Er kommt

Man könnte auch sagen: Er ist wieder da. Er, der Frühling. Heute hat er sich zwar nicht von seiner besten Seite gezeigt, aber darauf konnte ich keine Rücksicht nehmen. Ich MUSSTE raus. Und wenn es einen Vorteil am HomeOffice und der Freiberuflichkeit gibt, dann den, dass ich solchen Bedürfnissen direkt nachgehen kann, wenn nicht gerade die Hütte brennt. (Das Konstrukt hat natürlich noch andere Vorteile. Aber umgekehrt auch den Nachteil, dass ich manchmal, eben wenn die Hütte brennt, nicht rauskomme – höchstens mal zum Milchkaufen.) Und nachdem ich Montag nur kurz und gestern gar nicht draußen war, musste ich heute frische Luft schnappen und mich bewegen. Anders hätte ich auch nicht weiterarbeiten können. Ohne Ausgleich ist der Kopf einfach mal verstopft mit lauter Wissen und Informationen.

Und weil er so günstig liegt, zog es mich wieder zum Lohrberg rauf – mit leicht modifizierter Route. Fast auf den Tag genau wanderte ich vor fünf Monaten auch da oben rum. Damals sammelte ich Farben für den Winter. Daran musste ich denken und nutzte den Spaziergang, erste Frühlingsboten einzufangen.

Dafür dass es heute grau und fisselig war, war der Frühling schon gut zu erkennen.

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