Vertrauen

Letztens bemerkte eine Freundin, wie toll sie es findet, dass der Kv und ich so ein gutes Verhältnis haben. Dazu muss gesagt sein, dass diese Freundin die Vorgeschichte nicht kennt. Wir haben uns erst kennengelernt, nachdem der ganze Gerichtsmist abgeschlossen war.

Ja, das Verhältnis zwischen dem Kv und mir ist weitestgehend entspannt. Entspannt genug, dass er bei uns übernachten kann, wenn er sein Kind abholt oder nach Hause bringt, oder wenn er kommt, um ihn zu besuchen.

So auch dieses Wochenende: Extra fürs Rugby-Turnier kommt er her. Es war nicht einfach, eine halbwegs sinnige und günstige Verbindung zu finden, und so kommt er heute Nacht an. Zu einer Zeit, zu der ich hoffentlich schlafe. Und weil ich keinen Bock auf Gewecktwerden habe mir mein Schlaf heilig ist, muss ich nicht nur ihm, sondern auch meinem Geschick und meiner Nachbarschaft vertrauen, dass er din an zwei Stellen hinterlegten Schlüssel findet, damit er rein kann, ohne wen zu wecken.

Der midi-monsieur weiß nichts von seinem Glück. Ich wollte zur Aufregung vor dem ersten Rugbyspiel überhaupt nicht auch noch diese Anspannung  („Wann kommt der Papa an?“) mischen.

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