Liebes Tagebuch am Fünften (Dezember)

Zum letzten Mal (in diesem Jahr) fragt Frau Brüllen: WMDEDGT?

Seit Tagen schleiche ich um eine Aufgabe für den Job. Es liegt an der Aufgabe selbst und auch an meinem Jahresend-Stresslevel, dass ich keinen Bock habe. Aber ich muss. Und weil ich kurz vor knapp dran bin, starte ich pünktlich um

0h00 und lade ein paar Unterlagen runter. Und drucke ein paar Sachen aus. Dann komme ich tatsächlich in einen Flow, sodass ich mir bis

3h00 einiges raufgeschafft und auch schon in die ppt eingebracht habe. Ich könnte vermutlich weiterarbeiten, aber dann ist der Tag gelaufen (das ist er so eh schon zum Teil). Also gehe ich ins Bett. Wie üblich dauert es, bis ich runterkomme.

3h50 schlafe ich wohl ein.

7h55 Der Wecker klingelt. Der midi-monsieur ist irgendwie schon wach. Er plündert seine Adventskalender und zieht sich selbstständig an. Ich quäle mich aus dem Bett und mache ihm seine Frühstücksbox (Vermutlich würde ich mir das Leben erleichtern, würde ich sie am Abend vorher schon richten, aber das mag ich nicht). Er frühstückt und ich fahre schon mal den Rechner hoch.

8h37 Das Kind läuft los zur Schule und ich stehe immer noch neben mir. Die Nacht war eindeutig zu kurz. Ich schicke schnell Unterlagen an die „Kollegen“, damit sie schon mal beschäftigt sind.

8h55 Das wird heute nichts mehr, wenn ich wach bleibe. Also lege ich mich nochmal hin. für knapp zwei Stunden.

11h00 Ich habe mir einen Tee gemacht und esse Haferfleks (die Frau DrehumdieBolzening. ist schuld) und sitze auch schon brav wieder am Rechner und ärgere mich über die Informationspolitik des potentiellen Neukunden:

12h23 Nächster Schwung an die Kollegin. Happy bin ich nicht damit, aber es ist eine Arbeitsgrundlage. Aber vermutlich könnte ich mich noch wochenlang mit dem Thema beschäftigen, es würde nicht besser, denn es fehlt einfach Input vom Kunden. Naja, Stochern im Nebel gehört irgendwie – leider – auch zum Beruf.

12h28 Ich werde bei der Twitterrunde daran erinnert, dass heute der Fünfte ist.

Und das erinnert mich auch daran, dass morgen der Sechste ist (jaja, total überraschend) und damit Nikolaus. Und dass ich unbedingt noch los muss, um für den midi-monsieur ein Nikolausgeschenk zu besorgen.

Aber erstmal fange ich diesen Post an.

13h20 Geduscht und gestriegelt. Jetzt schnell ein paar Besorgungen machen, dann muss ich auch schnell wieder weiterarbeiten.

14h45 Es hat ja nur 4 Läden gebraucht, bis ich das gewünschte von Lego bekam. Überall gab es nur das (Amazon-Partner-Link). Aber ich wollte ja dies (Amazon-Partner-Link).

14h50 Ich bekomme eine e-Mail, mit der ich Pluspunkte bei einem meiner Auftraggeber sammeln kann. Und ich freue mich, dass die Recherche-Queen wieder erfolgreich war.

15h00 Nach einer Woche-Telefonabstinenz das erste Gespräch wieder mit der einen Kollegin. Mittwoch haben wir einen Termin zusammen und das wird noch interessant. Dann esse ich erstmal eine Suppe.

16h00 Es klingelt. Der Heizungsheizel steht vor der Tür. Ich habe ja erst vor 19 Tagen der Hausverwaltung Bescheid gegeben, dass die Heizungsanlage, die direkt unter meinem Schlafzimmer ist, in regelmäßigen Abständen böse brummt und mich am Schlafen hindert. Es klang verdächtig nach defekter Pumpe. Tja, was ist es?! Eine defekte Pumpe.

16h40 Ich habe ein bisschen gearbeitet und ein bisschen getwittert. Nun beordere ich das Kind zurück.

17h00 Das Kind ist zurück. Er hat gute Laune. Nach ein paar Dominosteinen macht er sich über die neuen Mathe-Extra-Übungshefte her. Für Deutsch gibt es auch welche.

Ich arbeite derweil weiter. So gut es eben geht mit einem Kind, das jede zweite gelöste Aufgabe kommentiert.

18h30 Diktatübung mit dem Kind, nachdem ich noch ein bisschen was gearbeitet habe. Nunja, wir müssen noch ein bisschen üben bis nächsten Montag.

18h40 Jetzt erstmal Essen machen. Der midi-monsieur darf Wii spielen.

20h00 Das Kind ist schon im Pyjama, putzt Zähne und jibbelt darauf, dass ich Harry Potter vorlese, da ruft der Papa an. So ganz passt es dem Kind nicht in den Kram. Er würgt den Kv mehr oder weniger an.

20h50 Nach Harry-Potter-Gejibbelt ist vor dem Nikolaus-Gehibbel. Hilfreich beim Schlafen ist das nicht.

21h30 Ich habe gerade den Stiefel vom Kind befüllt und vor die Tür gestellt, da höre ich Kinderfüße auf Laminat tapsen. Er müsse noch mal auf Toilette. Das war haarscharf.

21h45 Ich sitze wieder am Rechner. Hoffe, dass ich keine allzu lange Schicht machen muss. *seufz*

Nun ist der Fünfte vorbei. Und ich bin deutlich vor 2h00 (sogar vor 1h00) fertig mit der Arbeit. Das ist gut. Denn morgen geht’s weiter. Und ich habe nachmittags ein Date mit dem Internet.

4 Gedanken zu „Liebes Tagebuch am Fünften (Dezember)

  1. Was für Adventskalender hat der Midi-Monsieur? Auf Twitter hast du einen sehr interessanten mit Experimenten gezeigt, den ich nicht kenne. Danke!

    • Der midi-monsieur hat einen kinder-Schokokalender vom Papa, einen von mir mit einem aufgeteilten Legoset und dann gab’s von Oma einen Experimente-Adventskalender (Galileo von Clementoni).

      • Danke! Der letzte war’s, den ich suchte. Die Bewertungen waren nicht so überzeugend, schön, dass er euch gefällt und vielleicht kriegt er so ja doch mal ne Chance bei uns.

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