Liebes Tagebuch am Fünften (Januar)

Das neue Jahr hat kaum angefangen, da fragt Frau Brüllen auch gleich: WMDEDGT? Hat so ein Fünfter halt an sich, dass der schnell am Monatsanfang kommt.

0h50 Anstatt – wie es schlau wäre – ins Bett zu gehen, suche ich den der Mediathek eines ÖRR nach der Fortsetzung eines Krimis. Gefunden. Also „muss“ ich den auch gucken.

2h20 Nun aber ins Bett. Zumindest Zähneputzen. Irgendwie bin ich knallwach. War ja zu befürchten. Ach Schlaf, ach Schlaf, warum sind wir denn so ein komisches Team zur Zeit.

3h00 Liege im Bett. Wach. Na, dann lese ich halt was.

3h20 Sehr komische Geräusche sind aus dem Hausflur vor meiner Tür zu hören. Komisch ist auch, dass kein Licht im Hausflur brennt. Orr, sowas mag ich ja nicht. Erstmal weiterlesen zum Runterkommen.

6h11 Ich bin immer noch nicht eingeschlafen, aber immerhin müde. Ich versuch das nochmal mit dem Schlaf.

9h25 Wecker klingelt. Nein, das geht noch nicht mit dem Aufstehen. Ich gönne mir nochmal zwei Stunden. (Gut, dass das geht. Ab Montag muss hier wieder Zug rein.)

11h20 Wecker, die zweite. Ich werde wach und mahne mich, mich nicht wieder einzurollen. Zum Glück klingelt auch das Telefon. Die Arbeit ruft an. Ich muss aber erstmal meine Stimme wiederfinden und den Rechner anmachen.

12h10 Erste Mail an den Kunden ist raus. Tee oder was zu essen hatte ich noch nicht. Die eine Kollegin ruft zum dritten Mal wegen eines Mini-Angebots an (damit sind die Stunden ja auch schon so gut wie aufgebraucht, bevor überhaupt schon wer gearbeitet hat).

12h20 Terminklärung mit der anderen Kollegin.

13h00 Kleine Internetrunde und Beginn dieses Posts.

13h10 Terminklärung mit Kunde.

13h40 Endlich was gegessen und Tee steht auch neben mir. Die neuen Scharniere für die Kühlschrank sind endlich da (und ich hätte jetzt gerne einen 2. Erwachsenen im Haushalt, der die anbaut. Weil ich schlicht und einfach keinen Bock dazu habe.) und eine Klamottenbestellung ist auch angekommen. Das gute an den beiden Paketen ist, dass ich jetzt gleich rausgehen kann.

14h25 Klamotten probiert. Ja, es ist bescheuert, aber ich freue mich schon, dass ich die größere Größe nicht brauche. Aber bei den Sachen, die passen, muss ich nochmal in mich gehen, ob ich die will und ob die so sitzen, wie sie sollen und ob ich es gut finde, wie sie sitzen.

14h30 Kleiner Kundenauftrag ist bestätigt. Also gleich nochmal ran, denn morgen hole ich ja das Kind ab.

15h50 Endlich auch mal geduscht. Jetzt gehe ich mal in dieses „Draußen“. Frische Luft und so.

18h00 Wieder zu Hause. Das war ein schöner, aber auch sehr eindrücklicher Spaziergang durch Frankfurt. Weil ich am Mainufer langlaufen wollte, bin ich zur EZB runter. Interessant, wie viele Stolpersteine unterwegs waren. An der EZB „stolperte“ ich dann über das Deportationsmahnmal. Also ich stolperte gewissermaßen hinein. Es ist ein Betonweg, in den Erinnerungen zur Deportation eingraviert sind. An jeder einzelnen bin ich stehen geblieben, um sie zu lesen, um innezuhalten. Puhhh, das war doch sehr bedrückend.photogrid_1483639034554.jpgAber schön war der Spaziergang trotzdem.img_20170105_204114_129.jpg img_20170105_204529_317.jpg18h30 Essen gemacht. Füße hochlegen. Fernsehn gucken. Mit Mutti whatsappen.

20h05 Spülmaschine ausräumen, Küche aufräumen. Aus dem Weihnachtsstrauß die Amaryllis retten. Müll rausbringen.

21h30 Hier weitertippen. Gleich muss ich nochmal was arbeiten, damit die Kollegin sich morgen darum weiter kümmern kann.

23h55 Gerade noch so heute die e-Mail an die Kollegin rausgeschickt. Jetzt schnell Zähneputzen. In fünf Stunden klingelt der Wecker. Da ich ja um kurz vor 7h00 im Zug sitzen muss.

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