Liebes Tagebuch am Fünften (August)

Wo ist denn bitteschön das Jahr hin? Ist es echt schon August? In gut vier Monaten ist wieder Adventszeit. Aaah, ich muss für den Adventskaffee planen. Aber heute erst mal Frau Brüllens allmonatliche Frage „WMDEDGT?“ beantworten.

0h00 Vor einer Minute erst habe ich den gestrigen Blogpost veröffentlicht, da steht auch schon der nächste in den Startlöchern.
Ich bin noch etwas aufgewühlt von den Ereignissen, außerdem bin ich vorhin auf dem Sofa eingeschlafen. Die Folge: Natürlich bin ich wach. Sowas muss genutzt werden und weil ich den Schreibtisch voll bis sonstwo habe und ich ein Flow verspüre, setze ich mich an den nächsten Text, der tatsächlich wie von selbst in die Tastatur fließt.

1h50 Text ist gespeichert. Ich bin immer noch wach. Seit Montag ist mein Biorhythmus dorschenanner, was mich zwar nervt, aber so wirklich ändern kann ich es auch nicht. Ich hoffe aufs Wochenende. Ich zappe und bleibe bei Erin Brockovich hängen.

3h45 Jaaaa, es ist spät und endlich bin ich ansatzweise müde. Ab ins Bett.

8h45 Der Wecker klingelt. Soll er mal machen.

10h30 Wach. Und ich springe aus dem Bett. Tee machen, Rechner an und gucken, ob mich die Kollegen derweil weiter bombardiert haben. Ich vertröste eine Kollegin, denn heute hat ein anderer Text Vorrang; telefoniere mit einer anderen, überarbeite den Text der Nacht und schicke ihn raus.

12h50 Die Sonne scheint – yeah. Endlich kann ich mal auf dem Balkon Fotos machen und ein paar Blaubeeren ernten.

15h00 Weiterer Text verschickt. Aber nach dem Text ist vor dem Text. Ich darf nur nicht vergessen, dass ich für 18h30 einen Stadtevent gebucht habe.

16h50 Bis jetzt Unterlagen sortiert, durchgeguckt, Rückfragen verschickt. Jetzt muss ich mich mal fertig machen, damit ich pünktlich in der Stadt bin.

17h45 Ich fahre los in die Stadt. Auf der Hauptwache ist so Streetfood-Dings und auch sonst ist es recht voll. Ich postiere mich am verabredeten Treffpunkt.

18h25 Als alle da sind, geht es los auf die Unorte-Tour. Es ist interessant, kurzweilig und wir gehen durch kleine Gässchen und Türen, durch die ich bislang noch nie gegangen bin. Wir erfahren auch einiges über die Geschichte Frankfurts. Durchaus empfehlenswert.

19h50 Als die Tour fertig ist, drehe ich noch eine Runde über das Streetfood-Dings, aber so recht will mich nichts ansprechen, oder aber die Schlangen sind zu lang. Ich fahre nach Hause. Unterwegs mache ich noch einen kleinen Schlenker, um mir einen Lahmacun zu besorgen. Wie immer werde ich irritiert angeguckt, weil ich „ohne Zwiebeln und Soße, aber scharf“ bestelle.

20h30 Zu Hause esse ich und bin auf einmal ziemlich müde. Naja, besonders viel habe ich heute Nacht ja nicht geschlafen. Ich könnte eigentlich noch arbeiten, diese Urlaubszeit ist etwas speziell: Entweder heißt es „Es wäre toll, wenn wir das noch vor dem Urlaub von XYZ noch unter Dach und Fach kriegen können“ oder „Durch die Urlaubszeit ist jetzt einiges liegen geblieben, aber die Deadline ist trotzdem vorgestern“. Mir soll’s egal sein, ich werde ja nach Stunden bezahlt.

21h50 Spontane Anfrage von Frau DrehumdieBolzenIngenieur(in) für ein Frühstücksdate morgen. Da sag ich doch nicht nein.

22h40 So, jetzt noch schnell Wäsche aufhängen und dann ins Bett, immerhin treffen wir uns schon um 10h00 und am Nachmittag werde ich von Frau Novemberregen durch Offenbach geführt.

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