Tauschgang

Der am 12.11.15 gekaufte Duschschlauch ist kaputt. Warum ich das Datum so genau weiß?! Weil ich damals 12von12 mitmachte. Und was ich auch noch genau weiß: Dieser an dem Tag zweite gekaufte Duschschlauch hatte eine ziemlich lange Garantie. Ich höre jetzt noch die Verkäuferin: „Bewahren Sie die Quittung gut auf, der hat Garantie.“ Jahaaa, die Stimme hab ich noch im Ohr. Die Quittung aber ist verschwunden. Obwohl ich mir ziemlich sicher bin, dass ich sie letztens noch in der Hand hatte. Vermutlich, um sie wegzuschmeißen. *seufz*

Wie auch immer: Der Duschschlauch ist undicht. Und zwar nicht an der Dichtung, sondern irgendwo. Keine Ahnung, was er hat, aber es gehen sicherlich 30 % der Wassermenge verloren, bevor sie durch den Duschkopf fließen konnten. Also brauchte ich einen neuen Duschschlauch. Und weil ich unseren kleinen Baumarkt mag und vermute, dass die ja nichts für den Dekekt können, bin ich da heute wieder hin. Kurz dachte ich, dass ich mit dem kaputten Ding hingehen könnte und vielleicht diskutieren könnte, dass ich den Schlauch ja da gekauft hätte, aber die Rechnung nicht mehr habe. Ja, ich könnte auch in meinen Kontounterlagen gucken, ob ich damal mit Karte gezahlt habe – so als Beleg. Aber das war mir jetzt alles zu aufwändig. Also hin, neuen Schlauch mit langer Garantie (10 Jahre!) holen und gut. Und den alten dann in einem halben Jahr mit der neuen Rechnung umtauschen.

Dann musste ich auch noch in die Stadt. Auf die Zeil. Weil ich letztens mal NICHT im Internet bestellt habe, sondern den stationären Einzelhandel unterstützen wollte. Blöderweise war es ein Fehlkauf. Das Gekaufte ist leider nicht universell einsetzbar, sondern nur für eine spezielle Marke. Sowas hasse ich ja. (Genauso wie diese blöden eigenen Ladekabel vom Apfel. Sollen die doch einen Jodelkurs machen für was Eigenes.) Also brachte ich es zurück in den Laden und bekam … tadaaaa … einen Gutschein. Für diese eine spezielle Marke. Nochmal Hass. Ja, der Händler hat damit das Recht auf seiner Seite. Aber da muss sich keiner wundern, dass mehr und mehr im Internet gekauft wird: Da, in diesem komischen Internet, kann ich nämlich einkaufen, wann ich will. Da brauche ich mich nicht mit anderen Menschen rumplagen. Da muss ich mich nicht ärgern, dass irgendwer das Oberteil in meiner Größe unauffindbar weggehangen hat oder dass der linke Schuh im Karton nicht die gleiche Größe hat wie der rechte. (Beides schon erlebt.) Da kann ich meistens relativ gut vergleichen. (Von) Da bekomme ich das Zeug an die Tür geliefert. Da(hin) kann ich das Bestellte im Zweifelfall zurückschicken und bekomme mein Geld zurück und muss dafür noch nicht einmal wieder zu irgendeinem Laden zurück.

Wenigstens habe ich mich so bewegt und war an der frischen Luft, habe unterwegs Dinge eruiert und habe Menschen angelächelt.

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