Auf Entzug

Vor zehn Tagen saß ich zuletzt auf meinem schwarzen „Pferd“. Ich radelte von Langen nach Frankfurt und von Frankfurt nach Offenbach und von Offenbach nach Frankfurt. Seitdem bin ich nur noch kürzeste Strecken gefahren.

Der Schreibtisch ist voll mit Arbeit und auch der midi-monsieur ist wieder da. Ich bin einfach nicht dazu gekommen, mich auf mein Rad zu schwingen und eine (längere) Runde zu drehen. Und ich merke, wie es mit fehlt. Wie mir die Bewegung fehlt. Wie es mich unausgeglichen macht.

Und dann liegen hier auch noch die Klickpedale und die neuen Radschuhe. Aber ich komme nicht dazu beides zu montieren.

Ja, ich will schon wieder zu viel. Der midi-monsieur ist erst seit acht Tagen wieder da und wir mussten/ müssen uns beide wieder an einen Alltag miteinander gewöhnen.

Aber ich muss es schaffen, das Radfahren in den Alltag zu integrieren. Sonst werde ich auf kurz bis mittellang sehr unleidlich.

3 Gedanken zu „Auf Entzug

  1. Vielleicht klappt es am besten mit einer festen Zeit dafür? Dann fällt die ganze Vorarbeit der Entscheidungsfindung weg. Wenn es beruflich möglich ist, vielleicht ein Vormittag (weil der Midi-Monsieur dann in der Schule ist und mir scheint, am Nachmittag in seiner Anwesenheit arbeiten ist – noch – einfacher, als ihn allein zu Hause lassen und Radfahren gehen)?

    • Ja, sowas habe ich auch schon angedacht und darauf wird es auch hinauslaufen. Wobei an Tagen, an denen der Schreibtisch total voll ist, es abends einfach besser passen würde.

  2. Pingback: Geschafft | Groß-Stadt-Ansichten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s