Liebes Tagebuch am Fünften (Oktober)

Das Jahr ist ja schon zu dreiviertel um. Eieiei, wo ist denn die Zeit hin?! Obwohl ich mich das zur Zeit eh täglich frage: Kaum aufgestanden und gearbeitet, gemacht und getan und schwubbs ist es schon wieder Zeit ins Bett zu gehen. Gut, dass Frau Brüllen einmal monatlich fragt: WMDEDGT? Vielleicht gibt das ja Aufschluss.

3h03 Der midi-monsieur war gerade bei mir im Bett und hat mir erzählt, dass er gehustet hat. Nun ist er wieder in seinem und ich muss dringend weiterschlafen.

6h10 Total übermütig klingelt der Wecker. (Ja klar, auf mein Geheiß hin) Ich werde langsam wach und döse noch ein bisschen. Auch nicht soo schlecht.

7h05 Jetzt bin ich richtig wach und stehe auf.

7h20 Das Kind hat erst zur Zweiten, deswegen auch an dieser Stelle keinen Stress. Aber da er ja morgens gerne noch etwas spielt, kletter ich in sein Hochbett und wecke ihn.

8h05 Ich ermahne das Kind, sich dann doch mal anzuziehen.

8h20 Er frühstückt.

8h40 Kind ist weg und ich sitze am Schreibtisch. Text fertig stellen, der eigentlich schon gestern fertig sein sollte.

10h50 Versuche meinen Nachmittagstermin zu verschieben. Meine Ansprechpartnerin ist nicht im Büro. Meldet sich dann aber noch selbst und wir verschieben den Termin nicht um eine Stunde, sondern um fünf Tage. Auch gut.

11h00 Der Kunde ist nicht zufrieden mit dem Text. Und ich muss panisch feststellen, dass ich am Briefing vorbei geschrieben habe. Eieiei, das ist mir ja noch nie passiert. Überarbeite fieberhaft den Text.

11h50 Zweite Textversion ist draußen. Jetzt erst mal was essen und nen Tee trinken. Dann kommt der nächste Text.

12h50 Text fertig, aber immer noch kein Tee. Von Essen ganz zu schweigen.

13h00 Ich koche für die vegane Babysitterin und das Kind heute Abend vor, da ich ja nicht da sein werde.

13h15 Endlich mal Wäsche aufhängen. Joghurt essen. Tee trinken.

13h45 Ich bügele eine Bluse. Immer wieder erstaunlich, wie viel besser die gebügelt fallen 😀

14h05 Unterlagen für Text Nr. 3 des Tages ausdrucken, sichten und dann ran. In 2,5 Stunden muss ich los zu meinem Abendtermin und davor noch duschen, aufrüschen und Garderobe aussuchen.

14h40 Dieses Mal-eben-Drucken funktioniert irgendwie nicht. Nichts druckte. Druckertreiber neu installiert. Rechner hoch und runter gefahren. Zwei Dokumente gedruckt. Festgestellt, dass das eine Dokument die Druckerwarteschlange zerschießt.

15h20 Gearbeitet hab ich jetzt nix mehr. Dafür aber geduscht.

16h05 Uffgerüscht verlasse ich das Haus. Weil ich zu früh dran bin, mache ich auf meinem Weg kurz Halt, um für das Kind eine weitere Jeans zu kaufen.

16h40 An der S-Bahn-Haltestelle treffe ich eine Freundin. Wir fahren ein Stück zusammen und lassen uns über den Unsinn der Ehe aus.

17h30 Ankunft in der Einöde.

21h50 Rückfahrt aus der Einöde.

22h40 Ankunft zu Hause und da spukt mir doch tatsächlich ein Kind entgegen. Aber er hatte wohl schon geschlafen und war just wach geworden.

23h30 Noch eine Runde durchs Blogdorf ziehen, kurz wundern. Einen Moment lang überlege ich, ob ich noch was arbeite, aber ich bin zu k.o. Also nur noch bettfein machen und …

… Gute Nacht.

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