen zu entsorgen, ich aber keine 10 Mispelbäume ziehen möchte, werfe ich hiermit ein paar Kerne in den „Raum“.

Wer sich also an der Mispelzucht versuchen möchte, hinterlasse bitte einen Kommentar.

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* Einen jungen Baum habe ich schon mal gesehen, da Mispel der Lieblingsbaum meiner Mutter ist. Zu irgendeinem Geburtstag bekam sie einen kleinen geschenkt. Der aus irgendwelchen Gründen in den Garten vom Haus meines großen Bruders gepflanzt wurde. Und dort wohl mitverkauft wurde.