Kaputt

Ich hätte es wissen müssen. Damals. Das hat zu viel kaputt gemacht. Viele Kapriolen nervten schon vorher, aber irgendwie konnte ich einfach(er) darüber hinwegsehen. Haben wir doch heftige Momente miteinander durchgemacht. Jetzt – im Nachhinein – frage ich mich (und ja, es ist vermutlich ungerecht), ob da von der anderen Seite nicht auch eine gute Portion Voyeurismus dabei war, sehen zu wollen, dass es da wen gibt (mich), dem es tatsächlich schlechter ging als einem selbst. Denn mit jedem Schritt, den es mir in den vergangenen anderthalb Jahren besser geht, verliert diese Freundschaft an Substanz.

Schon andere Beziehungen sind auf der Strecke geblieben. Weil ich einfach für mich abwägen musste, ob und wenn ja wie viel Energie ich noch darauf verwenden möchte. Und ich spüre immer deutlicher, dass ich keine Lust, Zeit und Energie mehr habe, in diese Beziehung zu investieren. Dass ich die Kapriolen, Komplikationen, selbst gezüchteten Problem nicht mehr ertragen und hinnehmen will, Dass ich den Kontakt so klein wie möglich halten muss – für mich. Komplett abbrechen wird nicht möglich sein. Aber mit einem „sie ist halt so“ lässt sich nicht alles entschuldigen. Denn ich bin nicht so. Darauf wird mit dieser „Entschuldigung“ auch keine Rücksicht genommen.

Und nein, ich bin nicht nachtragend. Es ist so, wie es ist. Ich muss damit umgehen. So, wie es mir damit gut tut.

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