Dings

Bis kurz vor 4 Uhr tatsächlich die US-Wahl verfolgt. Da war schon Trump deutlich vorne und ich schlief mit der leisen Hoffnung ein, es könnte sich noch wenden.

Als der Wecker klingelte, musste ich zuerst auf die Nachrichten gucken. Nunja, man bekommt nicht immer, was man wählt (auch wenn die absoluten Zahlen marginal sind), wenn man an einem antiquierten Wahlsystem festhält.

Nachdem das Kind in der Schule war, hielt ich mich noch ein wenig bei Twitter auf. Und so nett es als Ventil funktioniert, MUSS ich endlich aktiv werden.

Das wurde mir auch deutlich bewusst, als ich mit dem Kind zu einem schulbedingten Termin unterwegs war. Wir blieben an ein paar Stolpersteinen hängen. Heute. Am 9.11. Und ich erklärte dem Kind so kindgerecht wie möglich die Pogromnacht. Und den Faschismus. Und warum sich damals keiner gegen den Pogrom aufgelehnt hat. Und irgendwie fanden wir auch den Bogen zu Trump und unterhielten uns über Blödmänner, die laut rumschreien und die Mehrheit einschüchtern.

Der Termin für und mit dem midi-monsieur war gut. Wir konnten unserem Ärger Luft machen und es werden Termine folgen.

Es war schon eine komische Koinzidenz, dass wir nach dem Termin ausgerechnet die Mathe-Lehrkraft an der U-Bahn-Station trafen.

Später diskutierte ich noch mit meinem Papa Testergebnisse. Die er mit Hingabe zerpflückte. Ach, wie schön, wenn man mit Menschen reden kann, die sich auskennen.

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