Aufwärmen

In der Wohnung war mir heute den ganzen Tag kalt. Auch auf dem Balkon – Nordseite – war es unangenehm kühl trotz blauem Himmel. Daher war ich auf dem Weg zum Rugbytraining etwas zu warm angezogen.

Am Spielfeld suchte ich mir eine ruhiges Plätzchen. Ich wollte ein paar Unterlagen lesen. Die Sonne schien mich munter an. Mir wurde warm. In der Sonne war es erfreulicherweise so warm, dass ich schlussendlich im T-Shirt dasaß.

Doch auch das Geschehen auf dem Platz wärmte mich. Der midi-monsieur war höchst eifrig bei der Sache. Sichtlich konzentriert und auch erfolgreich. Hin und wieder wehte ein Ruf der Trainer rüber, mit dem das Kind gelobt oder motiviert wurde.

Ich konnte mich gar nicht mehr auf meine Unterlagen konzentrieren, sondern verfolgte das Trainingsspiel. Stolz sah ihn mehrmals das Ei hinter die Linie legen oder sich aus einem Tackle winden. Ich musste ein bisschen an mich halten, nicht Anweisungen aufs Feld zu rufen.

Nach anderthalb Stunden Training war er sichtlich ausgepowert, aber auch glücklich.

Ein Gedanke zu „Aufwärmen

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